Hersteller wie LiSEC in Amstetten (Niederösterreich) kalkulieren Bauteile und Baugruppen mit costing24, einer stets verfügbaren, schnellen und genauen Kalkulationsplattform von simus systems: Einfach ein CAD-Modell hochladen. Die Software definiert dann die Arbeitsfolgen, Bearbeitungszeit und Herstellkosten.
„Im Maschinen- und Anlagenbau ist der Preis ein entscheidender Faktor“, sagt Georg Kropf, der als Kalkulationsspezialist bei der LiSEC-Gruppe beschäftigt ist: „Rund 70 bis 80 Prozent der Herstellungskosten werden bereits in der Entwicklungsphase festgelegt.“ LiSEC bietet seit 60 Jahren Maschinen und Automatisierungslösungen zur Verarbeitung und Veredelung von Flachglas an. Deshalb suchte das Unternehmen nach einer kostengünstigen Kalkulationslösung ohne Installations- und Wartungsaufwand, die hohe Sicherheit gewährleistet. costing24 wird in Karlsruhe entwickelt und auf einem Server in Deutschland gehostet. Die nativen 3D-Modelle werden nicht gespeichert, damit sie nicht in fremde Hände gelangen. „Die hohe Sicherheit war entscheidend“, erklärt Georg Kopf.
Schnell zu realistischen Herstellkosten
Man startet die Kalkulation auf costing24.de indem man dort ein 3D-Modell des gefragten Bauteils ablegt. Die Software erkennt automatisch die Einzelheiten und Features der Geometrie. Davon leitet sie die geeigneten Fertigungsverfahren und Maschinen der spangebenden oder umformenden Verfahren ab. Dies funktioniert mit allen gängigen Dateiformaten – und sogar direkt integriert in SolidWorks, Solid Edge oder Inventor.
Rohmaterial und eventuelle Oberflächenbehandlungen werden ausgewählt und Maschinendaten, Durchlaufzeiten, Aufschläge oder andere Variablen angepasst. Und schon präsentiert costing24 eine detaillierte Ergebnisseite mit allen Einzelheiten der Kalkulation. An einem Vorschaumodell werden kostenintensive Bereiche farbig hervorgehoben, so dass man die Kostentreiber auf den ersten Blick erkennt. „Die übersichtliche Darstellung der Kosten, aufgeschlüsselt nach Rüst- und Bearbeitungszeiten bei verschiedenen Losgrößen, gefällt mir besonders gut“, sagt Georg Kropf. „Die Ergebnisse kann ich exportieren und in unserem PLM-Portal zu Systemkosten summieren.“
Täglicher Einsatz für zahlreiche Fertigungsverfahren
Dem breiten Fertigungsspektrum des Sondermaschinenbauers ist costing24 durchaus gewachsen: Neben Drehen, Fräsen und Bohren sowie Blech- und Biegebearbeitungen werden auch 3D-Druck, Schweißarbeiten und viele Veredelungen abgedeckt. Ständig wird die Lösung weiterentwickelt: „Inzwischen kann ich auch Rohrlasern kalkulieren“, freut sich Georg Kropf. „Das Programm deckt damit über 90 Prozent unserer Bearbeitungsverfahren ab.“
Mit costing24 ist Georg Kropf derzeit so zufrieden, dass andere Kalkulationstools nicht in Betracht kommen: „Das Preis-Leistungsverhältnis und der geringe Aufwand sind kaum zu schlagen.“
