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Die Version 3.1 von Jelastic unterstützt einsatzfertige Secure Docker Container sowie natives .NET, das auf Windows Containers basiert

Jelastic unterstützt nun einsatzfertige Docker, .NET/Windows, Export/Import von Umgebungen sowie Websockets

Jelastic Inc., das erste Unternehmen, das einen neuen Grad an Freiheit in der Cloud mit Container-Lösungen für DevOps vorgestellt hatte, gab heute eine neue Version ihrer führenden Plattform bekannt. Zwei der am meisten beeindruckenden neuen Features im neuen Release sind die sofort einsatzfertigen Docker-Container sowie .Net/Windows, das auf der Parallels Containers-Virtualisierung zur Unterstützung von Windows-Anwendungen aufsetzt. Dieses Feature wurde durch Unternehmenskunden oft verlangt.

„Ich liebe es, wie Jelastic so viele mächtige Technologien zusammen verbindet. Es bietet eine gut verständliche High-Level Oberfläche, die Deployments in der Cloud erheblich vereinfacht. Das besonders coole ist die nahtlose Integration zwischen privaten und öffentlichen Clouds“, sagt James Gosling, Urvater von Java und Independent Director bei Jelastic.

Der Docker-Standard
Diese Innovation soll den Endanwendern die Möglichkeit geben, Multi-Container-Umgebungen für verschiedene Microservices zu erstellen, die auf den Docker-Vorlagen basieren. Die Lösung von Jelastic für die Anwendung des Docker-Pakettierungsstandards für die Anwendungen hilft, die Aufgabe der Auslieferung von Anwendungen zu bewältigen und bietet gleichzeitig eine Orchestrierung von Multi-Container-Umgebungen in öffentlichen, hybriden und privaten Clouds.

„Wir sehen einen Trend, bei dem Unternehmen zu Microservices tendieren, statt eine monolithische Architektur aufzubauen. Mit dem Docker-Support haben sie mit unserem PaaS nun ein noch besseres Erlebnis!“ sagt Joakim Öhman, CEO von Elastx.

Jelastic bietet eine Menge Vorteile, durch welche Dockers innerhalb der Plattform sofort für die Produktion einsatzfähig ist:

• Ein visueller Bausatz für die Umgebungstopologie für Microservices, der auf Containern basiert;
• Intelligente Automatisierung des Clusterings für komplexe Anwendung;
• Automatische horizontale und vertikale Skalierung;
• Automatisches Deployment über mehrere Container hinweg;
• Hohe Verfügbarkeit von Containern auf dem Hardware-Level, basiert auf dem durch Software definierten Speicher;
• Intelligente Verteilung von Containern über Hardware-Cluster, je nach Auslastung;
• Verbindung zwischen Containern an mehreren Hardware-Knotenpunkten;
• Eingebaute Werkzeuge zum Überwachen und Managen von Containerressourcen.

Als Ergebnis können Anwender mit Hilfe der normalen Docker Hub Registry oder der eigenen Lösungen jede Anwendung, jeden Dienst oder jeden Stack einfach installieren, ausführen und verwalten. Das Ergebnis ist eine hohe Stabilität und eine vollständige Orchestrierung.

„Ohne jeden Zweifel ist der wichtigste Punkt von Jelastic 3.1 die Einführung von Docker. Schon wieder hat Jelastic als erster die Kurve genommen und die Vorteile der Container noch vor ihrer Verbreitung auf dem Massenmarkt erkannt. Deswegen nutzt Jelastic diese Erfahrungen nun, um die optimale Lösung für die Docker-Container zu bieten. Die Probleme der standardmäßigen Deployments von Docker bezüglich Sicherheit und Isolation wurden gelöst, und Technik- und Performance-Einschränkungen bei den Kunden, die Docker in VMs bei Diensten wie AWS, Azure und Google auszuführen versuchen, wurden behoben“, sagt Damien Ransome, Service Director von Layershift.

Zusätzlich ist für Jelastic Enterprise-Kunden, die ihre eigene Docker Registry ausführen lassen möchten, die Quay-basierte CoreOS Enterprise Registry verfügbar. Die Enterprise Registry beinhaltet eine leistungsfähige Oberfläche, Listen zur Zugriffskontrolle sowie leistungsfähige Tools für Teams, die mit Containern hinter einer Kunden-Firewall im eigenen Rechenzentrum zusammenarbeiten.

„Wir haben ein hohes Interesse an Containern seitens unserer Kunden vernommen, denn sie bieten eine extreme Flexibilität für DevOps-Teams. Wir freuen uns, bekanntgeben zu dürfen, dass wir eine große Verbesserung in unserer einsatzfertigen Multi-Container Orchestrierungsplattform vorgenommen haben, die eine hochsichere Lösung für Docker-Container bietet“, sagt Ruslan Synytsky, CEO von Jelastic.

