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Digitalisierung des Einzelhandels – Herausforderungen und Chancen in der Krise

Corona führt Betroffenen vor Augen, wie fragil das Prinzip des stationären Einzelhandels ist. Es bedarf digitaler Verkaufsstrategien, um zu überleben. Die Übertragung des klassischen Einkaufserlebnis auf das Internet ist ein wichtiger Schritt.

Schon seit dem Frühjahr 2020 sind weite Teile des Einzelhandels immer wieder von Schließungen im Rahmen der Infektionsschutzmaßnahmen der Bundesregierung und der Landesregierungen betroffen. Abgesehen vom Lebensmitteleinzelhandel trifft dies fast alle Branchen. Für viele Unternehmen die einzige Chance, den Geschäftsbetrieb zumindest halbwegs aufrecht zu erhalten und die eigene Existenz zu sichern, ist das Ausweichen auf alternative Verkaufskanäle. An erster Stelle steht hier das Internet. Auch wenn immer mehr Einzelhändler ihr stationäres Angebot um klassische Webshops erweitern, fällt es vielen dennoch schwer, sich, besonders vor der prominenten Konkurrenz, im Netz zu behaupten. Dies gelingt nur, wenn man schnell versteht, wie man aus der Masse hervorsticht.

Der Grund, weshalb viele Verbraucher dem stationären Einzelhandel trotz meist begrenzter Auswahl und höheren Preisen die Treue halten und nicht zu den großen Online-Händlern abwandern, ist in erster Linie das Einkaufserlebnis. Eine Studie des britischen IT-Unternehmens Ruckus Networks aus 2019 belegt, dass fast die Hälfte der repräsentativ befragten Verbraucher das Erlebnis im Ladengeschäft dem Online-Einkauf vorziehen. Je älter die Verbraucher, desto ausgeprägter die Präferenz.

?Die Herausforderung, vor der Einzelhändler jetzt aber auch in der Zukunft nach Corona stehen werden, besteht darin, die positiven Aspekte des Einkaufs vor Ort mit denen des Online-Shoppings zu verbinden?, weiß Martin Sapel, Inhaber von Martin Sapel Fotografie aus Saarbrücken. ?Eine Möglichkeit besteht hierbei darin, mit den Mitteln der 360° Fotografie das Ladengeschäft per Internet zu dem Kunden nach Hause zu bringen..?

Klassische Webshops sind in den meisten Fällen funktional und bilden das nach außen sichtbare Element einer Produktdatenbank. Oft handelt es sich, gerade bei kleineren Einzelhändlern, um Produkte ?von der Stange?, die zwar begrenzt individualisiert werden können, jedoch im Endergebnis wenig individuell auftreten. Auch wenn Produkte in der Regel bebildert sind, fehlt dem Einkauf jedoch eindeutig das Gefühl des Sich-Umschauens und Erlebens eines individuellen Ladenlokals. Mit professioneller 360° Fotografie bildet Martin Sapel Fotografie hier gewissermaßen eine Brücke. Das tatsächlich vorhandene Ladenlokal wird mit entsprechender Kameratechnik aufgezeichnet und virtuell, auf dem Bildschirm des Online-Kunden, begehbar gemacht. So können Kunden ein Ladenlokal 365 Tage im Jahr, 24 Stunden, bis in den hintersten Winkel erkunden. Dabei werden Produkte so eingebunden, dass ein einfacher Klick direkt in den schon vorhandenen Webshop leitet. Hier können einzelne Produkte zusätzlich, ebenfalls in 360°-Technik, realitätsnäher dargestellt werden als es die klassische Produktfotografie erlaubt.

Durch diese Technik lassen sich vorhandene Online-Verkaufs Strukturen nutzen und in den 360 Grad Rundgang integrieren. Dies geschieht durch die Verlinkung der dargestellten Produkte im Rundgang mit der entsprechenden Seite im Webshop. Die Verknüpfung mit vorhandener Strukturen ermöglicht nicht zuletzt eine schnelle Fertigstellung des Projektes, spart Zeit und Kosten.

?Der begehbare Webshop bietet zahlreiche Vorzüge?, erklärt Sapel. ?Er ist nicht nur unabhängig von Öffnungszeiten oder aktuellen Schließungen, er ist auch ohne Anfahrt zu erreichen, niemals überfüllt, kennt keine Parkplatzprobleme und ist vor allen Dingen weitgehend barrierefrei. Das ist natürlich ein toller Service für ältere Menschen, die nicht mehr vor die Türe können oder Personen mit Handycap.?

Als Marketing-Element ist die 360° Fotografie in vielen Branchen noch ein Alleinstellungsmerkmal. Insofern macht sich die Mehrfachnutzung eines virtuellen Rundgangs, zum Beispiel durch Teilen auf den eigenen Social Media Kanälen schnell bezahlt. Unternehmen vergrößern damit gezielt ihre Reichweite und bieten dem Kunden das Einkaufserlebnis, das er bisher im Internet meist vermisst.

?Die Möglichkeiten beschränken sich dabei nicht auf den Einzelhandel bzw. nicht auf das klassische Ladenlokal?, betont Sapel. ?Der virtuelle Rundgang kann Kunden auch dorthin führen, wo sie vor Ort keinen Zugang hätten, zum Beispiel in Produktionsstätten. So kann die 360° Fotografie ein zentrales Element einer umfassenden Marketing- und Imagestrategie sein, die Kunden unterhält, informiert und damit letztlich zusätzlich zum Online-Kauf animiert und an das Unternehmen bindet.?

Posted by on 23. März 2021. Filed under Internet-Portale. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0. You can leave a response or trackback to this entry

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