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Progress prognostiziert sechs zentrale CMS-Trends für 2021

13. Januar 2021 – Progress, führender Anbieter für die Entwicklung, den Einsatz und das Management leistungsstarker Geschäftsanwendungen, erläutert, welche Entwicklungen den Markt für Content-Management-Systeme im Jahr 2021 prägen werden.

Künstliche Intelligenz, Edge-Computing oder Chatbots: Die Megatrends der IT wirken sich auch auf die Content-Management-Systeme aus – und natürlich hinterlässt auch die Covid-19-Pandemie ihre Spuren. Progress, unter anderem auf CMS spezialisiert, prognostiziert für 2021 sechs zentrale Trends für den Markt der Content-Management-Systeme.

1. KI unterstützt die Online-Offline-Verschmelzung. Die Online- und Offline-Experience der Konsumenten vermischt sich immer mehr. Ein eindrucksvolles Beispiel dafür liefert die Kooperation der US-amerikanischen Supermarktkette Kroger mit Microsoft. Die beiden Unternehmen haben eine Technologie entwickelt, mit der Kroger die Preise in seinen Geschäften auf digitalen Displays anzeigen kann. Das erlaubt es dem Unternehmen, die Preise in Echtzeit zu ändern und an die Konkurrenz anzupassen. Auf diese Entwicklung muss der CMS-getriebene Handel reagieren. Content-Management-Systeme können mit Hilfe Künstlicher Intelligenz die Vermischung von Online- und Offline-Erfahrungen unterstützen.

2. Integrierte Chatfunktionen werden zur Selbstverständlichkeit. Die ersten Chatbots waren noch klobig und unbeholfen. Durch die fortschreitende Technologie kommen sie inzwischen aber immer häufiger zum Einsatz. Sie können den Nutzern im First-Line-Support helfen und sie wenn nötig nahtlos an echte Personen weiterleiten. Für Content-Management-Systeme, die eine komplette Digital Experience bieten wollen, gehören integrierte Chatfunktionen deshalb zunehmend zur Grundausstattung.

3. Unternehmen setzen verstärkt auf CMS-basierte Portale. Die Covid-19-Pandemie hat Mitarbeiter und Kunden gleichermaßen von den Unternehmen getrennt. Sie werden deshalb verstärkt moderne, interaktive Portale implementieren. Damit können die Unternehmen die Remote-Arbeit unterstützen, ihre Geschäftsprozesse optimieren und den Kundenservice verbessern. CMS-Plattformen mit speziellen Multi-Site-Funktionen bieten die Konnektivität und die Integrationsmöglichkeiten, die für diese Portale benötigt werden.

4. Edge Computing ermöglicht effizientere Personalisierung. Nicht zuletzt durch das Aufkommen des neuen Mobilfunkstandards 5G wird sich Edge Computing weiter verbreiten. Dadurch wird auch eine Hyper-Personalisierung an Orten stattfinden, an denen dies bislang nicht möglich war. So sind etwa im Lebensmitteleinzelhandel Einkaufslisten auf den Mobilgeräten der Konsumenten vorstellbar, die sich dynamisch an die Position und den Weg der Nutzer durch die Gänge eines Geschäfts anpassen. Content-Management-Systemen ermöglicht das eine effizientere Personalisierung, da sie weniger durch zentralisierte Datenverarbeitung und -speicherung eingeschränkt sind.

5. Anbieter reiner Headless-Systeme werden gezwungenermaßen entkoppelte Lösungen bieten. Da die meisten Unternehmen eine Integration im Backend benötigen und mehrere Kanäle im Frontend bedienen müssen, sind moderne CMS-Plattformen entweder „headless“ oder entkoppelt. Beide Varianten trennen die Inhalte von der Präsentation und bieten APIs für die Auslieferung der Inhalte an die unterschiedlichen Kanäle. Bei echten, reinen Headless-CMS-Plattformen fehlen allerdings aufgrund ihres Best-of-Breed-Ansatzes Anwendungen für die Webseitenentwicklung mit WYSIWYG-Optionen („What You See is What You Get“), die für nicht-technische Nutzer konzipiert sind. Ihre Anbieter werden deshalb dazu übergehen, ihre Lösungen mit solchen Anwendungen auszustatten oder Applikationen dafür zu empfehlen.

6. Das .NET-Core-Framework wird zur Pflicht. .NET Core, der Nachfolger des .NET-Frameworks, ermöglicht die Entwicklung plattformübergreifender ASP.NET-Apps für Windows, Mac und Linux. Es ist Open-Source-basiert und bietet zahlreiche Verbesserungen. Entwickler können die Erstellung hybrider und progressiver Web Apps beschleunigen und vereinfachen, konfigurierbare Widgets erhöhen ihre Produktivität. Da Entwickler die CMS-Kaufentscheidungen maßgeblich mitbestimmen, werden Content-Management-Systeme ohne .NET Core immer weniger Beachtung finden.

„2020 haben Unternehmen erfahren, wie wichtig eine zuverlässige Content-Management-Plattform und eine starke Digital Experience sind, um Kunden, Partner und Mitarbeiter an sich zu binden“, sagt Thomas Schuller, Regional Director DACH bei Progress. „Im Jahr 2021 werden sie nun verstärkt in mehr Personalisierung, Self-Services, E-Commerce und in flexible Technologien mit reichhaltigen Funktionen investieren. Die Nutzer erwarten heute schnelle Antworten und Interaktionen, und das rund um die Uhr und über Web, Mobile, Voice und weitere Kanäle hinweg. Wollen Unternehmen erfolgreich bleiben, müssen sie darauf vorbereitet sein.“

Diese Presseinformation kann auch unter www.pr-com.de/progress abgerufen werden.

Posted by on 14. Januar 2021. Filed under Internet. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0. You can leave a response or trackback to this entry

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