7. Oktober 2026 – In immer komplexer werdenden IT-Landschaften fällt es Unternehmen zunehmend schwer, sensible Daten zu schützen – nicht zuletzt, weil mehr und mehr KI-Systeme mit ihnen interagieren. Doch KI kann auch helfen, die Datensicherheit zu verbessern, und das gleich auf mehreren Ebenen. Der Sicherheitsspezialist Forcepoint erklärt die Details.
Beim KI-Einsatz in der Datensicherheit geht es nicht nur darum, den Worst Case zu verhindern, sondern Daten über ihren gesamten Lebenszyklus hinweg besser zu schützen. Dabei kann KI ihre Stärken voll ausspielen:
– KI versteht Inhalte: Die Klassifizierung von Daten war bislang eine mühsame und zeitaufwendige Aufgabe, weil Dateien weitgehend manuell einzelnen Kategorien zugeordnet werden mussten. KI beschleunigt den Prozess deutlich und entlastet die Mitarbeiter, da sie Inhalte versteht und selbstständig kategorisieren und taggen kann. Da sie auch Kontext berücksichtigt, vermag sie wirklich sensible von vermeintlich sensiblen Daten zu unterscheiden, sodass es weniger Fehlklassifizierungen gibt. Zudem hat sie keine Schwierigkeiten, sensible Informationen wiederzuerkennen, auch wenn sie nur auszugsweise geteilt werden oder sich Formate ändern – vertrauliche Inhalte aus Dokumenten also beispielsweise in einer E-Mail oder in einem Screenshot auftauchen.
– KI erkennt Zusammenhänge und Anomalien: KI ist unglaublich gut darin, Muster und Abweichungen in großen Datenmengen aufzuspüren, und das nahezu in Echtzeit. Damit eignet sie sich perfekt, um Monitoring-Daten und Logs auszuwerten und ungewöhnliche Aktivitäten innerhalb der Infrastruktur zu erkennen, die auf eine Bedrohung der Datensicherheit hindeuten können. Dabei kann sie Informationen über verschiedene Systeme hinweg zusammenführen und korrelieren, sodass ein umfassendes Bild entsteht. Vorgänge, die für sich genommen harmlos erscheinen, aber Teil eines laufenden Angriffs sind, werden auf diese Weise richtig eingeordnet und bewertet.
– KI passt Maßnahmen an das Risiko an: Mit starren Richtlinien lassen sich die Datenrisiken der modernen Arbeitswelt kaum beherrschen, weil Daten kontinuierlich bearbeitet und zwischen verschiedenen Mitarbeitern, Anwendungen, Services und Standorten ausgetauscht werden – und zunehmend auch zwischen KI-Agenten. Entweder sind die Richtlinien zu restriktiv, sodass sie Mitarbeiter und Agenten behindern, oder sie sind nicht allzu streng formuliert, sodass Lücken im Schutz bleiben. KI kann Aktivitäten und ihren Kontext analysieren, das konkrete Risiko ermitteln und Richtlinien dynamisch anpassen. Je nachdem, um was für Daten es sich handelt und was mit ihnen geschieht, werden Aktivitäten genehmigt oder blockiert, Freigabeprozesse eingeleitet oder Schutzmaßnahmen wie eine verschlüsselte Datenablage erzwungen.
– KI liefert Lösungsvorschläge: In der Fülle von Warnmeldungen, die viele klassische Systeme generieren, finden sich Sicherheitsexperten oft nur schwer zurecht. KI ist in der Lage, die Meldungen in Sekundenbruchteilen zu analysieren, zu clustern, zu priorisieren und mit Kontext anzureichern. Die Verantwortlichen können dann besser und schneller als bisher entscheiden – zumal KI ihnen inzwischen auch konkrete Handlungsempfehlungen und Lösungsvorschläge unterbreitet. Werden beispielsweise neue KI-Tools eingeführt, erstellen KI-Assistenten automatisch Richtlinien, die sich direkt übernehmen beziehungsweise mit geringem Aufwand anpassen lassen.
– KI verbessert die Awareness: Mit KI können Unternehmen das Bewusstsein ihrer Mitarbeiter für Bedrohungen schärfen – sei es durch Trainings, die genau auf das vorhandene Wissen und die Rollen abgestimmt sind, oder durch realistische Phishing-Tests. KI kann aber auch in den normalen Arbeitsalltag integriert die Awareness steigern, indem sie auf Nachlässigkeiten hinweist und beispielsweise beim Weiterleiten einer E-Mail mit Anhang an einen externen Empfänger auf Risiken aufmerksam macht oder beim Download einer Datei auf ein externes Speichermedium zur Verschlüsselung rät.
„KI macht Sicherheitsteams effizienter und effektiver“, erklärt Fabian Glöser, Manager Sales Engineering bei Forcepoint in München. „Sie müssen weniger manuell erledigen und können sich auf kritische Fälle und die Weiterentwicklung der Security-Strategie konzentrieren. Ein Verzicht auf KI ist eigentlich gar keine Option mehr, weil sich die Datenrisiken in einer Welt mit KI-Agenten, Cloud und Remote Work auf herkömmliche Art und Weise gar nicht mehr beherrschen lassen.“
Dieses Listicle kann auch unter www.pr-com.de/companies/forcepoint abgerufen werden.