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Konstruktionen auf dem Prüfstand: SolidWorks stellt Software zur Beurteilung der Umweltverträglichkeit vor

Haar bei München, 25. März 2009 – DS SolidWorks stellt mit „Sage“ die erste Software vor, die in Echtzeit die Umweltverträglichkeit von Teilen und Baugruppen und die damit verbundenen Konstruktionsentscheidungen beschreibt. Die Software mit dem Codenamen „Sage“ wird mit dem Release SolidWorks 2010 im Herbst dieses Jahres veröffentlicht und in zwei Versionen zur Verfügung stehen: Eine „Xpress“-Version wird in jeder SolidWorks Lizenz enthalten sein und eine „Professional“-Version. In beiden Versionen gibt ein Anzeigefeld am unteren Rand der SolidWorks Benutzeroberfläche Auskunft zur voraussichtlichen CO2-Bilanz, zu den Auswirkungen auf Luft und Wasser sowie zum Energieverbrauch während der Herstellung. Die „Professional“-Version legt zudem die Umweltverträglichkeit des konstruierten Produkts während seines gesamten ökologischen Lebenszyklus dar und zeigt Informationen rund um den Energieverbrauch während der Nutzungsphase des Produkts an.

„Sage“ ist die bisher einzige CAD-integrierte Software, die einen umfassenden Überblick über die Umweltverträglichkeit einer Konstruktion liefert. Im Rahmen der Analyse wird beispielsweise berücksichtigt, wo das Produkt hergestellt und genutzt wird. Dabei spielen ökologische Faktoren eine wichtige Rolle, zum Beispiel wo und wie Rohmaterialien abgebaut werden, die Auswirkungen des Transports oder der Energieverbrauch.

„Sage“ wurde in Zusammenarbeit mit dem deutschen Unternehmen PE INTERNATIONAL und dessen amerikanischer Niederlassung PE Americas entwickelt. Sie basiert auf der GaBi Software, dem weltweit umfassendsten Tool zur Quantifizierung der Umweltverträglichkeit von Materialien, Prozessen, Produkten und Infrastrukturen.

Mittels „Sage“ können Konstrukteure und Ingenieure ein so genanntes „Baseline“-Konzept erstellen. Je nachdem, welche Materialien, Prozesse oder Gestaltungsansätze sie wählen, ändert sich die im Anzeigefeld angezeigte Umweltverträglichkeit ihrer Konstruktion. Anschließend können die Daten analysiert werden. Beträgt der CO2-Ausstoß beispielsweise 100 Tonnen, wird ihnen eventuell vor Augen geführt, dass davon 50 Prozent auf die ausgewählten Materialien, 40 Prozent auf den Herstellungsprozess und 10 Prozent auf die Entsorgung am Ende des Lebenszyklus zurückzuführen sind. Umweltfreundlichere Materialien könnten die CO2-Bilanz womöglich reduzieren. Mit „Sage“ lassen sich umfassende Berichte erstellen, die dem gesamten Unternehmen nutzen, Führungskräften ebenso wie Vertriebs-, Marketing- und Einkaufsmitarbeitern.

Nähere Informationen über SolidWorks und nachhaltige Konstruktionskonzepte sind unter www.solidworks.com/pages/minisite/SustainableResource/index.html abrufbar.

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