Startseite » Internet » Jugendliche und Alkohol: TV-Reportage „Party und Promille“ mit anschließendem Video-Live-Chat Sendetermin: Freitag, 20. April, 21.15 Uhr, NDR Fernsehen Video-Live-Chat: 21.45 Uhr, NDR.de

Jugendliche und Alkohol: TV-Reportage „Party und Promille“ mit anschließendem Video-Live-Chat Sendetermin: Freitag, 20. April, 21.15 Uhr, NDR Fernsehen Video-Live-Chat: 21.45 Uhr, NDR.de

Ob auf Abi-Feiern, Geburtstagsfeten, 99-Cent-
oder School-s-out-Partys: Ohne Alkohol, so scheint es, gibt es für
Jugendliche keinen Freizeitspaß. Das bestätigt auch die jüngste
Drogenstudie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.
Danach trinken 45 Prozent der 16- bis 17-jährigen Jungen riskant, und
jedes fünfte Mädchen greift regelmäßig zur Flasche. Im Vergleich zu
2010 ist das in dieser Altersgruppe ein Anstieg um fünf Prozent.

Warum ist Alkohol für Jugendliche so wichtig? Warum zechen Schüler
in keinem anderen europäischen Land so viel und so heftig wie in der
Bundesrepublik? Diesen Fragen gehen die Autoren Ute Jurkovics und
Julian Prahl in „Die Reportage: Party und Promille“ am Freitag, 20.
April, um 21.15 Uhr im NDR Fernsehen nach. So begleiteten sie mit
einem Kamerateam drei Gymnasiastinnen aus dem
schleswig-holsteinischen Kaltenkirchen, drehten die Mädchen mit ihrer
Clique bei einer Garagenparty und filmten in einer Disco in Lübeck.
Alkohol, erzählen die Freundinnen, sei für sie ein Mittel dem
Leistungsdruck in der Schule zu entfliehen. In Hamburg trafen die
Autoren eine Gruppe Minderjähriger, die sich ihren Wodka von Älteren
besorgen lassen. Damit sie den Alkohol schneller kippen können, wird
mit Fruchtsaft gemischt. Dass solche Trinkgewohnheiten fatale Folgen
haben können, stört die Partygänger wenig: Rund 27.000 Jugendliche
werden in Deutschland jährlich mit Alkoholvergiftung ins Krankenhaus
eingeliefert.

Im Anschluss an die halbstündige Sendung, um 21.45 Uhr, gibt es im
Internet bei NDR.de ein Video-Live-Chat in Zusammenarbeit mit N-JOY,
dem jungen Radioprogramm des NDR. Prof. Reiner Thomasius und Jutta
Brassait, deren 19-jähriger Sohn gerade einen Entzug hinter sich hat,
diskutieren mit Martin Tietjen. Zuschauerinnen und Zuschauer können
sich im Internet und via Twitter sowie Facebook an der Diskussion
beteiligen.

19. April 2012/IB

Pressekontakt:
NDR Norddeutscher Rundfunk
NDR Presse und Information
Telefon: 040 / 4156 – 2300
Fax: 040 / 4156 – 2199
http://www.ndr.de

Weitere Informationen unter:
http://

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