24. Februar 2026 – Die Cloud hat sich zum Synonym für Fortschritt und digitale Transformation entwickelt. Wer heute noch auf lokale Rechenzentren und On-premises-Lösungen für seine Datenstrategie setzt, gilt schnell als „von gestern“. Doch gerade im Kontext von KI zeigt sich, dass die Cloud die ideale Spielwiese für die experimentelle Nutzung Künstlicher Intelligenz sein mag: sie ist flexibel, leicht skalierbar und schnell einsatzbereit. Unternehmen können sie hervorragend verwenden, um ihre individuellen Ressourcenbedürfnisse abzustecken oder herauszufinden, welche Anwendungen tatsächlichen Mehrwert für ihren Business Use Case liefern. In der Cloud lässt sich zudem vortrefflich simulieren, wie KI-Modelle mit den eigenen Daten tatsächlich umgehen, ohne groß in IT-Infrastruktur zu investieren.
Doch sobald Unternehmen ihre individuelle Lernkurve und die Testphase durchlaufen haben, ist die Cloud als primärer Ort für den Betrieb von KI nur noch bedingt sinnvoll. Um echten Mehrwert zu schaffen, benötigen entsprechende Anwendungen vor allem Zugriff auf große Datenmengen, bestenfalls auf den gesamten Datenschatz des Unternehmens. Den komplett in die Cloud zu verlagern, ist ein nicht zu rechtfertigender Aufwand, zumal die Kosten zur Deckung des Speicherbedarfs, der sich mitunter im Petabyte-Bereich bewegt, für die meisten Unternehmen nicht realistisch zu decken sind. Hinzu kommt, dass Datenschutz- und Compliance-Anforderungen allen Ambitionen, eine Cloud-only-Lösung zu forcieren, einen Strich durch die Rechnung machen. Zudem ist das Stigma, dass On-premises-Lösungen rückständig und für KI unpraktisch oder teuer seien, unfair: Natürlich müssen Unternehmen für den Einsatz Künstlicher Intelligenz im eigenen Rechenzentrum nachrüsten und neue Server mit starken GPUs anschaffen. Doch dieses Investment fällt deutlich geringer aus, als gigantische Datenmengen in der Cloud zu sichern und vorzuhalten. Und gerade dieser Tage, da wir über Datensouveränität und Unabhängigkeit von Hyperscalern diskutieren, erscheint das lokale Rechenzentrum in Ermangelung europäischer Alternativen zu AWS, Google und Co. in ganz neuem, glänzendem Licht.
Letztlich liegt die Antwort auf die Frage, ob Unternehmen rein auf On-Premises-Lösungen oder Cloud-native Ansätze setzen sollten, irgendwo in der Mitte. Gerade für kleine und mittelständische Betriebe haben sich hybride Ansätze bewährt, bei denen Cloud-Services für einfache Anwendungen zum Einsatz kommen, die nicht in Echtzeit Daten verarbeiten und Ergebnisse bereitstellen müssen. Die Verarbeitung von sensiblen Daten und die Ausführung von Kernprozessen, bei denen es auf höchste Performance ankommt, finden on-premises statt. Die passende Storage-Lösung vorausgesetzt, ist der Mittelstand so auf alle Eventualitäten vorbereitet.
Dieses Statement und das Bild in höherer Auflösung können unter www.pr-com.de/companies/cloudian abgerufen werden.
