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Was versteht man unter einem „virtuellen privaten Server“ (VPS)

Ein virtueller, privater Server (vps) ist wie ein großes Haus (der Hardwareserver) , das aufgeteilt und in mehrere Wohnungen (virtuelle Server) aufgeteilt wird. So wie jede einzelne dieser Wohnungen ihre Türklingel, den eigenen Briefkasten und auch über eigene Sanitäranlagen verfügt (Basisausstattung), so hat jeder virtuelle Server sein eigenes Betriebssystem und alle virtuellen Server(die Wohnungen) teilen sich ein gemeinsames Wirtsystem(das Haus).

Man kann sich also einen überaus leistungsstarken Rechner vorstellen, also eine Hardware, das man anfassen kann. Das ist die Basis eines jeden VPS-Servers:

  • Auf dieser Hardware liegen einige virtuelle Parzellen, die VPS-Server.
  • Diese VPS-Server verwenden die Ressourcen der Hardware (Prozessor, Hauptspeicher, Speicherplatz…) und laufen mit einem eigenen Betriebssystem, z. B. Windows oder Linux.
  • Alle virtuellen Server sind vollkommen unabhängig.
  • Die Schnittstelle für die Kommunikation ist der Hypervisor, sozusagen eine Schicht zwischen der Hardware und den virtuellen Servern.

Mieten Sie im Rahmen eines Webhosting-Pakets einen virtuellen Server an, haben Sie allein die Administrations-Berechtigungen für Ihr Server-„Abteil“ (den Root-Zugriff). Auf dem VPS-Server können Sie nicht nur ein Betriebssystem vollkommen frei auswählen, sondern auch ganz nach Bedarf Programme installieren.

Was bringt ein VPS-Server?

Mit einem solchen Server stehen Ihnen deutlich leistungsfähigere Ressourcen zur Verfügung als es zum Beispiel bei Shared Servern der Fall ist. (Bei diesen teilen sich mehrere Webseiten einen Server und nutzen gleichzeitig seine Ressourcen.)

Ein VPS-Server wird also ohne Frage zur interessanten Möglichkeit, wenn es sich um ein umfangreicheres Webprojekt handelt, bei dem man auf starke, ausfallsichere Leistung und einen Root-Zugriff angewiesen ist. Wer einen Online-Shop betreibt, einen Mailserver einrichtet oder Ähnliches, der gerät mit Shared Servern rasch an die Leistungsgrenze. Ein Zustand, den man natürlich vermeiden möchte.

Ein zusätzlicher großer Vorteil von privaten virtuellen Servern ist, dass Sie sich bei diesem Geschäftsmodell nicht um die Hardware kümmern müssen, denn das übernimmt der Webhoster.

Posted by on 3. April 2020. Filed under Server. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0. Both comments and pings are currently closed.

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