2. September 2026 – CGI (TSX: GIB.A) (NYSE: GIB), eines der weltweit größten unabhängigen IT- und Business-Consulting-Unternehmen, hat die Ergebnisse seiner jährlichen globalen Marktstudie „Voice of Our Clients“ veröffentlicht. Sie basiert auf Interviews mit mehr als 1.800 Führungskräften aus Wirtschaft und Technologie, von denen die Mehrheit auf C-Level tätig ist. Die diesjährige Studie zeigt für Deutschland eine klare Marktentwicklung hin zu Digital Re-Engineering: Unternehmen digitalisieren und modernisieren ihre bestehenden IT-Systeme und Geschäftsprozesse gezielt, um den KI-Einsatz zu skalieren und so messbaren Business-Impact zu erzielen. Die Studie von CGI identifiziert drei übergreifende Trends, welche die Business- und Technologiestrategien in Unternehmen und Behörden prägen:
– Der strategische Imperativ: Anpassungsfähige, resiliente Organisationen. Der technologische und digitale Fortschritt bleibt der einflussreichste Makrotrend und wird von 65 % der befragten Führungskräfte genannt. Den am schnellsten an Bedeutung gewinnenden Trend machen weiterhin die Verschiebungen in der Weltwirtschaftsordnung und die damit einhergehende Neugestaltung von Lieferketten aus. Dabei erhöht die zunehmende geopolitische Komplexität den Anpassungsdruck auf Organisationen. Zugleich priorisieren 49 % der Führungskräfte die Themen Datensouveränität und lokale Cloud-Strategien, aber nur 33 % bewerten ihre Systeme als sehr agil. Dies unterstreicht die Notwendigkeit der Implementierung anpassungsfähigerer und resilienterer Organisationsstrukturen und -prozesse.
– Die Ambitionen bei der Einführung und dem Einsatz von KI sind größer als die organisatorische und technologische Umsetzungsbereitschaft der Unternehmen. Die Implementierung von GenAI hat in den letzten zwei Jahren um 30 Prozentpunkte zugenommen, 65 % der Unternehmen setzen KI mittlerweile in zentralen Geschäfts- und Betriebsprozessen ein. Die technologische und organisatorische Bereitschaft der Unternehmen zur effektiven und tiefgreifenden KI-Einbindung hält jedoch nicht mit den KI-Ambitionen Schritt. 52 % der befragten Führungskräfte geben an, dass Legacy-Systeme ihre Daten- und KI-Strategien erheblich beeinträchtigen. Dies unterstreicht, dass die digitale Neugestaltung grundlegender Systeme, Daten und Betriebsmodelle entscheidend ist, um KI in Unternehmen über die Pilotierungsphase hinaus zu skalieren und messbaren Mehrwert zu erzielen. Zwar verfügen 37 % der Unternehmen über eine unternehmensweite KI-Strategie, doch nur 8 % setzen sie in ihrem gesamten Ökosystem um. Darüber hinaus quantifizieren nur 55 % der Unternehmen die Ergebnisse ihrer KI-Einführung.
– Kosten und Altsysteme schränken den Return on Investment ein. Der Kostendruck bleibt das größte Hindernis für Unternehmen bei der KI-Einführung und -Nutzung. 52 % der Führungskräfte stufen ihre Legacy-Systeme als erhebliche Herausforderung für eine erfolgreiche Digitalisierung ein, was sich auf die Programme und die Umsetzungskapazitäten auswirkt. Modernisierung und Migration gewinnen deshalb weiter an Bedeutung. 29 % der Führungskräfte auf C-Level wollen sich in den nächsten drei Jahren auf umfassende und selektive Managed-Services-Modelle stützen, um die Umsetzungskapazitäten zu stärken und eine skalierbare, KI-gestützte Transformation zu ermöglichen.
„Die aktuellen geopolitischen Herausforderungen, steigende Kosten, neue regulatorische Anforderungen und der Einsatz von Künstlicher Intelligenz verändern die Prioritäten vieler Unternehmen. Wer KI erfolgreich nutzen will, braucht moderne, sichere und souveräne digitale Strukturen, die strategische Handlungsoptionen erlauben“, sagt Stefan Becker, President Germany Operations bei CGI. „Die Ergebnisse aus unserer aktuellen Kundenumfrage ‚Voice of Our Clients 2026‘ zeigen einen klaren Trend zum Digital Re-Engineering, denn entscheidend ist, bestehende IT- und Prozesslandschaften gezielt zu modernisieren, damit KI messbaren Mehrwert schafft und Unternehmen langfristig wettbewerbsfähig bleiben. CGI blickt in diesem Jahr auf 50 Jahre erfolgreiche Partnerschaften zurück und wird für seine Kunden auch weiterhin die Grundlage schaffen, um Innovation wirtschaftlich umzusetzen und nachhaltige Geschäftsergebnisse zu erzielen.“
Der Trend ist eindeutig: Unternehmen setzen zunehmend auf wenige, vertrauenswürdige Partner, die Beratung, Systemintegration und digitales Re-Engineering aus einer Hand liefern können. Die CGI-Studie bestätigt, dass ohne modernisierte Grundlagen KI bei fragmentierten Daten, Altsystemen und veralteten Betriebsmodellen oft nur die Komplexität und die Kosten erhöht – statt echten Mehrwert zu schaffen. Genau das treibt die Nachfrage nach selektiven Managed Services und Beratungskompetenz: Unternehmen brauchen Unterstützung dabei, Technologie, Mitarbeitende und Prozesse so aufeinander abzustimmen, dass messbare Ergebnisse entstehen.
„Der Erfolg von KI entscheidet sich letztlich im operativen Betrieb“, ergänzt Niklas Bläsing, Director Consulting Expert und Head of Data & AI bei CGI. „Dafür braucht es die richtige technische Basis und eine klare Governance. Entscheidend ist aber vor allem, dass keine Insellösungen in der Pilotierungsphase entwickelt werden, sondern wiederverwendbare Anwendungsfälle – und zwar gemeinsam mit Fachbereichen, Datenverantwortlichen und IT-Mitarbeitenden von Anfang an. Nur so lassen sich KI-Anwendungen in die Produktion überführen und effektiv skalieren.“
Weitere globale Erkenntnisse aus der CGI-Studie „Voice of Our Clients“ sowie branchenspezifische Einblicke finden sich unter www.cgi.com/de/voice-of-our-clients.
Diese Presseinformation und eine Grafik können unter www.pr-com.de/companies/cgi abgerufen werden.