Die Wuppertaler Kommunikationsagentur ipanema2c setzt ihr Engagement für den Nachwuchs im deutschen Kommunikationsdesign fort. Auch im Wintersemester 2026/27 übernimmt Ralf Andereya, Geschäftsführer Konzept & Kreation bei ipanema2c brand communication, einen Lehrauftrag an der Hochschule Düsseldorf (HSD).
Im Mittelpunkt stehen erneut die Themen Marke, Kreation und Kreativmanagement. Dabei geht es bewusst nicht um Theorie im akademischen Schonraum. Die Studierenden arbeiten an einer realen Aufgabenstellung: Sie analysieren eine bestehende Marke, ihren Markt, ihre Positionierung, identifizieren Potenziale und entwickeln daraus strategische und kreative Kommunikationsansätze.
Schöner werden reicht nicht.
Als Praxispartner für das aktuelle Semester konnte Andereya die Wupper-Klinik gewinnen. Die privatärztliche Fachklinik in Schwelm bei Wuppertal wird von Dr. med. Sarah Jamaly geführt und ist auf Plastische und Ästhetische Chirurgie sowie Handchirurgie spezialisiert. Mit ihrem konsequent fachärztlichen Ansatz und einer klaren Positionierung baut die Klinik ihre Bekanntheit im Bergischen Land und darüber hinaus kontinuierlich aus.
Mehr als Ästhetik: Marke strategisch weiterdenken.
Für die Studierenden wird die Wupper-Klinik damit zum realen „Case“: Was macht die „Marke Wupper-Klinik“ relevant und unterscheidbar? Welche Rolle spielen Kompetenz, Vertrauen, Persönlichkeit und Ästhetik? Und wie lässt sich daraus eine Kommunikation entwickeln, die nicht nur gut aussieht, sondern das Unternehmen strategisch weiterbringt?
Ziel des Semesters ist es, die Wupper-Klinik aus unterschiedlichen Perspektiven zu analysieren, ihre Positionierung kritisch zu hinterfragen und auf dieser Basis neue kommunikative Perspektiven zu entwickeln – von der strategischen Markenidee bis zur konkreten kreativen Umsetzung.
Markendiagnose aus erster Hand.
Ein entscheidender Bestandteil des Projekts ist der direkte Austausch mit der Wupper-Klinik. Dr. med. Sarah Jamaly begleitet den Prozess aus Kundensicht und bringt ihre Perspektive als Ärztin und Unternehmerin unmittelbar in die Arbeit der Studierenden ein. Damit entsteht eine Situation, die der späteren beruflichen Realität sehr nahekommt: zuhören, nachfragen, verstehen, hinterfragen, präsentieren – und die eigene Idee gegenüber einem realen Gegenüber begründen.
Kreativität im Praxischeck.
„Marke lernt man am besten an echten Aufgabenstellungen. Und Kommunikation lernt man am besten, wenn auf der anderen Seite auch ein echter Kunde sitzt“, erklärt Ralf Andereya. „Die Studierenden müssen verstehen, dass eine gute Idee nicht im eigenen Kopf endet. Sie muss ein Unternehmen verstehen, eine Aufgabe lösen und auch denjenigen überzeugen, der Verantwortung für die Marke trägt.“ Gerade dieser unmittelbare Kontakt macht Praxisprojekte für die Ausbildung besonders wertvoll. Die Studierenden erleben, wie ein Briefing entsteht, welche Fragen ein Kunde stellt, wo unterschiedliche Perspektiven aufeinandertreffen und wie aus diesem Dialog bessere Lösungen entstehen.
Andereya: „Deshalb gilt mein besonderer Dank Dr. Sarah Jamaly und der Wupper-Klinik. Es ist keineswegs selbstverständlich, sich auf einen solchen Prozess einzulassen, Zeit zu investieren und jungen Kreativen einen offenen Blick auf das eigene Unternehmen zu ermöglichen. Genau diese Offenheit macht ein Seminar unter realen Bedingungen überhaupt erst möglich.“
Was sieht die nächste Generation, was wir selbst nicht mehr sehen?
