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QGroup präsentiert Best of Hacks: Highlights Februar 2019

Im Februar werden im Darknet 700 Millionen Nutzerdaten zum Verkauf angeboten, Dunkin? Donuts wird Opfer von Credential Stuffing und bei VFEmail werden gleich ganze Datensätze zerstört. Darüber hinaus geraten unter anderem das britische und das australische Parlament ins Visier von Hackern.

Weil mehrere Kunden der US-amerikanischen Schnellrestaurantkette Dunkin– Donuts für unterschiedliche Accounts dieselben Passwörter benutzen, war es für Hacker ein Leichtes, die Nutzer-Accounts der Kunden mit bereits zuvor erbeuteten Passwörtern zu übernehmen. Diese Art des Cyber-Angriffes nennt man Credential Stuffing.

Unbekannte Hacker haben sämtliche Daten des US-E-Mail-Providers VFEmail zerstört, die sich auf amerikanischen Festplatten befanden. Sogar die Backup-Festplatten wurden durch den Angriff unbrauchbar gemacht. Damit haben alle amerikanischen Kunden ihre Daten verloren. Lediglich die in den Niederlanden stationierten Festplatten blieben von dem Angriff verschont.

Nachdem ein Mitglied des britischen Parlaments Opfer eines Hacker-Angriffs geworden war, wurden gegen fast alle Abgeordnete des Parlaments Phishing-Kampagnen gestartet, um weitere Informationen zu erbeuten. Die australische Regierung hat bekannt gegeben, dass Hacker versucht haben, sich in das Netzwerk des australischen Parlaments zu hacken. Man vermutet, dass die Angreifer im Auftrag einer fremden Regierung gehandelt haben. Informationen wurden wohl keine erbeutet.

Im Darknet wurden im Februar mehr als 700 Millionen Nutzerdaten von Personen auf der ganzen Welt zum Verkauf angeboten. Der Anbieter dieses gigantischen Datensatzes nennt sich Gnosticplayers und verlangt 4 Bitcoin, was zu diesem Zeitpunkt ca. 14.500 Euro entspricht. Die angebotenen Daten wurden bei einer Reihe von Hacks in der Vergangenheit erbeutet wie beispielsweise bei Dubsmash, MyFitnessPal, MyHeritage, ShareThis, HauteLook, Animoto, EyeEm, 8fit, Whitepages, Fotolog, 500px, Armor Games, BookMate, CoffeeMeetsBagel, Artsy, DataCamp und noch weiteren. Wenig später wurden weitere Datensätze hinzugefügt, die von Pizap, Jobandtalent, Gfycat, Storybird, Legendas.tv, Onebip, Classpass und Streeteasy stammen.

1993 als Systemhaus gegründet, hat sich die QGroup GmbH seit 2000 zusätzlich als Hersteller von (Hoch-) Sicherheitsprodukten etabliert. Als Kompetenzzentrum für Hochverfügbarkeit und IT-Sicherheit bietet das Frankfurter Unternehmen heute unter dem Label QGroup Security Multifaktor-Authentifizierungslösungen mit Biometrie und Multilevel-Security Appliances, Erstellung und Umsetzung von ganzheitlichen Sicherheitskonzepten, Security Audits und Penetrationstest sowie Multilevel-Security- und Trusted-Computing-Konzepte an. Ergänzt wird das Portfolio durch Beratungsangebote und Workshops. Zu den Kunden der QGroup zählen neben Großkonzernen und mittelständischen Unternehmen auch Behörden, militärische Einrichtungen und internationale Organisationen. Die Leistungsfähigkeit der QGroup Lösungen hat 2013 auch das Land Hessen überzeugt, das sich seither an dem Unternehmen beteiligt.

Posted by on 31. Mai 2019. Filed under New Media & Software. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0. You can leave a response or trackback to this entry

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