Neues Fachbuch: KI Incident Response – Sicherheitsvorfälle in KI-Systemen erkennen, eindämmen und beherrschen

Neues Fachbuch:  KI Incident Response – Sicherheitsvorfälle in KI-Systemen erkennen, eindämmen und beherrschen

Saarbrücken, 2026 – Künstliche Intelligenz ist in den operativen Kern vieler Organisationen vorgedrungen. Gleichzeitig wächst die Zahl und Tragweite von Situationen, in denen KI-Systeme unerwartet, fehlerhaft oder schädlich agieren – nicht als Zukunftsszenario, sondern im produktiven Betrieb. Mit dem neuen Buch „KI Incident Responce – Wie man Sicherheitsvorfälle in KI-Systemen erkennt, eindämmt und beherrscht“ legt Holger Reibold eine praxisorientierte Arbeitsgrundlage vor, die KI Incident Response als eigenständige Disziplin etabliert: technisch fundiert, organisatorisch umsetzbar und regulatorisch anschlussfähig.

Im Zentrum steht die These, dass KI-Incidents erwartbar sind und Incident Response daher zur Normalform verantwortbaren KI-Betriebs werden muss. Das Buch erläutert, warum klassische IR-Ansätze bei KI oft zu kurz greifen, und bietet einen durchgängigen Praxisrahmen – von Definition und Governance bis zur operativen Umsetzung. Ein KI-Incident wird als beobachtbares Ereignis bzw. Ereignisfolge verstanden, bei der das KI-Verhalten außerhalb vorgesehener, akzeptierter oder regulatorisch zulässiger Grenzen liegt und eine Reaktion erfordert; Near Misses dienen als Frühindikatoren.

Schwerpunkte sind konkrete Response-Praktiken: Detection und Assessment, Rollen und Eskalation, technische und organisatorische Gegenmaßnahmen (u. a. Sofortmaßnahmen im Betrieb, Zugriffsbeschränkungen, Fallbacks, Systemanpassungen etc.), ergänzt um Dokumentation, Nachvollziehbarkeit und Post-Incident-Learning. Mit Blick auf den EU AI Act wird Incident Response zudem als auditier- und berichtspflichtige Fähigkeit verortet, die Engineering, Security, Governance und Recht zusammenführt.