Gerresheimer setzt für komplexe Spritzgussplanung erneut auf GANTTPLAN

Gerresheimer setzt für komplexe Spritzgussplanung erneut auf GANTTPLAN

Dresden, 4. November 2026 ?? Gerresheimer hat seine gesamte digitale Produktionsmanagement-Infrastruktur neu ausgeschrieben, da ein bislang eingesetztes MES abgekündigt worden war. Da auch die Produktionsplanung eng mit der bestehenden Systemlandschaft verzahnt war, wurde sie ebenfalls neu bewertet. Der Verpackungs- und Medizintechnikhersteller setzt hier seit Jahren auf GANTTPLAN der DUALIS GmbH IT Solution. Obwohl Gerresheimer zunächst eine SAP-First-Strategie verfolgte, entschied sich das Unternehmen bei der komplexen Spritzgussplanung erneut für die spezialisierte APS-Lösung. Ausschlaggebend waren insbesondere die tiefgehenden Planungsfunktionen sowie die Integrationsfähigkeit von GANTTPLAN.

Aufgrund des vorhandenen SAP-ERP-Systems prüfte Gerresheimer zunächst, welche Funktionen künftig innerhalb der SAP-Systemwelt abgebildet werden können. Bei der Produktionsplanung zeigte sich jedoch, dass die Anforderungen der Spritzgussfertigung spezialisierte Funktionen erfordern. Daraufhin wurde die Ausschreibung auch für APS-Anbieter geöffnet. Entscheidend waren neben der funktionalen Tiefe die Integrationsmöglichkeiten in die neue Produktionsmanagement-Infrastruktur.

??Dass Gerresheimer auch bei einer vollständigen Neuaufstellung seiner Produktionsmanagement-Infrastruktur weiter auf GANTTPLAN setzt, ist für uns eine besondere Bestätigung. Die Entscheidung zeigt, welchen Stellenwert spezialisierte Planungsfunktionen gerade bei komplexen Fertigungsprozessen haben??, erklärt Heike Wilson, Geschäftsführerin der DUALIS GmbH IT Solution.

Viele Abhängigkeiten bestimmen die Spritzgussplanung

Ein wesentlicher Teil der Produktion bei Gerresheimer basiert auf Spritzgussprozessen. Die Planung ist hier besonders anspruchsvoll: Ob und wann ein Auftrag gefertigt werden kann, hängt vom Zusammenspiel zahlreicher Ressourcen und Restriktionen ab. Eine verfügbare Maschine allein bedeutet daher noch keine verfügbare Produktionskapazität.

GANTTPLAN bildet diese Komplexität in der Feinplanung ab. Das APS-System ermittelt geeignete Maschinen- und Werkzeugkombinationen unter Berücksichtigung von Zykluszeiten und technischen Restriktionen, optimiert Rüstvorgänge und plant notwendige Werkzeugwartungen ein. Abhängigkeiten zwischen Aufträgen und Fertigungsschritten fließen ebenfalls in die Optimierung ein.

Veränderungen aus der Fertigung direkt einbeziehen

Auch aktuelle Entwicklungen im Produktionsbetrieb können in die Planung zurückfließen. Über die Auftragsbestätigung auf Basis der Maschinendatenerfassung (MDE) werden beispielsweise kurzfristige Unterbrechungen, abweichende Zykluszeiten oder geschlossene Kavitäten sichtbar. Die Auswirkungen lassen sich direkt im GANTT-Diagramm nachvollziehen und bei Bedarf in einer erneuten Optimierung berücksichtigen.

Damit basiert die Planung nicht allein auf den ursprünglich hinterlegten Voraussetzungen, sondern kann auf Veränderungen im laufenden Produktionsprozess reagieren. Gerade bei stark voneinander abhängigen Ressourcen lassen sich so Auswirkungen auf weitere Aufträge und Produktionsschritte frühzeitig berücksichtigen.

Spezialisierung und Standardisierung verbinden

Neben der funktionalen Tiefe war für Gerresheimer entscheidend, dass sich die spezialisierte Produktionsplanung nahtlos in die neue Systemlandschaft integrieren lässt. GANTTPLAN soll dazu mit SAP ERP und dem favorisierten MES zusammenspielen. DUALIS bringt hier seine Erfahrung bei der Integration komplexer Produktionsmanagement-Systeme ein.

??Gerresheimer zeigt sehr gut, dass eine SAP-First-Strategie nicht bedeuten muss, auf spezialisierte Lösungen zu verzichten. Wo besondere Anforderungen an die Produktionsplanung bestehen, kommt es auf die richtige Kombination an: funktionale Tiefe auf der einen und Integrationsfähigkeit auf der anderen Seite??, so Heike Wilson.