Die HUBER SE hat ihre weltweite ERP-Landschaft erfolgreich auf IFS Cloud migriert. Im Januar 2026 ging die Plattform termingerecht an 22 Standorten live – von der Zentrale in Berching bis nach Nord- und Südamerika sowie Asien. Umgesetzt wurde das Projekt in nur 23 Monaten gemeinsam mit dem IFS-Partner FLEXiCODE. Wesentliche Treiber: Skalierbarkeit für weiteres internationales Wachstum und eine zukunftsfähige technologische Basis.
Internationale Wachstumsstrategien, gewachsene Systemlandschaften und steigende Integrationsanforderungen sind im gehobenen Mittelstand zentrale Herausforderungen. Das Projekt bei HUBER SE zeigt exemplarisch, wie eine strukturierte Transformation auch unter komplexen Bedingungen global steuerbar und planbar bleibt, ohne den laufenden Betrieb zu gefährden.
Eine bewusste Entscheidung für Modernisierung
Die Entscheidung für die IFS Cloud war keine rein technische Migration, sondern eine Investition in operative Zukunftsfähigkeit und die Schaffung einer skalierbaren technologischen Grundlage für die nächsten Wachstumsschritte. Maßgeblich waren drei strategische Ziele:
Das Evergreen-Modell: Die Plattform bleibt durch regelmäßige Releases statt punktueller Großprojekte dauerhaft auf dem neuesten Stand. Das bedeutet mehr Innovationsgeschwindigkeit bei deutlich geringerem Projektaufwand.
Technologische Basis für Innovationen: Die moderne Systemarchitektur der IFS Cloud ermöglicht die direkte Integration neuer Technologien wie IFS.ai, um Automatisierungspotenziale in bestehenden Geschäftsprozessen zu erschließen.
Skalierbare Architektur: Die cloudnative, API-basierte Struktur stellt sicher, dass neue Standorte und Geschäftsbereiche effizient und nachhaltig in die globale Systemlandschaft integriert werden können.
Komplexe Ausgangslage – strukturiert gelöst
Das Projekt umfasste 22 Standorte auf mehreren Kontinenten. Unterschiedliche Zeitzonen und regulatorische Anforderungen waren dabei zentrale Komplexitätsmerkmale. Besonders kritisch: die Gewährleistung des globalen Betriebs während der gesamten Projektlaufzeit.
„Bei einem globalen Roll-out der IFS Cloud geht es um weit mehr als Technik – es geht um Vertrauen. Mit FLEXiCODE haben wir einen Partner an der Seite, der unsere Prozesse versteht und uns mit einer Hands-on-Mentalität durch die Komplexität geführt hat. Das gibt uns die Sicherheit, die wir für unsere weltweite digitale Transformation brauchen.“, erklären Thomas Meier (Head of IT) und Josef Stadler (Commercial Director) der HUBER SE.
Gezielte Transformation statt technischer Migration
Die Herausforderung lag in der Tiefe der Systemstrukturen: Anstatt Erweiterungen technisch einfach „hochzuziehen“ wurde jedes einzelne CRIM-Objekt (Customizations, Reports, Integrations, Modifications) analysiert und bewertet. Wo es betriebswirtschaftlich sinnvoll war, erfolgte die bewusste Rückkehr in den IFS-Standard, um Klarheit und Wartbarkeit zu verbessern. Branchenspezifische Besonderheiten wurden cloudfähig neu aufgebaut. Statt die Altlösung einfach zu übernehmen, wurde die Systemlandschaft strukturell aufgeräumt. Dass dieses Vorgehen im laufenden Betrieb gelang, basierte auf echtem Systemverständnis und tiefen Prozesskenntnissen statt theoretischer Standardrezepte. Durch das enge Zusammenspiel von Fachbereich, IT und FLEXiCODE wurden Risiken frühzeitig erkannt und gelöst. Das Ergebnis ist eine stabile, konsistente Plattform, die den globalen Anforderungen von HUBER gerecht wird: klarer, wartbarer und zukunftsfähig.
Basis für den nächsten Innovationsschritt
Mit der IFS Cloud hat HUBER die technologische Grundlage für künftige Automatisierungspotenziale und KI-gestützte Prozesse geschaffen. Das ERP-System agiert damit nicht mehr nur als operatives Werkzeug, sondern als strategischer Wachstumstreiber, der digitale Initiativen global einheitlich und schnell ausrollbar macht.Â
Weiterführende Informationen
Wie läuft ein globaler IFS Cloud Go-Live über 22 Standorte ab – und was können Sie daraus für Ihr Vorhaben mitnehmen? Die vollständige Customer Story liefert Antworten: flexicode.net/ifs-cloud-huber-global
Produzierende Unternehmen im Mittelstand, die eine ERP-Modernisierung evaluieren, können unter www.flexicode.de ein unverbindliches Erstgespräch vereinbaren.
Über FLEXiCODE:
FLEXiCODE ist IFS Premier Partner und Digitalisierungsspezialist für führende mittelständische Unternehmen im DACH-Raum. Mit mehr als 100 Mitarbeitenden in Deutschland und der Schweiz ist das Unternehmen auf komplexe Transformationsprojekte und internationale Software-Einführungen auf Basis der Plattform IFS Cloud spezialisiert.
Im Zentrum steht die Steigerung der operativen Exzellenz durch IFS.ai. Mithilfe von Embedded AI optimiert FLEXiCODE zentrale Prozesse in den Bereichen ERP, Field Service Management (FSM) und Enterprise Asset Management (EAM). Als ganzheitlicher Partner deckt FLEXiCODE den gesamten Software-Lebenszyklus ab – von der Beratung und Implementierung bis zu Application- und System-Management-Services. Die Branchenexpertise liegt insbesondere in international agierenden Unternehmen des Maschinenbaus, der Medizintechnik, Automotive-Industrie sowie in komplex strukturierten Serviceorganisationen.
Weitere Informationen unter: www.flexicode.net
