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So werden die Bordnetzhersteller zum großen Gewinner der CASE-Trends

Krailling, 29. April 2019 – Die umwälzenden Veränderungen der Automobilbranche bedrohen viele Zulieferersegmente in ihrer Existenz. Die Bordnetzhersteller dagegen können nach Ansicht von DiIT die großen Gewinner werden – wenn sie ihre Hausaufgaben machen.

Connected, Autonomous, Shared & Services, Electrified – oder einfach kurz CASE. Diese vier Trends stellen die Automobilbranche auf den Kopf und werden sie für immer nachhaltig verändern. Viele klassische Player der Zuliefererindustrie geraten dadurch in Bedrängnis. Hersteller mechanischer Teile wie etwa Komponenten für Benzinmotoren oder Aggregate sind langfristig gesehen sogar in ihrer Existenz bedroht.

Ganz anders dagegen die Bordnetzhersteller: Ihren Produkten wird im elektrifizierten, selbstfahrenden und vernetzten Auto, das durch digitale Services umfassende Mobilitätsdienstleistungen unterstützt, eine Schlüsselrolle zukommen. Über sie werden sämtliche Energie-, Signal- und Kommunikationsflüsse laufen, die die neuen Funktionen überhaupt erst ermöglichen. „Die Bordnetze wandeln sich vom rein preisgetriebenen Commoditiy-Produkt zu einem sicherheitskritischen und qualitätsgetriebenen strategischen Einkaufteil“, sagt Bernd Jost, Geschäftsführer der DiIT GmbH, einem Spezialisten für integrierte Softwaresysteme in der Kabelsatzproduktion.

Das bedeutet für die Bordnetzhersteller einen Paradigmenwechsel mit immensem Potenzial. Sie erhalten die große Chance, von der globalen Entwicklung durch ganz neue Geschäftsmöglichkeiten zu profitieren. Diese Früchte werden ihnen aber nicht von selbst in den Schoß fallen. „Mit den bisherigen, weitgehend manuellen Herstellungsprozessen und den vielen Systembrüchen in der Produktionssteuerung können die Bordnetzhersteller den künftigen Herausforderungen nicht mehr gerecht werden“, sagt Jost. „Durch die strategische Bedeutung der Bordnetze werden von Seiten der OEM ganz andere Anforderungen in Sachen Rückverfolgbarkeit und Qualität auf die Hersteller zukommen.“

Diese Anforderungen können sie nur durch eine verstärkte Digitalisierung erfüllen. Nur dann sind die Bordnetzhersteller in der Lage, den OEMs die nötigen Daten zu liefern und die Qualität ihrer Produkte durch die Erfassung und Auswertung von Fertigungsdaten kontinuierlich zu überwachen und zu optimieren. Die zwingende Voraussetzung für diese Digitalisierung ist allerdings die weitere Automatisierung der Herstellungsprozesse. Anders ist eine zuverlässige Datenerhebung und -verarbeitung nicht zu erreichen. Eine grundlegende Basis für die Automatisierung wiederum stellt das „Design for Manufacturing“ dar. Die Bordnetze müssen langfristig so konstruiert werden, dass sie sich überhaupt automatisiert herstellen lassen.

„Digitalisierung, Automatisierung und Design for Manufacturing: das sind für Bordnetzhersteller Kernkompetenzen der Zukunft“, so Jost. „Eine digitalisierte und automatisierte Fertigung ist natürlich nicht von heute auf morgen zu erreichen. Sie benötigt einen fließenden Übergang, der mehrere Jahre in Anspruch nehmen wird. Die Bordnetzhersteller sollten allerdings bereits heute damit anfangen, die nötigen Kompetenzen dafür aufzubauen. Sonst macht das einfach jemand anders.“

Diese Presseinformation ist ab sofort im Internet abrufbar unter www.pr-com.de/DiIT.

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