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Anbieterwechsel für Firmenkunden lohnt sich – drei Beispiele aus der Praxis

Lebensmitteleinzelhandel

Vor allem im Lebensmitteleinzelhandel ist die lückenlose Versorgung mit Strom unheimlich wichtig – fällt der Strom aus, kann es nämlich zu einer Unterbrechung der Kühlkette und damit zur Bildung von Bakterien und Keimen kommen. Rund 65% der Energie in einem Supermarkt wird allein durch die Kühlanlagen verbraucht. Die wiederum stoßen selbst Wärme aus, die kompensiert werden muss. Daher lohnt es sich, beim nächsten Kauf von Kühlgeräten auf die Energieeffizienzklasse zu achten, um Strom und Kosten zu Sparen. Je nach Quantität an erforderlichen Geräten und den Kosten für Neuanschaffungen kann es sich lohnen, die Kühlanlage sogar in weniger großen Abständen auszutauschen und von neuen Erkenntnissen in der Energieeffizienz von Elektrogeräten zu profitieren.

Auch bei der Beleuchtung gibt es bei Supermärkten ein großes Einsparpotenzial. Schließlich wird nicht nur der Verkaufsraum beleuchtet, sondern auch das ein oder andere Produkt durch farbige Lampen in Szenen gesetzt – so werden zum Beispiel an der Fleischtheke Glühmittel eingesetzt, durch die das Fleisch appetitlich rot aussieht. Ähnliche Maßnahmen gibt es auch in der Obstabteilung, so dass die Früchte leckerer und reifer aussehen als sie möglicherweise sind. Und natürlich muss der Kunde auf alle Angebote und Produkte aufmerksam werden können, weshalb eine komplette Beleuchtung der Regale notwendig ist, vor allem im Winter, wenn sich das Tageslicht früh verabschiedet. Durch LED-Leuchtmittel kann hierbei einiges an Energie gespart werden – und der Effekt bleibt trotzdem der gleiche.

Wenn sich die Stromrechnung danach trotzdem nicht signifikant geändert hat – zum Günstigeren – sollten Sie überlegen, vielleicht doch den Anbieter zu wechseln. Das geht am leichtesten per Vergleichsportal. Dort erhalten Sie einen Überblick über Anbieter und ihre Tarife. Dort können Sie gleich auch überprüfen, ob Ihr DSL-Tarif wirklich der Beste ist, den Sie bekommen können. Schließlich bieten immer mehr Supermärkte flächendeckendes WLAN an und sollten sich dafür den besten Preis sichern.

Seniorenheim

Gerade in der Pflege wird gespart, gespart, gespart – aber da könnte man doch als Erstes die Stromrechnung oder die Heizungskosten in Angriff nehmen, um Kosten einzusparen. Immerhin fließen fünf Prozent des Jahresumsatzes eines Seniorenheimes in die Stromrechnung. Das Einsparpotenzial ist jedoch vor allem beim Energieverbrauch groß. Und gerade im Pflegeheim ist die lückenlose Versorgung mit Strom mitunter lebenswichtig. Kaputte Aufzüge, fahrbare Badewannensitze, verstellbare Betten, Therapiegeräte müssen zuverlässig funktionieren.

In einem Seniorenheim werden gut 70 Prozent der Energie für Wärmeerzeugung aufgewendet. Wie das vermindert werden kann? Zum Beispiel mittels intelligenter Thermostate, die bemerken, wenn das Fenster geöffnet wird und für diesen Moment die Heiztätigkeit herunterfahren. Auch Smart Home Elemente können in Seniorenheime sowohl im Pensum als auch auf der Stromrechnung Erleichterung schaffen. Durch Smart Home Elemente können die Heizungen und die Beleuchtung der einzelnen Räume zentral gesteuert und die Temperatur in leerstehenden Zimmern automatisch heruntergeregelt werden. Durch Bewegungsmelder, die die Beleuchtung steuern, wird außerdem überflüssig brennendes Licht verhindert und damit auch der damit einhergehende Stromverbrauch.

Nicht nur im Seniorenheim laufen die Waschmaschinen sehr häufig und waschen bei hohen Temperaturen, um Keime und Co. abzutöten. Das Wasser aus der Waschmaschine ist noch warm und kann daher perfekt für die Heizungsanlage verwendet werden. Dann muss für die ideale Wärme weniger Wasser zusätzlich erhitzt werden. Größere Maßnahmen sind natürlich auch denkbar. Eine besonders gute Dämmung der Wände hält die Wärme effektiver. Außerdem könnten Sie überlegen, die klassische Elektroheizung bzw. Gasheizung durch eine Infrarotheizung zu ersetzen, die mit Strahlungswärme arbeitet, eine sanfte Wärme erzeugt, mobil ist und auch platzsparend an der Decke installiert werden kann. Und natürlich können immer wieder auch die Tarife für Gas und Strom verglichen werden.

Denkbar ist auch, zu einem Anbieter zu wechseln, der einen guten Tarif für Gewerbestrom anbietet. Durch die höhere Abnahme von Kilowattstunden macht der Anbieter immer noch Gewinn, während der Kunde Geld sparen kann und lückenlos mit Strom versorgt ist.

Textilindustrie

Da, wo unsere Klamotten, Tischdecken, bettwäsche, Sofabezüge und Handtücher herkommen, wird natürlich auch sehr viel Energie verbraucht – und gut 20 Prozent davon können eingespart werden. Das kann durch kluge Technologien geschehen, aber auch durch einen Anbieterwechsel. Sofern es bei Ihrem Unternehmen noch nicht der Fall ist, wäre der erste Schritt der Wechsel zu einem Gewerbestromanbieter. Dafür können Sie sich bei besonders hohem Kilowattstundenbedarf auch direkt an den Anbieter Ihrer Wahl wenden und ein individuelles Angebot einholen. Überschlagen Sie dazu den Verbrauch durch Beleuchtung und Maschinen sowie deren tägliche Laufzeit und rechnen Sie den Verbrauch aufs Jahr hoch. Auch Stromsparmaßnahmen wie programmierte Laufzeiten der Maschinen, die dafür sorgen, dass keine Maschine aus Versehen über Nacht läuft, können den Stromverbrauch zusätzlich senken.

Überlegen Sie außerdem, wo in der Firma Sie WLAN anbieten wollen und wo nicht. Im Wesentlichen benötigen die Mitarbeiter, die die Bürotätigkeiten ausführen, Zugang zu einem stabilen Internet. Haben Sie dafür zu viel Bandbreite gebucht? Benötigen Sie das Festnetztelefon überhaupt – oder lässt sich das Telefon durch Kommunikationsdienste online ersetzen? Justieren Sie Ihren DSL-Tarif, eliminieren Sie überflüssige Komponenten und wechseln Sie bei Bedarf den Anbieter.

Fazit

Ein Anbieterwechsel ist nicht nur einmal sinnvoll, vielmehr sollten Sie einen regelmäßigen Check einplanen, um stets die besten Tarife abgreifen zu können. Schwankende Preise und sich automatisch nach einer bestimmten Zeitspanne erhöhende Tarife müssen nicht sein und ziehen nur Geld, das Sie in Ihrem Business in Ihre Mitarbeiter oder Materialien investieren können. Wir wünschen viel Erfolg und gutes Sparen beim Anbieterwechsel!

Posted by on 30. April 2020. Filed under Information & TK. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0. You can leave a response or trackback to this entry

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