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Drei neue Fiber Aggregation-Switches mit optionalem Cloud-Management

Mit drei leistungsstarken Fiber Aggregation-Switches baut der deutsche Netzwerkinfrastrukturausstatter LANCOM Systems sein Switch-Portfolio erstmals in Richtung Aggregationsebene aus. Die Geräte der 10 GBit/s-Klasse vernetzen Access-Switches effizient miteinander und bilden die leistungsfähige Basis für datenhungrige Anwendungen und eine immer größer werdende Anzahl von Clients, die mit 1 GBit/s oder mehr auf der Access-Switch-Ebene angesteuert werden. Alle Geräte kommen mit optionalem Cloud-Management und lassen sich per Software-defined Networking hochautomatisiert in Betrieb nehmen. Sie eignen sich ideal für Netze in Unternehmen, Verwaltung oder Schulen.

Das LANCOM Aggregation Switch-Portfolio besteht zunächst aus 3 Modellen der XS-Switch-Familie. Die Stacking-fähigen Fiber Switches unterscheiden sich durch die Anzahl der 10 GBit/s Downlink-Ports und unterschiedlich performanten Uplink-Ports bzw. Stacking-Ports.

Der Managed 10G Fiber Aggregation-Switch LANCOM XS-5110F fungiert mit seinen 8 Glasfaser-SFP+-Ports und 2 zusätzlichen Multi-Gigabit (10/5/2,5/1G) Ethernet-Ports als übergeordnete Instanz für den Anschluss weiterer Access-Switches oder NAS-/Server-Komponenten in kleineren, verteilten Netzwerken. Stacking wird mittels SFP+-Downlink-Ports realisiert.

Mit dem LANCOM XS-5116QF bietet LANCOM erstmals einen 10G Stackable Managed Fiber Aggregation-Switch für mittelgroße, verteilte Netzwerke mit hohen Leistungsansprüchen. Insgesamt 14 SFP+-Ports (10G) dienen als hochperformante Aggregations-Basis für untergeordnete Access-Switches, davon sind 2 als Multi-Gigabit-Ethernet-Combo-Ports ausgelegt. Einen sehr breitbandigen Uplink bilden die beiden zusätzlichen QSFP+-Ports (40G). Ein ausfallsicherer Betrieb lässt sich mit Switch- oder Netzwerk-Redundanzen über die implementierte Stacking-Funktionalität via Uplink-Ports sowie die im laufenden Betrieb austauschbaren Netzteile realisieren.

Das neue Top-Modell LANCOM XS-6128QF ist ein 10G Stackable Managed Fiber Aggregation-Switch für große, verteilte Enterprise-Netzwerke mit virtualisierten Anwendungen, der im Hinblick auf Betriebseffizienz und Ausfallsicherheit optimiert wurde. Mit seinen insgesamt 20 SFP+-Ports (10G), von denen 4 als Multi-Gigabit-Ethernet-Combo-Ports ausgelegt sind, dient er als hoch performante Distributions-Basis für untergeordnete Access-Switches. Eine extrem hohe Backhaul-Kapazität steht wahlweise über 2 QSFP+ (40G) oder 4 SFP28 (25G) Highspeed-Uplink-Ports zur Verfügung. Non-blocking-Stacking wird dank der 4 dedizierten SFP-DD (50G) Backplane-Stacking-Ports realisiert. Optional im laufenden Betrieb austauschbare, redundante Netzteile und ein hot-swappable Lüfter-System gewährleisten maximale Ausfallsicherheit.

Sicherheit & optionales Cloud-Management

Alle Ports, inklusive der Stacking-Ports, sind nativ vorhanden und basieren auf Industrie-Standards. Damit bietet die neuen XS-Aggregation-Switch-Serie ein Maximum an Flexibilität und Interoperabilität. In Sachen Sicherheit punkten die Switches u. a. mit einer implementierten Secure-Boot-Funktion, die einen Hardware-seitigen Schutz vor heimlich eingeschleuster Malware bietet.

Auch beim Management zeigen sich die Switches flexibel. Sie können wahlweise mittels Web-GUI sowie CLI verwaltet oder optional in die LANCOM Management Cloud integriert werden. Letztere erlaubt das hochautomatisierte, Cloud-basierte Management über modernste Software-defined Networking-Technologien (SD-LAN) sowie ein Cloud-enabled CLI-Management.

Der LANCOM XS-5110F ist ab Juli für 2.990 Euro (zzgl. MwSt.) erhältlich, der LANCOM XS-5116QF folgt im August für 4.990 Euro (zzgl. MwSt.). Das Top-Modell LANCOM XS-6128QF ist im Oktober zum Preis von 12.990 Euro zzgl. MwSt. verfügbar.

 

Die LANCOM Systems GmbH ist führender europäischer Hersteller von Netzwerk- und Security-Lösungen für Wirtschaft und Verwaltung. Das Portfolio umfasst Hardware (WAN, LAN, WLAN, Firewalls), virtuelle Netzwerkkomponenten und Cloud-basiertes Software-defined Networking (SDN).

Soft- und Hardware-Entwicklung sowie Fertigung finden hauptsächlich in Deutschland statt, ebenso wie das Hosting des Netzwerk-Managements. Besonderes Augenmerk gilt der Vertrauenswürdigkeit und Sicherheit. Das Unternehmen hat sich der Backdoor-Freiheit seiner Produkte verpflichtet und ist Träger des vom Bundeswirtschaftsministerium initiierten Vertrauenszeichens ?IT-Security Made in Germany”.

LANCOM wurde 2002 gegründet und hat seinen Hauptsitz in Würselen bei Aachen. Zu den Kunden zählen KMU, Behörden, Institutionen und Großkonzerne aus aller Welt. Seit Sommer 2018 ist das Unternehmen eigenständige Tochtergesellschaft des Münchner Technologiekonzerns Rohde & Schwarz.

Posted by on 18. Mai 2020. Filed under Information & TK. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0. You can leave a response or trackback to this entry

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