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Deutsche Cyber-Sicherheitsorganisation unterstützt Unternehmen bei Abwehr von Gefahren aus dem Netz (FOTO)

Am Mittwoch haben sechzehn namhafte deutsche Unternehmen den
wachsenden Bedrohungen für die Cybersicherheit der Wirtschaft den
Kampf angesagt. Anlässlich der konstituierenden Fachbeiratssitzung
der Deutschen Cyber-Sicherheitsorganisation GmbH (DCSO) kamen CIOs
führender deutscher Unternehmen sowie Vertreter von Bundesbehörden
und Forschungsinstituten in Berlin zusammen. Ziel der Zusammenarbeit:
Ein intensiver und vertrauensvoller Austausch zu allen
Herausforderungen der Cybersicherheit und mehr Schlagkraft in der
Abwehr von Bedrohungen aus dem Netz. Zum Vorsitzenden des Fachbeirats
wurde Daniel Hartert, CIO der Bayer AG, gewählt.

Die DCSO wurde im November vergangenen Jahres als
Gemeinschaftsunternehmen der Allianz SE, BASF SE, Bayer AG und
Volkswagen AG gegründet. Das von den erfahrenen IT-Security-Managern
Martin Wülfert, CEO, und Olaf Siemens, CTO, geführte Unternehmen hat
die Aufgabe, die Spitzenunternehmen der deutschen Wirtschaft bei der
Cybersicherheit robuster zu machen. Dazu bietet die DCSO eigens
entwickelte Dienstleistungen an, die von den IT-Sicherheitsteams der
Kundenunternehmen in Anspruch genommen werden können.

Gemeinsam mehr Cybersicherheit erreichen

„Cybersicherheit ist eine Gemeinschaftsaufgabe. Denn die
Bedrohungslage wird zunehmend komplexer und anspruchsvoller. Das kann
die vernetzte Wirtschaft künftig gemeinsam viel effizienter und
effektiver bewältigen“, ist Martin Wülfert, CEO der DCSO, überzeugt.
„Bislang wehrten sich Unternehmen zumeist allein gegen Angriffe aus
dem Netz. Die DCSO bündelt nun Wissen, technische Analysen sowie
Abwehrkompetenzen und stellt sie allen Kunden zur Verfügung.“

Bereits heute nehmen DAX-Konzerne IT-Security-Dienstleistungen der
DCSO in Anspruch. Ein Team erfahrener IT-Sicherheitsexperten
unterstützt sie mit eigens entwickelten Lösungen und
Beratungsleistungen in den Bereichen Bedrohungserkennung und -abwehr
(Threat Intelligence), Erkennung von sicherheitsrelevanten
Ereignissen und ihre Behebung (Incident Detection & Response
Services) sowie Governance, Risk & Compliance Management (GRC) an.
Außerdem evaluiert die DCSO im Auftrag ihrer Kunden als
herstellerunabhängiger Dienstleister am Markt verfügbare
Sicherheitslösungen und -technologien.

Die DCSO verfolgt das Prinzip „Optimieren durch Teilen“. Das
bedeutet, dass operative Erkenntnisse über Cybergefahren und ihre
Bekämpfung von den Kunden an die DCSO zurückgespielt und von ihr in
anonymisierter Form automatisch an alle Kunden verteilt werden. So
entsteht eine selbstverstärkende Rückkopplung, die für alle
Unternehmen zu mehr Sicherheit führt.

Fachbeirat sorgt für Austausch der Top-Unternehmen

In ihren jeweiligen Branchen führende Unternehmen können als
DCSO-Kunden Mitglied im Fachbeirat werden. Dieser tagt künftig
regelmäßig. Aufgabe des DCSO-Fachbeirats ist der vertrauensvolle
Austausch zwischen Großunternehmen, Forschung und Behörden zu allen
Herausforderungen der Cybersicherheit. Am Fachbeirat beteiligen sich
auch das Bundesministerium des Innern (BMI) und das Bundesamt für
Sicherheit in der Informationstechnik (BSI). Darüber hinaus legt der
Fachbeirat fest, welche Dienstleistungen die DCSO anbieten wird.

„Bayer ist Mitinitiator der DCSO, weil eine höhere Cybersicherheit
neue Wege erfordert und im Interesse aller Unternehmen ist“, sagt
Daniel Hartert, CIO der Bayer AG und Vorsitzender des Fachbeirats der
DCSO. „Die Mitglieder des Fachbeirats kennen die vielfältigen
Herausforderungen der stetig wachsenden Cyberbedrohungen aus ihrem
eigenen Umfeld. Umso effektiver ist es, offen miteinander zu sprechen
und von der Entwicklung gemeinsamer Abwehrstrategien zu profitieren.
Da die DCSO unabhängig von Technologieanbietern agiert und Gewinne in
Forschung und Entwicklung reinvestiert werden, entsteht ein echter
Mehrwert für alle beteiligten Unternehmen.“

Martin Hofmann, CIO des Volkswagen Konzerns, betonte: „Die
Bedeutung der Cybersicherheit wird mit fortschreitender
Digitalisierung weiter wachsen. Das gilt für jedes einzelne
Unternehmen ebenso wie für die gesamte Volkswirtschaft. Wir sind
überzeugt: Intensiver Austausch und enge Zusammenarbeit bei
Prävention und Abwehr, wie die DCSO sie ermöglicht, sind deshalb
unverzichtbar.“

Dem am Mittwoch konstituierten Fachbeirat der DCSO gehören
folgende Unternehmen an: Allianz SE, Axel Springer SE, Bayer AG, BASF
SE, Bertelsmann SE & Co. KGaA, BMW AG, Daimler AG, E.ON SE, Kuka AG,
Siemens AG, Thyssenkrupp AG und die Volkswagen AG. Außerdem sind das
Bundesministerium des Innern, der Bundesverband der Deutschen
Industrie e.V., das Digital Society Institute der ESMT Berlin sowie
das Fraunhofer-Institut für Angewandte und Integrierte Sicherheit
(AISEC) Mitglieder im Fachbeirat.

Bei der konstituierenden Sitzung des DCSO-Fachbeirats sprach auch
der Beauftragte der Bundesregierung für Informationstechnik,
„Bundes-CIO“ Klaus Vitt. Er äußerte sich zum Anlass wie folgt: „Die
Bundesregierung begrüßt jede Initiative, die mithilft, Deutschlands
Bürger, Behörden und Unternehmen noch besser gegen Bedrohungen aus
dem Cyberspace zu wappnen. Der Gründungsgedanke der DCSO, Unternehmen
durch mehr Austausch untereinander besser gegen wachsende
Cyberrisiken zu rüsten, ist genau der richtige Ansatz. Davon wird
langfristig die gesamte deutsche Wirtschaft profitieren.“

Pressekontakt:
Oseon
Carolin Nillert & Tapio Liller
dcso@oseon.com
069-25 73 80 22-16 & -11

Posted by on 19. August 2016. Filed under Allgemein,Computer & Technik,Internet. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0. You can leave a response or trackback to this entry

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