Für Dr. med. Sarah Jamaly liegt gerade im unvoreingenommenen Blick der Studierenden der Reiz der Zusammenarbeit: „Medizinische Kompetenz und Vertrauen müssen heute auch kommunikativ verständlich, glaubwürdig und zeitgemäß vermittelt werden. Es interessiert mich, wie eine kommende Generation von Kommunikationsdesignern unser Unternehmen wahrnimmt. Wo sehen die Studierenden Potenziale? Was würden sie anders machen? Und welche Ideen entstehen daraus? Auf den Prozess und Austausch freue ich mich sehr.“
Dabei geht es ausdrücklich nicht darum, bestehende Kommunikation lediglich gestalterisch zu überarbeiten. Die Studierenden sollen das Unternehmen als Ganzes verstehen: seine Leistungen und Zielgruppen ebenso wie Wettbewerb, Markenpersönlichkeit, Positionierung und kommunikative Touchpoints. Dr. Jamaly begleitet diesen Prozess als Sparringspartnerin. Aus dem Zusammenspiel von Analyse, Kundendialog und kreativer Auseinandersetzung sollen Ideen entstehen, die der Wupper-Klinik neue kommunikative Möglichkeiten eröffnen.
Ein Briefing ist gut. Ein echter Kunde ist besser.
Solche Praxisprojekte sind seit Jahren fester Bestandteil von Andereyas Lehrtätigkeit. In vergangenen Semestern beschäftigten sich Studierende mit Aufgaben für unterschiedlichste Unternehmen und Marken, darunter Klöckner, Reformhaus, Eurowings, WINTEC, Stahl Krebs oder SAMINA. Im vergangenen Semester stand die kommunikative Weiterentwicklung der ganzheitlichsten Werbeagentur Stuttgarts auf dem Programm.
Raus aus der Theorie. Rein ins echte Leben.
„Nachwuchsförderung bedeutet für uns nicht, fertige Antworten vorzugeben“, so Andereya. „Es geht darum, jungen Kreativen echte Fragestellungen zu geben und ihnen zuzutrauen, eigene Antworten zu entwickeln. Besonders wertvoll wird das, wenn sie den Kunden tatsächlich erleben: wenn sie Fragen stellen können, Widerspruch bekommen, ihre Gedanken erklären und ihre Ideen verteidigen müssen. Genau dann wird aus einer Hochschulaufgabe ein Stück berufliche Realität.“
Mit seinem Lehrauftrag bleibt Andereya auch im Wintersemester 2026/27 eng mit dem Kommunikationsnachwuchs verbunden. Neben dem konkreten Markenprojekt vermittelt er den Studierenden Methoden und aktuelle Entwicklungen rund um Marke, Strategie, Kreation und Kreativmanagement – mit dem Anspruch, aus theoretischem Wissen relevante Kommunikationslösungen für reale unternehmerische Herausforderungen zu entwickeln.
Die Wuppertaler Marken- und Kommunikationsagentur ipanema2c wird von Olaf Bruno Pahl und Ralf Andereya geführt. Als Business Building Partner verbindet sie strategische Markenführung und kreative Kommunikation u.a. mit den neuen Möglichkeiten KI-getriebener Kommunikationsentwicklung. Ziel sind markenrelevante Lösungen, die Unternehmen profilieren, differenzieren und nachhaltig weiterentwickeln.
Das 10-köpfige Team arbeitet für nationale und internationale Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen. Projekte von ipanema2c wurden mehrfach mit dem German Brand Award ausgezeichnet – unter anderem in den Bereichen Markenentwicklung, Social Media, Webdesign und digitale Kommunikation.
Darüber hinaus engagiert sich die Agentur seit vielen Jahren für den kreativen Nachwuchs. Ralf Andereya, Geschäftsführer Konzept & Kreation, bringt seine Praxiserfahrung regelmäßig als Dozent an der Hochschule Düsseldorf ein.
