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Interaction 2016 von GroupM: Sichtbarkeit, Betrug, Adblocking und Mobilisierung erfordern Branchenlösungen für den 160 Mrd. USD großen, globalen digitalen Werbemarkt

GroupM
(http://www.groupm.com/) hat heute Interaction 2016 veröffentlicht,
einen jährlicher Bericht, der Erkenntnisse über die weltweite
digitale Werbung bietet. Der Bericht umfasst Verbraucherverhalten,
Technologie- und Markttrends sowie Statistiken über die Zahl der
Online-Konsumenten, die Summe der Werbeinvestitionen zur Erreichung
dieser Konsumenten, die populärsten Online-Plattformen und die Menge
des online abgewickelten Handels. In der Ausgabe 2016 werden sechs
Makrotrends erörtert, die für eine weitere Untersuchung von Bedeutung
sind. Dazu gehören Adblocking, die Integrität des digitalen Angebots,
Mobilisierung und die Ausbreitung der App-Nutzung, der Übergang von
TV zu Over-the-Top-TV, der Einsatz von Daten für das Marketing und
die Expansion des E-Commerce. Der Bericht zeigt, dass sich der
digitale Marktplatz an einem wichtigen Dreh- und Angelpunkt befindet,
der branchenweite Zusammenarbeit und Engagement erfordert, um für
eine kontinuierliche Konsumentenbindung an Markenbotschaften in den
Medien zu sorgen.

Logo – http://photos.prnewswire.com/prnh/20151103/283547LOGO

Interaction ist Teil der meinungsbildenden Publikationsreihe This
Year, Next Year von GroupM, die auf WPPs globales
Kommunikationsnetzwerk, Daten und Marktforschungsunternehmen
zurückgreift und so die umfassendsten Einblicke aus der weltweiten
Medienbranche bietet. Interaction 2016 enthält Daten aus 45 Ländern
und Analysen von Rob Norman, Chief Digital Officer, und Adam Smith,
Futures Director, bei GroupM.

GroupM prognostiziert, dass im Jahre 2016 die digitale Werbung 31
Prozent der gemessenen Werbeinvestitionen in Medien ausmachen wird.
Im Jahr 2015 lag der Wert bei 28 Prozent und dies bedeutet einen
Anstieg um 14,4 Prozent, denn die 160 Milliarden USD-Marke wird
übertroffen. Die Investitionen zielen darauf ab, fast 2,3 Milliarden
Erwachsene zu erreichen, die in diesem Jahr voraussichtlich das
Internet nutzen werden, und diese Investitionen werden zunehmend
programmatisch durchgeführt. Im Jahr 2015 sind 37 Prozent der
Investitionen für Display-Anzeigen programmatisch ausgeführt worden,
verglichen mit 21 Prozent im Jahr 2014.

Die Effektivität dieser Investitionen wird durch Probleme mit der
Integrität des digitalen Angebots beeinträchtigt, u. a. durch Betrug,
Les- und Sichtbarkeit und Messung, was in früheren
Interaction-Berichten untersucht worden ist. In diesem Jahr soll im
Bericht auch zum Thema Adblocking mehr Klarheit geschaffen werden.
Einige Berichterstatter meldeten, dass objektive Fakten zur Situation
hinsichtlich Adblocking schwer zu finden sind, allerdings wurden aus
19 Ländern Prozentzahlen von Nutzern berichtet, die
Adblocking-Technologien auf ihren Geräten installiert haben. Zu den
Ländern mit den höchsten Prozentzahlen von Konsumenten, die
Adblocking-Technologien verwenden, gehören Frankreich, Polen und
Österreich – jeweils mit mehr als 30 % der Nutzer.

„Die zunehmende Verwendung von Adblocking-Technologie durch
Konsumenten stört die implizierte Vereinbarung zwischen Verbrauchern
und Content-Eigentümern, die Werbeinvestitionen zur Unterstützung der
Content-Entwicklung erst ermöglicht. Aus diesem Grund und aufgrund
des Potenzials dieser Technologie, die Fähigkeit von Marken zur
Erreichung ihres Zielpublikums zu behindern, sollte man dieses Thema
genauer betrachten und präventive Maßnahmen erwägen“, sagte Adam
Smith, Futures Director. „Wir müssen noch viel mehr tun, um die
tatsächlichen Auswirkungen von Adblocking zu verstehen, da
Schätzungen des verlorenen Werbepotenzials nur selten zu finden sind.
Wir werden die Fortschritte von Initiativen aufmerksam verfolgen, zum
Beispiel das LEAN-Programm von IAB, das Herausgeber zur Entwicklung
von leichten, verschlüsselten, Anzeigenauswahl-gestützten und
nicht-invasiven Werbestrategien auffordert, um Seiten-Latenzzeiten
und andere Störfaktoren zu reduzieren, die den Einsatz von Blockern
möglicherweise fördern.“

Neben dem Thema Werbe-Vermeidung werden auch andere wichtige
Trends im Bericht Interaction 2016 erörtert:

