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Noten – nein, danke!

Auf der Suche nach den geeigneten Besetzungen greifen die Unternehmen auf unterschiedliche Auswahlkriterien zurück, die den Prozess beschleunigen und zugleich verbessern sollen, denn Recruiting ist teuer. „Jede Neueinstellung kostet uns Zeit und Geld, da sollte das verbleibende Restrisiko, den falschen Kandidaten eingestellt zu haben, so gering wie möglich sein“, erläutert Claudia Lorenz, Geschäftsführerin E-Business bei der CIS GmbH.
Inwiefern sind jedoch universitäre Noten, Pre-Tests oder die Selbsteinschätzung der Kandidaten geeignet, um tatsächlich die besten Bewerber herauszufiltern? „Wenig hilfreich“, so die Aussage einer explorativen Studie1), die im Rahmen einer Forschungsarbeit, an der Universität Duisburg-Essen, durchgeführt wurde. Die Untersuchungsergebnisse zeigen, dass keines der genannten Instrumente signifikante Anhaltspunkte liefert bzw. keines der Instrumente besser oder schlechter für die Kandidatenauswahl geeignet ist. Weder Noten, noch Pre-Tests bringen demnach den erhoffen Erfolg auf dem Weg zu passenden Kandidaten.
Was bedeutet dies für die Praxis im Hause CIS? „Wir verlassen uns vor allem auf unser Bauchgefühl, führen Gespräche mit den Kandidaten und setzen auf unseren Kennenlerntag und das aktive Reinschnuppern ins Team“, erläutert Lorenz. Insbesondere Noten und Zertifikate nutzt der Mittelständler lediglich als begleitende Indikatoren. „Die Kandidaten müssen ins Team passen, fachliche Defizite lassen sich kompensieren, menschliche weniger“, Lorenz weiter.
Die CIS setzt zudem auf langfristige Maßnahmen. So sucht man bereits frühzeitig gezielt nach Studierenden, die bereits während des Studiums ein Praktikum absolvieren oder als studentische Mitarbeiter feste Aufgaben im Unternehmen übernehmen. Vor allem letztere bindet man von Beginn projektbezogen ein, unterstützt diesen Nachwuchs bei Bachelor- wie bei Masterarbeiten. Durch solche Maßnahmen lernen sich beide Seiten kennen und können über einen längeren Zeitraum prüfen, ob sie zusammen passen. „Bisher war dieser Weg für uns sehr erfolgreich“, bringt es Lorenz auf den Punkt. In den letzten zwei Jahren konnte CIS insgesamt sechs studentische Mitarbeiter als feste Teammitglieder etablieren.

Die CIS setzt zudem auf langfristige Maßnahmen. So sucht man bereits frühzeitig gezielt nach Studierenden, die bereits während des Studiums ein Praktikum im Unternehmen absolvieren. Diese bindet man von Beginn projektbezogen ein, unterstützt den Nachwuchs

1) „How to Rate Programming Skills in Programming Experiments? A Preliminary, Exploratory Study based on University Marks, Pretests, and Self-estimation“ by: Sebastian Kleinschmager und Stefan Hanenberg, Universität Duisburg-Essen

Weitere Informationen unter:
http://www.cis-gmbh.de

Posted by on 20. März 2012. Filed under Allgemein,New Media & Software. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0. You can leave a response or trackback to this entry

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