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Große Umfrage zur kollaborativen Produktentwicklung

Bremen, Berlin, Düsseldorf, 16. Dezember 2011 – Im November führten der Verein Deutscher Ingenieure (VDI), das Fraunhofer-Institut für Produktionsanlagen und Konstruktionstechnik (IPK) und CONTACT Software eine Online-Umfrage zum Thema kollaborative Produktentwicklung und digitale Werkzeuge durch. Insgesamt beantworteten über 1.400 Ingenieure den Fragebogen und lieferten damit eine hervorragende statistische Basis für eine der auch international größten Erhebungen in diesem Umfeld in den letzten 10 Jahren. Die Antworten werden nun vom Fraunhofer IPK wissenschaftlich ausgewertet und die Ergebnisse in einer Studie dokumentiert, die im kommenden Frühjahr erscheinen soll.

Die Produktentwicklung charakterisieren heute vor allem Teamwork, Partnernetzwerke und ein intensiver Austausch von Produktdaten. Die Bestandsaufnahme zeigt, wie Ingenieure ihre heutige Situation wahrnehmen, was vorrangige Anforderungen und Problemstellungen in der Zusammenarbeit mit anderen Abteilungen und Unternehmen sind und wo digitale Werkzeuge eine bessere Unterstützung als bisher leisten müssten.

Über 350 Entwicklungsingenieure und mehr als 400 Projektleiter haben ihre Praxiserfahrungen bewertet; ebenso wie Geschäftsführer, Team- und Abteilungsleiter und Mitarbeiter aus den Bereichen IT und Prozesse (s. Graphik). Mehr als 50 Prozent der Rücklaufer kamen zu etwa gleichen Teilen aus den Branchen Automobilbau und Transport sowie Maschinen- und Anlagenbau. Über die Branchen Luft- und Raumfahrt, Energietechnik, Elektrotechnik / Elektroindustrie, Verfahrenstechnik, Chemische Industrie, Kunststofftechnik, Medizintechnik, IT-Dienstleitungen im Ingenieurwesen und Ingenieurdienstleister ergab sich eine ausgewogene Verteilung.

Die Aufarbeitung der Ergebnisse erfolgt in den Themenfeldern Informationslogistik, Prozessmanagement, Produktdaten- und Product Lifecycle Management (PDM/PLM) sowie neue Medien in der Produktentwicklung. Ein erstes Fazit aus den erhobenen Daten kann Dipl.-Ing. Patrick Müller vom IPK-Geschäftsfeld Virtuelle Produktentstehung schon jetzt ziehen: „Für das Lösen technischer Problemstellungen, eigentlich die Kernaufgabe von Ingenieuren, haben mehr als die Hälfte der Befragten ihrer Einschätzung nach nicht genügend Zeit.“ Weitere Teilergebnisse der Umfrage werden im Januar 2012 veröffentlicht, eine detaillierte Auswertung in Form einer umfassenden Studie wird dann im März 2012 vorgestellt werden.

Bilder: Fraunhofer IPK Berlin

Weitere Informationen unter:
http://www.contact.de

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