Windows-Container
Ein weiterer wichtiger Meilenstein in der Evolution der Jelastic-Plattform, der in dieser Version präsentiert wird, ist die Implementierung der Unterstützung von Windows Containern, wodurch Unternehmen nun Webdienste, die mit dem Windows-Betriebssystem ausgeführt werden, in einer Cloud hosten können. Mit diesem prominenten Feature unterstützen folgende Server nun die neu hinzugefügte .NET-Programmiersprache, womit eine einfachere Automatisierung der Deployments möglich wird:
• Internet Information Services (IIS) 8.0 Application Server zum Handling von .NET Apps, der sowohl Microsofts .NET Framework, als auch ASPX Skripte unterstützt;
• Microsoft 2012 SQL Server (Express edition), der zum Ziel der Datenspeicherung und Verwaltung von SQL-Datenbanken mit Microsoft SQL Server Management Studio dient;
• Windows VPS Server mit der puren Windows Server 2012 OS (und der optional installierten 2008-Version);
• Remote Desktop Protocol (RDP) Zugang zu Containern, die Fernwartung für Windows-Umgebungen bieten.

„Ich bin sehr beeindruckt, dass Jelastic beschlossen hat, beide Container-Plattformen von Parallels zu nehmen und nun sowohl Windows, als auch Linux in Containern anbietet“, sagt Alexey Kobets, VP von Server Virtualization, Parallels.

Export und Import von Umgebungen
Das aktuelle Release von Jelastic beinhaltet ein weiteres Feature, das Kunden aus der Klemme helfen wird: Export/Import von Umgebungen. Damit können gehostete Anwendungen zwischen verschiedenen Jelastic-Installationen einfach migriert werden. Ein Benutzer braucht nur, eine Umgebung zu exportieren und sie auf seiner bevorzugten Plattform wieder zu importieren. Während des Exports werden sämtliche Informationen über die Topologie der Umgebung und die Anwendungseinstellungen in eine einzige .json-Datei gepackt. Danach kann der Anwender die empfangene Datei nahtlos in die Zielplattform importieren, um schnell eine identische, einsatzbereite Umgebung zu erhalten.

WebSockets
Die Version 3.1 von Jelastic bietet eine verbesserte und erweiterte Unterstützung von WebSockets. Diese Technologie wurde in den Jelastic Shared Load Balancer integriert, so dass man nun WebSockets nutzen kann, ohne eine externe IP-Adresse erwerben zu müssen.

Weitere Verbesserungen und Features in der Version 3.1 von Jelastic:
• Zertifizierte Container von GlassFish 4 & WildFly 8 mit erweiterter Automatisierung;
• Unterstützung von internationalisierten Domain-Namen (IDN) sowie von generischen Top-Level-Domains (gTLD);
• Erweiterter Support von Add-Ons von Drittanbietern.

Für 2015 geplante Features
Derzeit arbeitet das Jelastic-Team aktiv an der Integration von Rocket, der Container-Technologie von CoreOS, der nächsten evolutionären Version eines Containers, was Sicherheit, Zuverlässigkeit und Composability angeht. Rocket ist die erste Implementierung der Application Container-Spezifikation, die ein Imageformat, einen Image-Entdeckungsmechanismus und eine Ausführungsumgebung definiert, die in mehreren unabhängigen Implementierungen existieren können.

Jelastic plant, zusammen mit dem CoreOS-Team sich in Richtung von Rocket zu entwickeln und die Application Container-Spezifikation zu unterstützen. Das Team glaubt, dass ein starker Fokus auf einen standardisierten Anwendungscontainer den nächsten Schritt in der Evolution der Containertechnologie darstellt.

„Es ist wundervoll, dass Jelastic ihren Kunden die CoreOS Enterprise Registry bietet, Rocket integriert und die Application Container-Spezifikation unterstützt“, sagt Alex Polvi, CEO von CoreOS. „Durch die Unterstützung der Application Container-Spezifikation steht Jelastic zu ihrem Commitment, den Kunden die sicherste und interoperabelste Container-Umgebung zu bieten.“

Ferner arbeitet Jelastic daran, ihren Multi-Region-Support sowohl in der Cloud, als auch Cloud-übergreifend auszubauen. Das Ziel ist eine hybride Cloud, in der einzelne Benutzergruppen oder Aufgaben in verschiedenen Regionen isoliert werden.

Posted by on 19. März 2015. Filed under Cloud-Computing. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0. You can leave a response or trackback to this entry

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