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Flugzeug und Auto in einem!

Haar bei München, 20. April 2009 – Terrafugia ist eine der wenigen Luftfahrtgesellschaften weltweit, die ihre Flugzeuge so konstruieren, dass sie auf dem Boden selbst bei einer Geschwindigkeit von 70 km/h ein Schlagloch unbeschadet überstehen. Zudem lässt sich das Luftfahrzeug vom Typ „Transition“ von Terrafugia schnell in ein verkehrssicheres Auto umfunktionieren. Terrafugia modellierte das Flugzeug mit der SolidWorks® 3D-CAD-Software und nahm genaue Berechnungen vor, damit es den Sicherheits- und Gütenormen am Boden und in der Luft entspricht.

Als ein Fahrzeug mit Doppelnutzen muss Transition leicht genug sein, um vom Boden abheben zu können, aber auch stabil genug, um die offiziellen Vorschriften zur Unfallsicherheit zu erfüllen. Mithilfe von SolidWorks Simulation konnte Terrafugia genau berechnen, wie knapp das Material in den Hauptbaugruppen gehalten werden konnte, ohne die Gebrauchseigenschaften zu beeinträchtigen. Der erste Probeflug von Transition fand kürzlich auf dem Plattsburgh International Airport in New York statt. Ein Video des Flugs steht unter folgendem Link bereit: http://www.terrafugia.com/videogallery.html

Transition gehört zur Kategorie „Roadable Aircraft“, also Flugzeugen mit Straßenfahreigenschaften. Im Gegensatz zu den so genannten fliegenden Autos, bei denen es sich um militärische Luftkissenfahrzeuge oder um Autos mit aufgepfropften Flügeln handelt, ist Transition in erster Linie ein Flugzeug. Es wurde für Privatpiloten entworfen, die geschäftlich oder anderweitig fliegen müssen und gleichzeitig ein Auto benötigen, um zum Flugplatz zu gelangen oder von dort aus weiterzufahren.

Zusätzlich zu seinen Flugkomponenten, ist Transition mit einer vollständigen Kfz-Aufhängung sowie Knautschzonen und Überrollkäfigen versehen, um den sicherheitstechnischen Anforderungen für Kraftfahrzeuge zu entsprechen. Die Flügel können durch Knopfdruck vom Cockpit aus an die Seiten des Fahrzeugs geklappt werden.

Das Konstruktionsteam von Terrafugia konstruierte mit SolidWorks die Hauptbaugruppen. Dabei stellten sie sicher, dass alles zusammenpasste, bevor es an den physischen Aufbau des Flugzeugs ging. Die Komponentenzulieferer arbeiteten daher ebenfalls mit SolidWorks 3D-Modellen.

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