Für Unternehmen und Privatpersonen ebenso brachte die Digitalisierung viele Vorteile, nicht minder aber auch signifikante Schattenseiten mit sich. Mit denen durften über die letzten Jahre mehr und mehr Betroffene unfreiwillig Bekanntschaft machen. Das wiederum zeigt vor allem eines: Der Eigenschutz im Internet und digitalen Raum fängt mit durchdachten, ganzheitlichen Lösungen ein.
Im Arbeitsalltag lauern unzählige Cybergefahren
Ein falscher Klick auf eine Phishing-Mail, ein versehentlich heruntergeladener Anhang oder teilweise über viele Monate und Jahre unbemerkte Spy- und Malware: Während es Viren quasi seit Bestehen des Heim-PCs gibt, sind die virtuellen Schädlinge über die letzten Jahre nur noch mehr geworden. Das akute Bedrohungspotenzial verdeutlicht eine Publikation vom Bundesamt für Verfassungsschutz: 80 % der analysierten Unternehmen waren bereits von Cyberkriminalität betroffen, im Jahr 2024 wird ein neuer Rekordschaden in Höhe von etwa 267 Milliarden Euro angegeben.
Die Omnipräsenz der Cyberangriffe hat schon jetzt Folgen, nicht nur für interne Prozesse, sondern auch mit Hinblick auf das gelebte Sicherheitsgefühl in Unternehmen: Der Studie nach fühlten sich etwa 66 % der befragten Unternehmensvertreter in ihrer Existenz bedroht – insbesondere beispielsweise durch Ransomware und Daten-Lecks. Bei Privatpersonen sieht es übrigens nicht viel besser aus: Hier gibt der Bund an, dass allein über das letzte Jahr jeder Zehnte in Deutschland Opfer einer digitalen Straftat wurde.
Schadsoftware gilt es mit Sicherheitssoftware zu bekämpfen
Der Mensch ist speziell bei Cybergefahren nach wie vor eine nicht zu unterschätzende Gefahren- und Fehlerquelle, trotzdem ist der Mensch nun einmal anfällig für Unachtsamkeiten – und ein versehentlicher Klick kann selbst jenen passieren, die sich eigentlich auf Internet- und Cyberhygiene verstehen. Deshalb dürfen Unternehmen nicht nur auf einen Schutzwall setzen, sondern müssen mehrere ineinandergreifende Schutzmechanismen etablieren. Das beginnt mit der Aufklärung und Schulung der eigenen Mitarbeitenden und geht schließlich in ein softwarebasiertes Cybersecurity-Konzept über.
Professionelle Anti-Viren- und Cybersecurity-Tools setzen im Regelfall auf einen 360-Grad-Ansatz. Wer sich mit dem ESET Internet Security Download selbst an einem digitalen Sicherheitskonzept versucht, wird das schnell feststellen: Der Schutz von Mail-Clients und E-Mails steht ebenso im Fokus wie eine fortlaufende Echtzeitüberwachung zusätzliche Sicherheit beim Browsen im Internet schafft.
Wichtig dürfte für Unternehmen zudem eine ganzheitliche Erfassung aller Geräte sein. Der Arbeitsalltag spielt sich heutzutage in vielen Firmen nämlich eben nicht mehr nur in den Büros und eigenen Hallen ab, zugleich sitzen mitunter mehrere Arbeitnehmende zuhause im Home-Office oder sind als Außendienstler über ihr Smartphone mit der Cloud verbunden. Was für Effizienz sorgt, beschert Unternehmen zugleich aber auch weitere Angriffsvektoren – aus diesem Grund gehören IT-Infrastrukturen und damit verbundene Geräte gleichermaßen geschützt.
Klar geteilte Rechte im Unternehmen
Ein weiterer wichtiger Punkt: Kein Mitarbeiter sollte mehr Rechte als nötig haben. Sensible Eingriffe in das Netzwerk oder schon auf einem einzelnen Rechner sollten aus diesem Grund geschulten IT-Administratoren vorbehalten sein. Selbst wenn es zu einer Unachtsamkeit kommt, würde sich der Schaden dadurch relativ schnell isolieren lassen, bevor er das komplette Netzwerk erfasst und schlimmstenfalls den Unternehmensbetrieb lahmlegt.