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Was das Handwerk jetzt schon aus der Corona Krise gelernt hat – Ein Rückblick auf das Jahr 2020 – Mit positiven Erkenntnissen

Keine Frage, dieses Jahr standen wir alle, egal aus welcher Branche, vor einer besonderen Herausforderung. Was wurde in dieser Zeit dazugelernt? Und wie wird es trotz der anhaltenden Corona Pandemie weitergehen? Michael Kessler (Gründer & CEO) und Alexander Röhrs (Head of Sales) von HERO, der Handwerkersoftware für den Mittelstand, geben einen persönlichen Jahresrückblick. 

HERO hat mehr als 5.000 aktive User, die die Cloud basierte Handwerkersoftware im Web und in der App nutzen. Laut einer Umfrage des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks, setzten im vergangenen Jahr 53% der Betriebe auf digitale Lösungen. Allerdings räumen weiterhin 36% ein, dass sie Probleme haben, die Digitalisierung zu bewältigen. Wie es bereits erfolgreich funktioniert und wo die Kernprobleme liegen, weiß das Team von HERO Software.

Gab es mit Beginn der Pandemie besondere Herausforderungen für das HERO Team und Ihre Kunden?

Michael Kessler: ?Die vergangenen 9 Monate waren definitiv eine Herausforderung, wobei ich sehr stolz bin, dass wir den Switch auf eine rein digitale Arbeitsweise in wenigen Wochen umgesetzt hatten. Wir waren vorher schon sehr digital unterwegs, aber jede einzelne Abteilungen bei HERO Software hat sich noch einmal weiterentwickelt und Input für die gesamte Company gegeben, wie wir effizient und produktiv arbeiten und kommunizieren können.?

Alexander Röhrs: ?Die Verunsicherung war natürlich auch bei den Handwerkern spürbar. Im Frühjahr sind bei einigen unserer Kunden die Aufträge weggebrochen. Es gab aber auch Bereiche die gar nicht betroffen waren, aber trotzdem zurückhaltender mit Investitionen waren. Im Sommer hat sich die Situation wieder etwas entspannt und gleichzeitig das Bewusstsein, dass ein digitalisierter Betrieb (Homeoffice und dezentrales Arbeiten in der Cloud) auch in Krisenzeiten Vorteile bringt. Jetzt zum Ende des Jahres, können wir sehr stolz auf einen absoluten Gewinn zurückschauen!?

Michael Kessler: ?Sehr gut hat bei uns die Umstellung auf das Arbeiten im Home Office funktioniert: Wir merken, dass alle Kollegen super professionell mit der aktuellen Situation umgehen und mindestens so produktiv sind wie vor der Pandemie. Daraus ergeben sich meiner Meinung nach auch riesige Potentiale für die Zukunft in Hinblick auf den Platzbedarf im Büro, auf ökologische Effekte durch reduziertes Pendeln zur Arbeit sowie Dienstreisen sowie generelle Aspekte bei der Work-Life-Balance. Auch wurden mögliche Hilfsangebote transparent angeboten und unbürokratisch umgesetzt – auch sehr wichtig für uns als Wachstums-Startup.?

Welche Vorteile haben Sie dieses Jahr erleben können?

Alexander Röhrs: ?Durch eine vollständig cloudbasierte Infrastruktur, genau wie auch HERO aufgebaut ist, und mobile Endgeräte wie Laptop und Smartphone war es kein Problem einfach von zu Hause aus weiter zu arbeiten. Ich glaube das hat vorbildlich geklappt. Auch unsere Firmenkultur hat dazu beigetragen, dass durch Vertrauen und persönliches Verantwortungsbewusstsein auch jeder seine Aufgaben im Homeoffice sehr gut erledigt hat. Persönlich fehlt mir jedoch die soziale, unmittelbare Interaktion, welche im Büro dazu beiträgt, dass die Herausforderungen leichter fallen, da ich ?gefühlt? nicht alleine vor der Situation stehe. Dies versuchen wir jedoch durch eine angepasste Kommunikationskultur auszugleichen.? 

Michael Kessler: ?Im Moment stehen wir bei HERO Software konkret vor der Herausforderung, dass in 2020 angestoßene starke Wachstum fortzusetzen. Kleines Beispiel: Ende 2019 hat gerade einmal ein Kollege bei HERO Software unser Produkt aktiv an Handwerker verkauft – im Frühjahr 2021 werden es bereits 10-12 Personen sein – und damit ist das Wachstum noch nicht abgeschlossen. Generell haben digitale Produkte wie cloud-software-Lösungen definitiv einen ordentlichen Nachfrageschub erfahren – das merken wir extrem und müssen nun effizient neue Mitarbeiter rekrutieren und anlernen ? das ist tatsächlich eine anspruchsvolle Aufgabe, wenn man sich selten persönlich sieht und viele Dinge digital passieren. Die Unternehmensphilosophie und Vision zu transportieren und das allgemeine Betriebsklima wird nicht ganz einfach werden im ersten Halbjahr 2021.?

Wie wird HERO in 2021 aufgestellt sein?

Michael Kessler: ?In 2021 werden wir den nächsten großen Wachstumsschritt machen: Ende 2021 werden wir 60-70 Mitarbeiter sein und weiter Marktanteile im Bereich innovativer Handwerker-Software gewinnen. Wir wollen dabei allerdings weiterhin einen starken Fokus auf die Qualität unseres Produktes und unseren Kundenservice legen – das wird sicherlich ein Spannungsfeld ergeben, aber diese Fokussierung auf Qualität war bisher sehr erfolgreich.

Ich persönlich sehe mich irgendwann im Herbst mit meiner Familie und Freunden beim Feiern inmitten von vielen Menschen. Wo genau kann ich noch nicht sagen, aber nicht nur ich sondern auch mein ganzes Umfeld freut sich auf eine Normalität wie vor der Pandemie.?

HERO – die Handwerkersoftware für den Mittelstand. Hinter HERO steckt das Team der Lyke GmbH, die sich 2019 im Rahmen einer Umfirmierung vom Onlineportal für energetische Gebäudesanierung, energieheld.de, zum Tech-Unternehmen weiterentwickelt haben. HERO Software ist cloudbasiert und bietet Ihren mehr als 5.000 aktiven Usern ein komplettes Projektmanagement. Vom Erstkontakt über komplette Dokumentenerstellung bis zur Umsetzung, Baustellenplanung- und Dokumentation. Mitarbeiterverwaltung, Zeiterfassung und die Plantafel helfen jeden Betrieb digital zu steuern. Alles in einer Anwendung vom Web und von unterwegs in der App. Es werden außerdem Schnittstellen zu u.a. GAEB, DAA, IDS-Connect und DATANORM angeboten. Auch große Hersteller und Händler wie Sonepar Deutschland und Buderus setzen auf die Software und nutzen HERO als sogenanntes White Label.

Posted by on 23. Dezember 2020. Filed under Softwareindustrie. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0. You can leave a response or trackback to this entry

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