Münster, 03.11.2026 – Zu kurz, zu einfach, mehrfach verwendet: Passwörter sind seit Jahren die größte Schwachstelle der IT-Sicherheit. Nun zeichnet sich ein Wandel ab. Große Anbieter setzen zunehmend auf Passkeys – eine passwortlose Anmeldung, die als deutlich sicherer und zugleich bequemer gilt. Das Münsteraner IT-Systemhaus denkkontor erklärt, warum sich auch der Mittelstand mit dem Thema befassen sollte.
Ein Passkey ersetzt das Passwort durch ein kryptografisches Schlüsselpaar. Die Anmeldung erfolgt direkt auf dem Gerät – etwa per Fingerabdruck, Gesichtserkennung oder Geräte-PIN. Der entscheidende Vorteil: Es gibt kein Passwort mehr, das abgephisht, erraten oder bei einem Datenleck gestohlen werden könnte. Damit laufen ausgerechnet die häufigsten Angriffswege ins Leere.
„Passkeys lösen gleich zwei Probleme auf einmal – sie sind sicherer und für die Nutzer einfacher, und das ist eine seltene Kombination“, sagt Alexander Teske, Inhaber von denkkontor. „Gerade weil Phishing durch KI immer überzeugender wird, ist ein Verfahren, das gar kein abgreifbares Passwort mehr kennt, ein echter Fortschritt. Der Abschied vom Passwort hat begonnen – man sollte ihn nicht verschlafen.“
Ein kompletter Umstieg brauche Zeit, so denkkontor, da noch nicht jede Anwendung Passkeys unterstützt. Sinnvoll sei ein schrittweises Vorgehen: dort beginnen, wo es die wichtigsten Konten bereits erlauben, und Multifaktor-Authentifizierung als starke Grundlage überall dort einsetzen, wo Passwörter noch nötig sind. Als IT-Partner im Münsterland begleitet das Systemhaus Unternehmen bei der Einführung moderner, phishing-resistenter Anmeldeverfahren.