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nobocom erweitert Mammographie-Screening in Krefeld

Mönchengladbach, 23. März 2009 – Die nobocom GmbH hat mit einer Erweiterung der bereits vorhandenen Installationen die Arbeitsabläufe beim Screeningverbund Krefeld / Mönchengladbach / Viersen weiter optimiert.

Durch die automatisierte Bildverteilung sind die Arbeitsabläufe für die Zweitbefunder wesentlich effizienter und flexibler geworden. So entfällt beispielsweise die manuelle Verteilung von Bilddaten per CD und zusätzliche Kosten werden eingespart. Die Verfügbarkeit aller Bilder macht nun auch die gezielte Schulung von Doppelbefundern für bestimmte Karzinome möglich.

Im laufenden Betrieb und nahezu ohne Ausfallzeiten hat nobocom nun das PACS-System (Picture Archiving and Communication System) in Krefeld zentralisiert: die bislang drei einzelnen PACS-Archive wurden von nobocom auf einem zentralen PACS-Server zusammengeführt. Herzstück der Systemerweiterung ist ein MaSc-DICOM-Router der Firma VISUS TT, der die Bildverteilung steuert: alle Arbeitsabläufe des Mammographie-Screenings können von der Einladung über die Untersuchung bis zur Dokumentation sowie Befund- und Bildübertragung durchgängig elektronisch abgebildet werden.

Mit Hilfe von Masc 2.x wird nach Einlesen der Patientinnendaten eine Worklist erstellt, über die die Mammographien abgearbeitet werden. Nach Bilderstellung werden die Aufnahmeparameter an MaSc rückübermittelt, ebenso werden die Bilder via DICOM-Router zu den Befundern und ins PACS gesandt. Im Schnitt werden ca. 240 Teilnehmerinnen pro Tag im Verbund untersucht, dass entspricht einer Anzahl von 960 Bildern täglich.

Die Klientenbefunde sowie die dazugehörigen Bilddaten können an jedem Standort abgerufen werden, so zum Beispiel auch von der mobilen Erstellereinheit aus, die zusätzlich an das System in Krefeld angebunden wurde. Da alle Arbeitsplätze identisch konfiguriert wurden, wird neben der Mobilität eine standardisierte Arbeitsweise aller angebundenen Workstations garantiert.

PVA Dr. med. Andrea Jachtmann vom Screeningverbund Krefeld ist von der nobocom-Lösung überzeugt: „Die Zeit, die wir jetzt aufgrund der Systemoptimierung einsparen, kommt direkt den Teilnehmerinnen zu Gute. Wir hoffen natürlich, dass wir die Zahl der Frauen, die zu uns kommen, in diesem Jahr noch deutlich steigern können und dass es uns gelingt, dass Bewuss-tsein der Frauen für die Chancen einer Früherkennung weiter zu schärfen.“

Für Ingo Wendt, Arzt für Diagnostische Radiologie in Krefeld, steht aber auch die Wirtschaftlichkeit des Systems im Vordergrund: „nobocom hat nicht nur unsere Arbeitsabläufe noch schneller gemacht, sondern garantiert uns zudem ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.“

In Krefeld/Mönchengladbach/Viersen waren im letzten Jahr 45.558 Frauen zum Screening ein-geladen, davon wurden 55 Prozent tatsächlich untersucht. Dr. Jachtmann bestätigt, dass „55 Prozent bereits eine sehr gute Quote sind, die wir gerne noch weiter steigern möchten. Bei ca. 1% der untersuchten Teilnehmerinnen wurde ein positiver Befund festgestellt. Dies zeigt, dass die Früherkennung im Rahmen unseres Programms von unschätzbarem Wert ist und Frauen dadurch sehr gute Heilungschancen haben.“

Seit 2006 ist der Verbund Partner der nobocom GmbH aus Mönchengladbach. Seinerzeit hatte sich Krefeld für den Einsatz der digitalen Mammographie entschieden, nobocom implementierte dazu das PACS JiveX des Bochumer Herstellers VISUS TT.

Abdruck honorarfrei, Belegexemplar erbeten. Bildmaterial auf Anfrage erhältlich.

Anmerkungen

Informationen zum Mammographie-Screening: Das Mammographie-Screening ist ein Programm zur Früherkennung von Brustkrebs. Das in 2005 gestartete bundesweite Programm für Frauen ab 50 Jahre bietet heute mit insgesamt 94 Screeningeinheiten fast flächendeckend Untersuchungen an. Zurück geht das Screening auf einen Bundestagsbeschluss vom Juni 2002.

Durch eine Mammographie können Veränderungen im Brustgewebe bereits festgestellt werden, lange bevor sie tastbar sind oder weitere Symptome auftreten. Angeboten wird es allen Frauen von 50 bis 69 Jahren. Gerade Frauen dieses Alters sind besonders von Brustkrebs betroffen. Internationale Studien haben belegt, dass die Sterblichkeit an Brustkrebs bei Frauen von 50 bis 69 Jahren gesenkt werden kann, wenn diese Frauen an einem Mammographie-Screening teilnehmen.

In Nordrhein-Westfalen gibt es insgesamt zehn Einheiten zur Früherkennung von Brustkrebs. Für die Region zwischen Mönchengladbach, Krefeld und Viersen werden die Untersuchungen im Ev. Krankenhaus Bethesda in Mön-chengladbach und am St. Josefshospital in Krefeld durchgeführt. www.ein-teil-von-mir.de

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