Hitachi Vantara, Tochterfirma der Hitachi, Ltd. (TSE: 6501) für Datenspeicher, Infrastruktur und Hybrid-Cloud-Management, hat die Ergebnisse seiner „Data Infrastructure Study 2025“ veröffentlicht, für die weltweit 1.244 IT-Entscheider und Führungskräfte in 15 Ländern befragt wurden. Deutsche Unternehmen erzielen demnach bei Projekten mit künstlicher Intelligenz eine Erfolgsquote von 79 Prozent und liegen damit vier Prozentpunkte über dem weltweiten Durchschnitt.
Die Studie offenbart einen bemerkenswerten Wandel: Deutsche Unternehmen haben innerhalb eines Jahres ihre KI-Strategie grundlegend neu ausgerichtet – weg von der Euphorie, hin zur strukturierten Umsetzung.
Private Cloud: Die große Kehrtwende
Der auffälligste Befund betrifft die Datenspeicherung. Der Anteil deutscher Unternehmen, die sensible Daten in der Private Cloud speichern, ist von 38 Prozent im Vorjahr auf 74 Prozent gestiegen – ein Zuwachs von 36 Prozentpunkten. Gleichzeitig sank die Nutzung der Public Cloud für sensible Daten von 39 auf 21 Prozent.
„Die Studie zeigt: KI-Erfolg hängt nicht davon ab, wer die schnellste Cloud hat, sondern wer seine Daten im Griff hat“, sagt Petra-Maria Grohs, VP Sales & Managing Director Germany bei Hitachi Vantara. „Deutsche Unternehmen setzen auf Kontrolle und Datensouveränität und sind damit erfolgreicher. Das bestätigt unseren Ansatz, hybride Infrastrukturen anzubieten, die Leistung mit lokaler Datenhaltung verbinden.“
Governance als Erfolgsfaktor
Deutsche Unternehmen heben sich auch bei der Data Governance ab: 40 Prozent haben ihre Governance-Prozesse vollständig in alle Arbeitsabläufe integriert – im weltweiten Vergleich sind es nur 29 Prozent. Diese strukturierte Herangehensweise korreliert mit einem höheren Vertrauen in die eigene Cyber-Resilienz: 77 Prozent der deutschen Befragten sind überzeugt, nach einem Ransomware-Angriff alle Daten wiederherstellen zu können (global: 67 Prozent).
Weitere Kernergebnisse der Studie für Deutschland:
* 100 Prozent (!) der befragten deutschen Unternehmen nutzen bereits KI
* 55 Prozent nennen qualifizierte interne KI-Teams als wichtigsten Erfolgsfaktor (global: 49 Prozent)
* 22 Prozent sehen externe Partnerschaften als Erfolgsfaktor – deutlich weniger als der globale Durchschnitt von 37 Prozent
* 76 Prozent betrachten KI als langfristiges F&E-Projekt und erwarten den ROI erst mittelfristig
* 66 Prozent haben spezifische Anforderungen an die Datensouveränität, die ihre KI-Strategie beeinflussen
Von der Euphorie zur Substanz
Die Studie belegt eine produktive Ernüchterung: 2024 bezeichneten noch 47 Prozent der deutschen Befragten KI als „kritisch für unsere Funktion“, 2025 sind es 40 Prozent. Parallel dazu stieg jedoch der Fokus auf Datenqualität als Erfolgsfaktor von 20 auf 39 Prozent. Deutsche Unternehmen haben offenbar erkannt, dass nachhaltige KI-Erfolge eine solide Infrastruktur voraussetzen – und entsprechend investiert.
Die Studie steht unter https://www.hitachivantara.com/en-us/thank-you/state-of-data-2025 kostenlos zum Download zur Verfügung.
