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IT in der Materialwirtschaft: Black-Box oder Goldmine?

Aachen, 21. März 2012 – Bei strategischen Entscheidungen in der Materialwirtschaft bzw. Logistik verlassen sich Unternehmen offenbar eher auf Bauchgefühle und Erfahrungswerte der Mitarbeiter als auf nüchterne Geschäftsdaten. Darauf deuten die Ergebnisse einer Trendumfrage des IT-Unternehmens INFORM auf der diesjährigen Logistikmesse LogiMAT in Stuttgart hin. So glaubt jeder zweite Befragte, dass sein Unternehmen zwar elektronische Geschäftsdaten ausreichend als wertvolle Basis für strategische Entscheidungen nutzt. Damit einher geht aber die Ansicht, dass bei dem Thema hoher Aufklärungsbedarf besteht und diese Daten noch immer viel Handlungspotenzial bieten. Weitere zwölf Prozent geben sogar an, dass gespeicherte Daten in ihren Unternehmen eine „Black-Box“ sind – und vieles daher nach Bauchgefühl entschieden wird.

INFORM befragte 16 Messebesucher, die größtenteils als Geschäftsführer oder Führungskräfte in den Bereichen Materialwirtschaft/Logistik, Produktion und IT tätig sind – rund ein Viertel (24 Prozent) in Firmen mit 100-1000 Mitarbeitern, jeder Zweite in einem Unternehmen mit mehr als 1000 Mitarbeitern. Die Trendumfrage lässt den Schluss zu, dass die Befragten das Potenzial ihrer „Datenschätze“ kennen – es aber dennoch vernachlässigen. Denn den Anteil der im Unternehmen gelagerten Produkte, die unnötigerweise Liquidität binden, schätzen 43 Prozent der Befragten auf bis zu 20 Prozent. Fast ein Drittel (30 Prozent) gehen von 20 bis 50 Prozent oder sogar mehr aus – Werte, die man mit Hilfe der richtigen Software für die interne Supply Chain drastisch senken und in wertvolles Kapital umwandeln könnte.

„Es ist schon erstaunlich, dass noch nicht einmal in jedem Fünften der von uns befragten Unternehmen Verfügbarkeit, Lagerkapazität und Kapitalbindung im Gleichklang sind. Das lässt sich nur bedingt mit der aktuell guten Konjunkturlage erklären, in der viele Unternehmen lieber Waren über dem Soll lagern, um Produktions- und Lieferengpässe zu vermeiden“, sagt Ludger Schuh, Leiter des Geschäftsbereiches Inventory & Supply Chain bei INFORM. „In jüngerer Vergangenheit hatten wir genug Wirtschaftskrisen und Konjunktureinbrüche, die eigentlich das Bewusstsein für die Risiken dieser Vorgehensweise schärfen sollten. Immerhin etwas mehr als ein Drittel unserer Befragten hat aber schon erkannt, dass eine gute Planung der gesamten internen Supply Chain essentiell ist und nutzt entsprechende Software, um Entscheidungen in Bezug auf Aufträge, Termine oder verfügbare Ressourcen treffen zu können.“

Software als Präventivschutz gegen Volatilität
Unabhängig davon, ob Analyse-Tool oder Bauchgefühl im Einsatz sind, ist sich der größte Teil der Befragten bei den wichtigsten Herausforderungen für die Materialwirtschaft einig. 68 Prozent stimmen der Aussage zu oder sogar voll zu, dass die Volatilität der Beschaffungs- u. Absatzmärkte ihr Unternehmen in den vergangenen sechs Monaten besonders gefordert hat; insgesamt 80 Prozent sagen das auch in Bezug auf die zunehmende Sortimentsvielfalt.

Unterschiedliche Softwaremodule zur Absatzplanung und Bestandsoptimierung, die Unternehmen mehr strategische Handlungsoptionen eröffnen, bietet INFORM mit add*ONE 2012 an. Dabei handelt es sich um ein Baukastensystem mit individuell zusammenstellbaren Optimierungsmodulen, aus dem Unternehmen jeder Größe und Branche die für sie passende IT-Anwendung auswählen können. Die einzelnen Module sind kompatibel und greifen in ihrer Funktionalität reibungslos ineinander. add*ONE 2012 setzt auf vorhandene ERP-, PPS- sowie Lagerverwaltungs- bzw. Warenwirtschaftssysteme auf. Integrierte Schnittstellen synchronisieren die Daten automatisch. Dabei reichen die Anbindungen von SAP und NAV über viele andere Transaktionssysteme bis hin zu Eigenentwicklungen. Mit add*ONE 2012 Serienfertigung stellt INFORM Serienfertigern aus allen Branchen ein praxisorientiertes Simultanplanungswerkzeug zur Verfügung, welches die Schwächen des sukzessiven MRP-Konzeptes ausbügelt.
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Weitere Informationen unter:
http://www.maisberger.com

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