Automatisierung wird zum Schlüssel, die Umsetzung stockt weiterhin

13. Januar 2026 – Eine neue Studie von Visual Components (www.visualcomponents.com/de/), einem führenden Anbieter in der Fertigungssimulation, zeigt: Die Produktionsbranche sieht einen hohen Automatisierungsgrad und nachhaltige Prozesse als entscheidend für die Wettbewerbsfähigkeit an. Die Ergebnisse machen allerdings auch deutlich, dass viele Betriebe aufgrund hoher Kosten, fehlender Fachkräfte und alter Strukturen den eigenen Ansprüchen nicht gerecht werden.

Für die neue Studie von Visual Components zur Produktion der Zukunft gaben 256 Entscheiderinnen und Entscheider aus Deutschland, Österreich und der Schweiz Einblicke in Arbeitsweisen und Strategien. Die Ergebnisse machen eine deutliche Diskrepanz sichtbar: Während 42 % der Befragten einen hohen Automatisierungsgrad als entscheidend für die eigene Wettbewerbsfähigkeit ansehen und 41 % auf nachhaltige, energieeffiziente Produktionsweisen setzen, ist der Reifegrad in der Praxis oft niedrig. Ein Drittel der Befragten gibt an, überwiegend auf manuelle Prozesse zu bauen, weitere 34 % arbeiten nur teilweise automatisiert und nutzen ihre Daten bislang kaum. Damit klafft eine spürbare Lücke zwischen strategischem Anspruch und operativer Realität.

Als größte Bremsklötze für den Fortschritt nennen die Branchenexpertinnen und -experten vor allem hohe Investitionskosten (56 %), den Mangel an qualifiziertem Personal (37 %) sowie die schwierige Integration neuer Technologien in bestehende Systeme und Prozesse (36 %). In den kommenden zwei bis drei Jahren planen viele Unternehmen weiterhin verstärkt mit Investitionen in Künstliche Intelligenz (36 %), in die Weiterbildung von Mitarbeitenden (34 %) sowie in den Maschinenpark und neue Anlagen (34 %).

Parallel dazu verschiebt sich auch die Rolle des Menschen in der Fertigung, wobei die Meinungen über das Ausmaß der Veränderungen noch auseinandergehen. Die Mehrheit der Befragten geht davon aus, dass klassische manuelle Tätigkeiten zwar nicht vollständig verschwinden, sich aber zunehmend verschieben. 50 % erwarten einen stärkeren Fokus auf Überwachung und Steuerung von Prozessen, 21 % sehen Mitarbeitende künftig vor allem als Prozesskoordinatoren. Nur eine Minderheit rechnet damit, dass Routineaufgaben vollständig durch KI ersetzt werden.

„Wir erleben aktuell einen der größten Umbrüche innerhalb der produzierenden Industrie seit Jahrzehnten“, unterstreicht Matthias Wilhelm, Country Manager DACH bei Visual Components in Deutschland. „Automatisierung und Nachhaltigkeit sind dabei keine Optionen mehr, sondern ganz klare Voraussetzungen für zukunftsfähige Unternehmensstrukturen. Produzierende Unternehmen haben diese Realität erkannt, müssen sie jetzt allerdings in vielen Fällen noch konsequenter in die Praxis übersetzen. Das kann nur mit den richtigen Technologien und Partnern funktionieren.“

Diese Presseinformation kann auch unter https://pr-com.de/companies/visual-components abgerufen werden.