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Optimalen Viren-Schutz gibt-s nur gegen Geld

Im COMPUTERBILD-Test: drei
Gratis-Antiviren-Programme und fünf kostenpflichtige Schutzpakete /
Nur der Testsieger schafft die Gesamtnote „gut“ / Kostenlose
Programme auf den hinteren Rängen Täglich werden laut Norton
Cybercrime Report 2011 mehr als 42.000 Nutzer in Deutschland Ziel
eines Online-Angriffs. Wer meint, dass er mit einer kostenlosen
Antiviren-Software völlig sicher vor Schadprogrammen ist, liegt
falsch – das zeigt ein Test der Fachzeitschrift COMPUTERBILD. Die
Prüfer haben die drei am weitesten verbreiteten
Gratis-Antiviren-Programme gegen fünf kostenpflichtige Schutzpakete
in den Ring geschickt und die Versprechen der Hersteller auf den
Prüfstand gestellt (Heft 2/2012, ab Montag am Kiosk).

Eines haben Bezahlprogramme und Gratis-Software gemeinsam: Deren
Hersteller vermitteln den Eindruck, dass man sich nach der
Installation keine Sorgen mehr machen muss. Die COMPUTERBILD-Tester
entlarvten aber einige Werbeversprechen als leere Worthülsen.
Beispiel McAfee: Laut dem Hersteller sollen Nutzer der Software
Internet Security 2012 „Sorglos im Netz surfen“ können. Fakt ist: Bei
mehr als 22 Prozent der in Internetseiten versteckten Bedrohungen kam
es trotz der McAfee-Software zur Infektion des Computers. G Data
wiederum behauptet, seine Internet Security 2012 arbeite „Einfach.
Sicher. Ressourcenschonend“. Dabei landete ausgerechnet dieser
Testkandidat bei den Geschwindigkeitsmessungen auf dem letzten Platz.
Der Aufbau von Internetseiten dauerte anderthalb mal so lang und auch
der Computerstart verlangsamte sich erheblich.

Insgesamt zeigte der aufwendige COMPUTERBILD-Test: Wer optimalen
Schutz will, muss dafür bezahlen. Im anerkannten Magdeburger
Viren-Testlabor AV-Test wurden dafür Hunderttausende Schädlinge auf
die Kandidaten losgelassen. Dabei wehrten nur die Bezahlprogramme von
G Data, Kaspersky und Symantec alle Angriffe erfolgreich ab.
Kaspersky Internet Security 2012 (Testergebnis: 2,16; Preis: 49,95
Euro) schnitt mit der besten Virenerkennung als einziger Kandidat mit
dem Testergebnis „gut“ ab. Es blockte jeden Schädling, bevor sich
dieser in den PC einschleusen konnte, vernichtete als einziges Paket
alle aktiven Schadprogramme und sicherte sich so den
COMPUTERBILD-Testsieg. Das günstigste Kaufprogramm im Test kam von
McAfee und schaffte in der Endnote ein „befriedigend“ (Testergebnis
3,21; 4. Platz; Preis: 30,95 Euro). Die drei Gratis-Programme von
AVG, Avast und Avira kamen insgesamt nicht über den 5. Platz hinaus.
Zudem beinhalten nicht alle kostenlosen Programme eine
verhaltensbasierte Erkennung. Diese Methode entlarvt Schadprogramme
anhand typischer, verdächtiger Verhaltensmuster – das wird immer
wichtiger.

Mehr zu Sicherheits-Software unter
www.computerbild.de/tests/it-security

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Posted by on 30. Dezember 2011. Filed under Computer & Technik,Software,Softwareindustrie. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0. You can leave a response or trackback to this entry

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