Eine eigene Internetpräsenz aufzubauen, wird immer populärer. Das spiegelt sich in den Wachstumszahlen der Webhosting-Anbieter wider. Auch die Anzahl der registrierten Domains steigt. Allein bei den de-Domains sind laut DENIC Ende 2025 bereits 15,5 Millionen allein in Deutschland registriert. Wer eine eigene Webseite betreiben will, muss sich mit Domains und Webhosting vertraut machen.
Das Zusammenspiel von Domain und Webhosting
Was haben Blogger, Konzerne, Museen und Online-Shops gemeinsam? Sie alle benötigen eine Domain sowie Webhosting, um im Internet aktiv zu werden. Diese bilden die Grundlage dafür, dass Interessenten Inhalte wie Texte, Videos, Bilder, Produkte oder Dienstleistungen sehen und aufrufen können. Die Domain ist die Adresse der Website. Über das Webhosting wird der Speicherplatz zur Verfügung gestellt, der für die Inhalte erforderlich ist. Für den Erfolg im Internet sind die Wahl eines einprägsamen Domainnamens sowie einer passenden Hosting-Option entscheidend.
Domain kaufen und registrieren: Was ist zu beachten?
Eine Domain besteht aus zwei Bestandteilen. Die Endung wird Top-Level-Domain (TLD) genannt. Meist handelt es sich um ein Länderkürzel wie .de für Deutschland oder .fr für Frankreich. Unternehmen können sich für .com entscheiden, Organisationen für .org. Davor steht – durch einen Punkt getrennt – der Domainname. Dieser darf nur einmal im gesamten Internet vorkommen. Am einfachsten ist es, bei einem zuverlässigen Provider, die Domain zu kaufen. Anschließend muss die Domain bei der Vergabestelle registriert werden.
Es lohnt sich, Zeit in die Wahl des Domainnamens zu investieren. Es sollte ein einprägsamer Name mit hohem Wiedererkennungswert sein, der sich von den Domains der Konkurrenz abhebt Kürzere, prägnante Namen lassen sich leichter eintippen und merken. Domainnamen, die ein Schlüsselwort enthalten, können das Suchmaschinenranking verbessern. Zahlen und Sonderzeichen wie Bindestriche eignen sich weniger gut. Sie machen den Domainnamen komplizierter. Zudem können sie bei der Eingabe zu Fehlern führen, etwa weil sich Interessenten nicht daran erinnern, ob die Zahl als Ziffer oder ausgeschrieben verwendet wird.
5 Arten von Webhosting kurz vorgestellt
Wer eine Internetpräsenz aufbauen will, kann aus verschiedenen Arten von Webhosting wählen. Jede hat verschiedene Eigenschaften. Diese sollten möglichst gut zu den Erfordernissen und der Zielsetzung des eigenen Webauftritts passen.
– Shared Hosting: Bei dieser günstigen Option teilen sich mehrere Kunden eines Hosting-Providers einen Server. Ladezeiten und Verarbeitungsgeschwindigkeit hängen vom gemeinsamen Traffic aller Kunden ab.
– Dedicated Server: In diesem Fall nutzt ein einziger Kunde einen Server. Dies hat Vorteile in Bezug auf Planbarkeit und Sicherheit.
– Virtual Private Server: Beim virtuellen Hosting (VPS) nutzen mehrere Kunden einen physischen Server. Doch jeder greift ausschließlich auf seinen eigenen virtuellen Server zu. Die Option ermöglicht eine hohe Anpassungsfähigkeit und selbständige Verwaltung.
– Cloud Hosting: Bei dieser relativ neuen Variante stehen für die Kundendaten mehrere vernetzte Server zur Verfügung. Abgerechnet wird nicht ein festgelegter Speicherplatz, sondern die Rechenleistung.
– Eigener Server: Wer genügend technische Fähigkeiten besitzt, kann in einen eigenen Server investieren. Das ermöglicht, das Hosting den eigenen Vorstellungen und Bedürfnissen möglichst genau anzupassen. Wichtig ist, alle Vor- und Nachteile des Self-Hosting abzuwägen, um zu entscheiden, ob dies die beste Lösung darstellt.