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Schweizer Jungunternehmer mit grüner Software

Umweltkosten der digitalen Welt
Computer sind wahre Energiefresser. Rechenzentren, Drucker, Speichermedien, Server und Terminals – sie alle tragen zu einem CO2-Ausstoss bei, der Studien zufolge mit dem der Luftfahrtindustrie vergleichbar ist. Gerade beim Betrieb von Servern und Datenzentren wurde bisher kaum auf Energieeffizienz geachtet. Nun gerät die IT-Branche unter Druck. Energiesparmassnahmen lassen sich in der Praxis jedoch nicht als Selbstzweck umsetzen. Immer mehr Unternehmen entdecken jedoch, dass durch umweltbewusstes Design der IT-Infrastruktur auch Kosten eingespart werden können.

Mit gutem Gewissen kosteneffizient
Neuste Umfragen bei IT-Verantwortlichen haben gezeigt, dass bei gut einem Drittel aller Entscheidungsträger die Umweltverträglichkeit bei der Evaluation von Neuanschaffungen miteinbezogen wird. Diese hohe Zahl mag auf den ersten Blick überraschen. Schaut man sich jedoch die Massnahmen zur Steigerung der Klimaverträglichkeit genauer an, glaubt man einen Katalog mit
Kostensenkungsmassnahmen zu lesen. Und dies ist der wichtigste Treiber von Green IT: Unternehmen erhöhen ihre Kosteneffizienz und setzen gleichzeitig auf nachhaltige und grüne Informationstechnologien.

Grüne Software aus der Schweiz
Gerade beim Software-Einsatz bieten sich Möglichkeiten umweltschonende
Produkte einzusetzen. Die auf Software-as-a-Service spezialisierte Unternehmung iBROWS aus dem St.Gallischen Wattwil gehört zu den schweizweit führenden Unternehmungen und setzt sich aktiv mit dem Thema auseinander. Stefan Brunner, Projektleiter bei iBROWS: „Erste Forschungsresultate aus den USA zeigen, dass Unternehmen durch den Einsatz von Software-as-a-Service massive Energiesenkungen im IT-Bereich realisieren konnten. Zudem treffen bei gehosteten Lösungen positive Skaleneffekte auf. Wir stellen unseren Kunden eine komplette IT-
Umgebung zu Verfügung – verbesserte Energiebilanz inklusive“. Jedoch solle man nicht glauben, dass alle Rechenzentren umweltbewusst operieren. Stefan Brunner dazu: „Unsere internetbasierte Bussiness-Software easySYS wird bewusst im klimaneutralsten Rechenzentrum Europas betrieben. Nebst Wegfallen von Verpackungsmaterial und Logistik, werden auch die Ausdrucke und die Kosten für Infrastruktur auf ein Minimum reduziert.“

Gerade als Distributionsmodell bietet Software-as-a-Service Unternehmen die
Möglichkeit Kosten zu sparen und gleichzeitig der Umwelt Gutes zu tun. Experten, wie auch Stefan Brunner sind sich einig: „Die Zukunft grüner Software, geht über Software-as-a-Service“.

Posted by on 9. April 2009. Filed under Allgemein,New Media & Software. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0. You can leave a response or trackback to this entry

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