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Lehrkräfte entwickeln Plattform für digitales Lernen

Im Coronajahr 2020 stellen Valerie Wildenmann und Philippe Zwick Eby ihre digitale Lernplattform CHECK! fertig. Damit gelingt ihnen aus eigenen Mitteln, woran andere Institutionen seit Jahren scheitern: Eine interaktive Lehr-und Lernplattform zu entwickeln, die Lernen digital strukturiert und es für Kinder und Eltern transparent und attraktiv macht.

Seit Jahren arbeitet das Team mit Hilfe von engagierten und meist ehrenamtlich tätigen Lehrer*innen und Entwickler*innen daran, die Lernplattform CHECK! auf die Beine zu stellen. Die Plattform für Lehrer*innen, „CHECK! Lehrerzimmer“, ist bereits seit einigen Jahren fertig gestellt und im Einsatz. Und nun wurde zum Jahreswechsel auch die Anwendung für die Schüler*innen, „Mein CHECK!“, fertig und mit „CHECK! Lehrerzimmer“ verknüpft.

Mit der Plattform „CHECK! Lehrerzimmer“ können Lehrkräfte die Lernfortschritte der Schüler*innen mittels einer Kompetenzliste dokumentieren. Sie können auf den Fähigkeiten der Kinder aufbauend Lernpläne erstellen und mit Übungsaufgaben verknüpfen. Die Schüler*innen können ihrerseits in der Lernplattform „Mein CHECK!“ diese Lernpläne bearbeiten und die fertigen Aufgaben abhaken. Sie können selbst einschätzen, ob sie eine Kompetenz erreicht haben. In diesem Fall bekommt die Lehrperson eine Benachrichtigung. Die Kinder können natürlich auch ihre erreichten Lernerfolge einsehen.

Besonders im Zuge von Homeschooling durch die Corona-Pandemie gewinnt CHECK! zusätzlich an Bedeutung. Der Markt ist voller hochwertiger digitaler Aufgabensammlungen, aber fast allen fehlt es an Struktur. Die meisten von ihnen sind grob nach Klassenstufen eingeteilt, aber in Zeiten von höchst heterogenen Klassen, in denen Kinder mit und ohne sonderpädagogischen Förderbedarf gemeinsam unterrichtet werden, ist diese Einteilung nicht immer passend.
CHECK! hingegen wurde aufgrund einer Kompetenzliste erstellt, in welcher der Lernstand der Schüler*innen dokumentiert werden kann. Dadurch behalten auch beim Homeschooling alle am Lernen Beteiligten den Überblick über die Fortschritte der Schüler*innen. Somit wird Fernlernen mehr als ein „unkoordiniertes Abarbeiten“ von Aufgaben, über das die Lehrer*innen nur schwer den Überblick behalten können.
Mit CHECK! erfahren Schüler*innen transparent, woran sie arbeiten und was sie lernen können. Dadurch gewinnt Lernen an Bedeutung und Struktur.

Bei aller Ungewissheit, wie der Unterricht an den Schulen im neuen Jahr weiter gehen kann, freut sich das Team, dass die Lernplattform CHECK! in Zukunft Schulen, Lehrkräfte und Schüler*innen sinnvoll und zielgerichtet beim Fernunterricht aber auch darüber hinaus unterstützen kann.

Posted by on 3. Januar 2021. Filed under Allgemein,Softwareentwicklung. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0. You can leave a response or trackback to this entry

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