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QLogic Host Bus Adapter interoperieren mit der Version 3 des Hypervisors XEN

Einsatz standardbasierender Hardware in Kombination mit systemübergreifender Virtualisierungssoftware birgt für Rechenzentren Einsparungspotenzial

Die Fibre Channel Host Bus Adapter (HBAs) von QLogic sind ab sofort mit Treibern versehen, die den freien Hypervisor Xen 3.0 unterstützen. Hierbei handelt es sich um eine Paravirtualisierungstechnik1 auf Open-Source-Basis, mit der sich mehrere virtuelle Server gleichzeitig auf einem einzigen Host-System ausführen lassen. Die FC HBA-Treiber sind konform zu dem de-facto-Industriestandard Xen und interoperabel mit dem kostenfreien Virtualisierungssoftwarecode. Dieser ist integraler Bestandteil kommender Versionen von Linux-Betriebssytemen wie beispielsweise Red Hat Enterprise Linux 5 und SuSE Linux Enterprise Server 10. Der kombinierte Einsatz der QLogic HBAs mit virtualisierungsfähigen Betriebssystemen ermöglicht IT-Verantwortlichen die Einrichtung vollständig integrierter und hochverfügbarer virtueller Serverumgebungen. Der parallele Betrieb mehrerer Systeme auf einer Hardware ermöglicht nicht nur die Konsolidierung von Host-Systemen. Vielmehr lässt sich auch eine bessere Auslastung der Rechner erzielen und damit die Leistungsfähigkeit der einzelnen Server deutlich steigern.

Hintergrundinformation Xen

Xen, ursprünglich ein Open-Source-Projekt der Universität Cambridge, ist ein Virtual Machine Monitor (VMM), der unter der GNU General Public Licence (GPL) steht. Kernkomponente ist ein Hypervisor, der unterhalb des Betriebssystems angesiedelt ist und eine Software-Schicht zwischen der Hardware und den Gast-Systemen bildet. Die kommerzielle Vermarktung von Produkten, die auf der Virtualisierungslösung Xen basieren, obliegt dem US-amerikanischen Unternehmen XenSource, das von der Xen-Entwicklergruppe gegründet wurde und mit derzeit rund 20 der grössten weltweiten Hersteller von Lösungen für den Einsatz in Rechenzentren zusammenarbeitet.

Vorteile der Xen-Systemarchitektur

Gemäss konservativer Schätzungen nutzen Unternehmen üblicherweise nur 15 bis 25 Prozent der CPU-Kapazität ihrer Server. Mittels Virtualisierungslösungen lässt sich der Prozentsatz auf 80 erhöhen. Der Betrieb möglichst vieler Gast-Betriebssysteme pro Hardware-Einheit ohne Geschwindigkeitseinbussen bietet den Vorteil, dass sich Server konsolidieren und die Arbeitslast effizienter auf weniger Systeme verteilen lässt. Dies ist nicht nur unter räumlichen Aspekten ein Plus, sondern führt zudem zu geringeren Stromkosten. Darüber hinaus profitieren Unternehmen, die auf Virtualisierungslösungen setzen, von der Möglichkeit, virtuelle Server im laufenden Betrieb per Mausklick zwischen den physikalischen Systemen hin- und herschieben zu können. Fällt eine der virtuellen Maschinen aus oder arbeitet instabil, kann umgehend migriert und damit die Arbeitslast umverteilt werden. Nicht zuletzt wirkt sich die starke Isolierung der Gastbetriebssysteme positiv auf die Leistung aus: Diese laufen annähernd so schnell wie beim direkten Einsatz auf der Hardware.

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Ansprechpartner:

Herr Michael Hieke
E-Mail: michael.hieke@qlogic.com
Telefon: 089-97007-427
Fax: 089-97007-200
Zuständigkeitsbereich: Channel Sales Manager

Frau Marie-Christine Billo
E-Mail: tina@billo-pr.com
Telefon: 0611-5802-3
Zuständigkeitsbereich: PR

Über QLogic Corporation:
Die 1985 gegründete QLogic Corporation gilt als der weltweit führende Anbieter leistungsstarker Host Bus Adapter (HBAs), integrierter Blade Server Switches und Stackable Switches, die auf der Fibre-Channel-Technologie basieren. Ebenso nimmt der Hersteller eine dominante Stellung in den Marktsegmenten iSCSI HBAs, iSCSI Router und Storage-Service-Systeme für den Betrieb fortschrittlicher Speichermanagement-Anwendungen ein. Nicht zuletzt ist QLogic tonangebend bei Produkten für die Vernetzung von Servern. Zum Lösungsspektrum zählen hier vor allem InfiniBand Host-Channel-Adapter, mit denen sich die Leistung in Cluster-Umgebungen deutlich steigern lässt. Unternehmen jeder Grössenordnung rund um den Globus vertrauen in Sachen Storage auf die Produkte von QLogic, die der Hersteller über sein weltweites Vertriebspartnernetz anbietet. Ebenso setzen namhafte Grössen wie Cisco, Dell, EMC, Hitachi Data Systems, HP, IBM, NEC, Network Appliance und Sun Microsystems auf die Lösungen des SAN-Spezialisten. QLogic ist seit 1994 NASDAQ-notiert (Börsenkürzel: QLGC). Darüber hinaus sind die Aktien des Unternehmens Teil des Portefeuilles, das dem US-amerikanischen Börsenindex S&P 500 zu Grunde liegt. Neben seinem Hauptsitz in Aliso Viejo im US-amerikanischen Bundesstaat Kalifornien ist QLogic mit weiteren Niederlassungen in München, London und Japan vertreten. Insgesamt beschäftigt der Anbieter weltweit mehr als 600 Mitarbeiter. Weitere Informationen können im Internet unter der folgenden Web-Adresse abgerufen werden: www.qlogic.com.

Posted by on 8. Mai 2006. Filed under Information & TK. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0. You can leave a response or trackback to this entry

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