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Smart Lighting Standard integriert Smart City

Städte sehen sich auf dem Weg zur ‘Smart City’ zahlreichen Herausforderungen gegenüber. Eine davon ist, sich für innovative Technologien zu entscheiden, gerade wenn eine Vielzahl kommunaler Anwendungen – von Straßenbeleuchtung über Park-Management, Abfallentsorgung bis hin zu Elektro-Mobilität und zahlreichen anderen Services – weiterentwickelt werden. Die meisten dieser Angebote sind Langzeitinvestitionen, die über Jahrzehnte in Betrieb sein werden. Dabei soll, einerseits, der Wettbewerb gefördert werden, damit beste Preise erzielt werden, und, andererseits, bevorzugen öffentliche Auftraggeber eine Investition in offene Systeme, um die Zukunftsfähigkeit sicherzustellen. Führende Städte suchen gezielt nach umfassend kompatiblen Lösungen über sämtliche Anwendungen hinweg. So sind beispielsweise bei der Integration von Steuerungssystemen für Außenbeleuchtungsnetzwerke mit Verkehrsleitsystemen und Sensornetzwerken interoperable Schnittstellen für diese unterschiedlichen Aufgabestellungen dringend erforderlich.

TALQ erweitert Fokus auf Smart Cites

Im Jahr 2012 haben sich führende Hersteller der Beleuchtungsindustrie zusammengeschlossen, um eine Standardschnittstelle zu entwickeln, die eine Steuerung von Straßenbeleuchtungsnetzwerken bestehend aus Komponenten verschiedener Hersteller ermöglicht. Es ist geplant, dass die ersten TALQ-kompatiblen Produkte gegen Ende des Jahres 2016 zertifiziert werden. Nachdem der Außenbeleuchtungs-Standard inzwischen nahezu eingeführt ist, hat sich das TALQ Steering Committee entschieden, den Zweck des Konsortiums erweitern zu wollen. Mit der Definition einer Standardschnittstelle für Smart-City-Anwendungen möchte TALQ Städten mehr Flexibilität geben, Risiken reduzieren und höhere Einsparungen ermöglichen.

Innerhalb des Konsortiums wurde eine neue Smart-City-Arbeitsgruppe gebildet, mit dem Zweck, die Anforderungen einer Erweiterung der TALQ Spezifikation für Smart-City-Konzepte zu untersuchen und festzuschreiben. „Wir werden zuerst andere neu entstehende Smart-City-Schnittstellen-Ansätze untersuchen und herausfiltern, warum gerade eine Adaption der TALQ Spezifikation besondere Vorteile für Städte verspricht.“ erklärt Gerard Lokhoff, Generalsekretär des TALQ Consortium. „Unser Außenbeleuchtungsstandard erlaubt echte Kompatibilität und garantiert Städten Langzeitflexibilität. Mit dem Erweitern der TALQ Spezifikation auf andere Smart-City-Anwendungen machen wir diese Vorteile für einen wesentlich breiteren Kreis von Lösungen und öffentlichen Services nutzbar.“

Posted by on 12. August 2016. Filed under Allgemein,Allgemein. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0. You can leave a response or trackback to this entry

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