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Digitalisierung: jetzt die Weichen für die Zukunft stellen

In Deutschland ist wieder häufiger von Abschwung, drohender Rezession und dergleichen mehr die Rede. Die aktuellen Konjunkturdaten belegen, dass dies nicht aus der Luft gegriffen ist. Tatsächlich scheinen in vielen Fällen der Auftragsbacklog zu schrumpfen, die Kapazitätsauslastung zurückzugehen und viele Unternehmen hinsichtlich der näheren Zukunft verunsichert zu sein.

Jedoch sagt ein Wirtschaftsrückgang von -0,1% nicht, dass jedes Unternehmen gleichermaßen von rückläufigen Entwicklungen betroffen ist und dass die Rückgänge im Allgemeinen als dramatisch zu sehen wären. Vielmehr liegt die konkrete Gefahr in der psychologischen Wirkung der täglichen Negativ-Nachrichten. Diese wirken wie eine sich selbst erfüllende Prophezeiung. Selbst Unternehmen, die bisher noch keinerlei Konjunktureintrübung verspüren, werden unsicher und fahren ihre Investitionen zurück, setzen ihren Personalaufbau aus oder treffen sonstige Vorkehrungen für schlechtere Zeiten. Und genau dieses Verhalten macht aus einer ?die Bäume wachsen nicht in den Himmel?-Situation eine echte Rezession.

Dem sollten wir Unternehmer entschieden entgegenwirken. Gerade jetzt sollten wir die Weichen für die Zukunft stellen und das für alle zentral wichtige Zukunftsthema Digitalisierung ernsthaft angehen. Hier muss jetzt ? ggf. unter Inkaufnahme von kurzfristig geringeren Gewinnen ? in die Wettbewerbsfähigkeit in der Zukunft investiert werden. Denn der nächste Aufschwung kommt bestimmt, außer für diejenigen, die im globalen Wettbewerb ihre Wettbewerbsfähigkeit nicht gehalten oder ausgebaut haben.

Gerade so eine Situation bietet die Chance, sich neben dem Tagesgeschäft um ein strategisches Thema wie die Digitalisierung intensiv zu kümmern. Das gesamte Unternehmen ? angefangen beim Vertrieb bis hin zur Produktion – muss hinsichtlich der Prozesse und der dafür notwendigen Software analysiert und in vielen Fällen auf den aktuellen technischen Stand gebracht werden. Diese Investitionen genau zum jetzigen Zeitpunkt stärken nicht nur die eigene Wettbewerbsfähigkeit, sondern leisten einen wichtigen Beitrag, dass der Abschwung nicht zu stark wird bzw. schon wieder zu Ende ist, bevor wir unsere Digitalisierungsprojekte abgeschlossen haben.

Viele Bundesländer unterstützen derartige Investitionen mit Digitalisierungsbonus, Innovations- und Digitalisierungsgutschein oder ähnlichen Programmen. Diese Möglichkeiten sollte natürlich jedes berechtigte Unternehmen nutzen. Das reduziert die eigenen finanziellen Belastungen und macht es leichter, in das wichtige Zukunftsthema Digitalisierung zu investieren.

Zum Autor: Der Diplom-Informatiker Josef Huber ist Geschäftsführer und Mehrheitsgesellschafter der Planware Beratung und Software GmbH. Er kümmert sich dort schwerpunktmäßig um den Vertrieb und die wirtschaftlichen Belange des Unternehmens.

Planware ist ein Münchner Softwarehaus, das sich schon bald nach der Gründung im Jahr 1989 auf das Thema Konfigurationssoftware fokussiert hat. Damit ist Planware eines der ältesten und erfahrensten Unternehmen in diesem Spezialgebiet im deutschsprachigen Raum. Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, mit dem absoluten Fokus auf die individuellen Anforderungen eines jeden Kunden genau die Konfigurationslösung zu liefern, die für den Kunden den optimalen Nutzen bringt. Dabei setzen wir auf unsere ausgereifte Standardsoftware KONFEX® und deren weitreichenden Funktionsumfang sowie auf das Know-how und die Erfahrung unserer Mitarbeiter.

Wir leisten einen wichtigen Beitrag zur Digitalisierung des Vertriebs.

Posted by on 3. September 2019. Filed under Softwareindustrie. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0. You can leave a response or trackback to this entry

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