– Integrität des digitalen Angebots: Anzeigenbetrug auf
Impression-Basis und Non-Impression-Basis bleibt weiterhin ein
Problem und das Risiko variiert je nach Markt. GroupM empfiehlt die
Zusammenarbeit mit vertrauenswürdigen Partnern, Kontrollen in der
Vorangebotsphase in unbekannten Märkten, Ausarbeitung von
spezifischen Verträgen und Verlässlichkeit auf
Verifizierungsinstrumente und Anbieter.
– Nutzung von Apps: Die Mehrzahl der Smartphone-Nutzer hat zwischen
30 und 50 Apps installiert und dieser Anstieg bei der App-Nutzung
ist für Werbetreibende eine Herausforderung. Aufkommende,
interaktivere, App-native Werbeformate sind für die Zukunft
vielversprechend.
– E-Commerce: Man rechnet damit, dass E-Commerce weltweit in diesem
Jahr 1,81 Billionen USD erreichen wird (8 Prozent des weltweiten
Handels), im Vergleich zu 1,57 Billionen im Jahr 2015.
E-Commerce-Strategien, die Transaktionen überall und jederzeit
ermöglichen, nehmen stetig zu und werden sich zum Standard
entwickeln.
– OTT-TV: Der TV-Konsum stellt sich aktuell zunehmend nicht-linear
dar, insbesondere beim jüngeren Publikum. Jedoch meldeten
Berichterstatter vergleichsweise geringfügige Verschiebungen in den
Investitionen aufgrund eines vorherrschenden Unverständnisses über
die nicht-traditionellen Formate und fehlender standardisierter
Zuschauer-Messmethoden im Bereich digitale Videos. Wir erwarten,
dass Live-Streaming von Videos auf Facebook und anderen Plattformen
im nächsten Jahr zu einem wichtigen Thema in Interaction wird.
– Einsatz von Daten: Berichterstatter meldeten, dass der Zugriff, die
Erhebung und der Einsatz von Daten aus eigenen und dritten Quellen
weiterhin eine absolute Notwendigkeit und für viele Kunden eine
Herausforderung sei.

„In Bezug auf digitale Werbung sind wir weder aktuell in einem
„konstanten Zustand“ noch sind wir es je gewesen. Das Tempo der
Veränderungen bedeutet für Vermarkter ein schwindelerregendes Umfeld,
allerdings haben wir die Tatsachen identifiziert, die unserer Ansicht
nach in diesem Bereich von Bestand sein werden“, sagte Rob Norman,
Chief Digital Officer. „Daten und Technologie haben die Werbung zum
Besseren verändert, sogar bei Videos. Aber Anzeigen können nicht mehr
funktionieren, wenn sie vermieden werden und wenn das Ökosystem
Betrug zulässt oder wenn Strategien nicht den Kunden folgen – hin zu
Apps und zum Handel von jedem Ort aus. Obwohl wir über die
Anzeigen-Vermeidungstrends noch mehr Wissen sammeln müssen, zeigen
die vorhandenen Daten, dass es jetzt an der Zeit ist, gemeinsam einen
tiefgreifenden Sinn für Verantwortung, Transparenz und Wachsamkeit zu
etablieren, damit die kontinuierliche Einbindung der Konsumenten in
der Markenkommunikation sichergestellt werden kann.“

Für eine Kopie des vollständigen Berichts wenden Sie sich bitte an
den entsprechenden, unten aufgeführten regionalen Medienkontakt.

Über GroupM

GroupM ist das weltweit führende Unternehmen für
Investitionsmanagement in Medien und die Muttergesellschaft der
Medienagenturen von WPP, darunter Mindshare, MEC, MediaCom, Maxus und
Essence sowie die programmatische digitale Medienplattform Xaxis, die
ihrerseits weltweit in jeweils führenden Marktpositionen agieren. Der
Hauptzweck von GroupM ist die Leistungsmaximierung der
Medienagenturen von WPP über die Steuerung und Zusammenarbeit bei
Handel, Content-Entwicklung, Sport, digitalen Aktivitäten, Finanzen,
Entwicklung von proprietären Werkzeugen und anderen erfolgskritischen
Fähigkeiten. GroupM konzentriert sich auf die Bereitstellung von
unübertroffenen Marktvorteilen an seine Kunden, Stakeholder und
Menschen.

Mehr über GroupM erfahren Sie unter www.groupm.com.
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Pressekontakt:
e:
David.Grabert@GroupM.com
+1 212.297.8092 (USA)
Samantha.Kops@GroupM.com
+1 917.421.3019 (USA)
Rhoda.Wong@bm.com
+65 6671 3244 (APAC)
Adam.Fisch@bm.com
+44 207 300 6192 (EMEA)
PDF – http://origin-qps.onstreammedia.com/origin/multivu_archive/ENR/
GroupM-Adblocking.pdf

Posted by on 25. April 2016. Filed under Computer & Technik,Internet. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0. You can leave a response or trackback to this entry

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