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Fujitsu Studie bestätigt: Digitaler Wandel treibt unaufhaltsame Veränderungen im Einzelhandel voran

München, 17. Juli 2020
Auf einen Blick:

– Umfrage von Fujitsu unterstreicht die zunehmende strategische Bedeutung der digitalen Transformation und deren Technologien für den Einzelhandel
– Die Finanzabteilungen führen den digitalen Wandel im Einzelhandel an, gefolgt von Vertrieb und Kundendienst
– Da sich der Einzelhandel immer mehr online abspielt, bleibt die Online-to-Offline-Kundenerfahrung entscheidend für den zukünftigen Erfolg

Die digitale Transformation im Einzelhandel wird als notwendig und unaufhaltsam erkannt, belegt eine globale Studie von Fujitsu. Das australische Meinungsforschungs- und Beratungsunternehmen DataDriven befragte dazu im Auftrag von Fujitsu Global 197 IKT-Entscheidungsträger in Einzelhandelsunternehmen in neun Ländern. Mehr als zwei Drittel der Befragten halten die digitale Transformation für den Einzelhandel essenziell, nur sieben Prozent stimmen damit überhaupt nicht überein.

Online- und physisches Einkaufserlebnis rücken immer näher zusammen, bestätigen die Ergebnisse der Studie von DataDriven im Auftrag von Fujitsu. Die meisten Befragten sehen die digitale Transformation im Einzelhandel bereits im Gange. Laut 63 Prozent der Befragten sind die Finanzabteilungen bei der Umsetzung führend. Mit 62 Prozent beziehungsweise jeweils 59 Prozent liegen der Vertrieb, der Kundenservice und das Ladengeschäft dicht dahinter.

Patrick Rövekamp, Head of Retail & Hospitality Sales bei Fujitsu, kommentiert: “Durch unsere Umfrage wollten wir einen tieferen Einblick gewinnen, wie die digitale Transformation den Einzelhandel betrifft. Die Auswirkungen von COVID-19 haben die bereits bestehenden Einzelhandelstrends beschleunigt – und sind nun unaufhaltsam. Unsere Studie zeigt, dass Händler entschlossen auf diese Veränderungen reagieren und auf dem Weg zur digitalen Transformation sind.”

Online- und physischer Handel rücken immer näher zusammen

Der digitale Wandel untermauert strategische Veränderungen im Einzelhandel, die aus der globalen Studie hervor gehen:

– Einzelhändler führen zunehmend Online-Verkäufe ein. Mehr als ein Drittel (34 Prozent) bieten bereits den Großteil ihrer Produkte und Dienstleistungen online an – die globale COVID-19-Krise beschleunigt diesen Trend.

– Viele Einzelhändler betreiben ein hybrides Modell, Online- und physischer Verkauf zugleich, das sich auf Initiativen wie ?online kaufen und im Laden abholen– stützt, wobei fast zwei Drittel (64 Prozent) der Händler finden, dass Online- und physischer Einzelhandel sich einander immer weiter annähern.

– Die Verfügbarkeit von Einzelhandelsdaten für Einkäufer, zum Beispiel aktuelle Produktbestände einsehen zu können – beurteilen sieben von zehn Einzelhändlern (69 Prozent) als positiven Schritt für Verkäufer.

Weitere Auswirkungen des digitalen Wandels auf den Einzelhandel:

– 21 Prozent der Befragten stellen Kostensenkung, vor allem in den Bereichen Logistik, Lagerhaltung und Transport, fest. Weitere Bereiche, in denen der digitale Wandel die Kosten senkt, sind die Finanzierung (20 Prozent), die Instandhaltung (20 Prozent), der Betrieb (19 Prozent), die IT (18 Prozent) sowie das Einzelhandelsgeschäft (18 Prozent).
– Im Kundendienst melden 29 Prozent der Befragten eine Verbesserung. Weitere kundenorientierte Bereiche, die sich verbessern lassen, sind Call Center (19 Prozent), Marketing (16 Prozent) und Arbeitsplatzinnovation (16 Prozent).

Public Cloud übertrifft die private und hybride Cloud

Im Hinblick auf die Wahl der Technologie im technologischen Wandel ist die Cloud eine zunehmend wichtige Komponente im Einzelhandel. Einzelhändler greifen dabei mit 32 Prozent am liebsten auf Software-as-a-Service (SaaS) zurück. Viele Einzelhändler bleiben jedoch bei der internen Verarbeitung (24 Prozent) oder bei Standardunternehmensanwendungen (18 Prozent).

Nur wenige Einzelhändler glauben, dass die massive Aufmerksamkeit, die das Cloud Computing in den letzten zehn Jahren erfahren hat, überbewertet wird. Im Gegenteil sagen sie eher, dass dem Cloud Computing zu wenig Aufmerksamkeit zuteil wird. Cloud-Skeptiker sind vor allem die Einzelhändler, die den größten Teil ihrer Abwicklung intern behalten haben.

KI hat eine große Zukunft im Einzelhandel, und das “Internet of Things” wird immer wichtiger

Künstliche Intelligenz (KI) gewinnt im Einzelhandel zunehmend an Bedeutung. Mit 69 Prozent sehen über zwei Drittel der Befragten darin eine Chance. 66 Prozent glauben, dass KI zu einer besseren Lebensqualität führt und die neue Arbeitsplätze ermöglicht. Obwohl der Einzelhandel Technologien im Zusammenhang mit dem Internet der Dinge (Internet of Things, IoT) gut anwenden könnte, kommen sie immer noch nur wenig zum Einsatz – und das, obwohl 69 Prozent glauben, dass die Technologie den Handel letztendlich revolutionieren wird.

Einzelhändler befähigen, ihre zukünftige Transformation zu gestalten

Fujitsu befähigt seine Kunden dazu, ihre zukünftige digitale Transformation aktiv zu gestalten. So können diese sicherstellen, dass sie mit dem Co-Creating-Programm und der Human-Centric Experience Design (HXD) Methode von Fujitsu ihre strategischen Prioritäten bestmöglich umsetzen und auf die Bedürfnisse all ihrer Stakeholder eingehen. Dies erleichtert ihnen, gezielte Investitionen und Entscheidungen im Zusammenhang mit der digitalen Transformation zu treffen und letztendlich einen größeren Geschäftswert zu erzielen. Schnelle, zielgerichtete Co-Creation-Sessions, die von geschulten Fujitsu-Beratern geleitet werden, bieten Einzelhändlern Zeit, Raum und die Möglichkeit, ihre Transformation mit einem klaren Geschäftsziel zu gestalten. Die Sessions werden auch virtuell angeboten und können so von unterschiedlichen Standorten oder über mehrere Zeitzonen wahrgenommen werden.

Über die Studie:

Das australische Meinungsforschungs- und Beratungshaus DataDriven befragte Ende Februar 2020 im Auftrag von Fujitsu Global eine Auswahl an 197 IKT-Entscheidungsträgern aus Einzelhandelsunternehmen aller Größen in neun Ländern: Australien, China, Deutschland, Japan, Korea, Singapur, Thailand, Großbritannien und den USA. Die Studie erhob zwei Messgrößen: den jährlichen Bruttoumsatz und die Anzahl der Mitarbeiter. Die meisten Befragten arbeiteten in Organisationen mit einem Jahresumsatz zwischen einer und 250 Millionen US-Dollar, und 17 Prozent in Organisationen mit einem Jahresumsatz von mehr als eine Milliarde US-Dollar.

Posted by on 17. Juli 2020. Filed under Allgemein. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0. You can leave a response or trackback to this entry

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