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Wer Infektionen am Arbeitsplatz nur manuell nachverfolgt, riskiert Betriebsschließungen

24. März 2021 – Viele Unternehmen haben die seit letztem Sommer verfügbaren Lösungen zur digitalen Kontaktnachverfolgung bislang ignoriert. Stattdessen verlassen sie sich bei der Nachverfolgung von Kontakten nach Corona-Infektionen oft auf die Erinnerung ihrer Mitarbeiter. Das ist riskant, denn übersehen sie Kontakte und es kommt zu größeren Ausbrüchen, drohen Quarantäneauflagen und Beschränkungen bis hin zu Betriebsschließungen, warnt Dr. Jörg Herbers, Geschäftsführer und Bereichsleiter Workforce Management bei INFORM.

So wie es aktuell aussieht, wird uns Corona noch eine Weile begleiten. Darauf müssen sich Unternehmen einstellen. Insbesondere dort, wo Mitarbeiter nicht einfach im Homeoffice arbeiten können, sollten sie sich nicht allein auf Abstandsregeln und Hygienemaßnahmen verlassen, sondern über Lösungen zur digitalen Nachverfolgung von Kontakten nach Corona-Infektionen nachdenken.

Solche Lösungen, zum Beispiel Corona Tracer oder Smartphone-Apps, sind zwar schon seit dem letzten Sommer verfügbar, schnell eingeführt und äußerst zuverlässig – dennoch setzen Unternehmen allzu häufig noch auf eine manuelle Nachverfolgung, bei der sich Mitarbeiter erinnern müssen, zu wem sie in den zurückliegenden zwei Wochen Kontakt hatten. Selbst unter Zuhilfenahme von Schicht- und Arbeitsplänen oder Anwesenheitslisten ist das ein extrem zeitaufwändiges Unterfangen mit dem hohen Risiko, Kontakte und damit mögliche Ansteckungen zu übersehen. Kommt es zu weiteren Infektionen, drohen Kontrollen durch Gesundheitsämter und sogar Betriebsschließungen.

Auch die aktuelle „Studie zur Digitalisierung im Personaleinsatz und Infektionsschutz 2020“ (www.inform-software.de/workforcemanagement/studie) von INFORM bestätigt: Nur 13 Prozent der Unternehmen nutzen digitale Lösungen für das Kontakt-Tracing. Der geringe Anteil ist erstaunlich, da gleichzeitig knapp die Hälfte der Befragten solche Lösungen als wichtig oder sehr wichtig erachtet. Zudem stufen die Studienteilnehmer gerade die Nachverfolgung von Kontakten als besonders schwer umsetzbar ein. Dass das nicht der Fall sein muss, belegen Corona Tracer: Die kleinen Geräte werden von den Mitarbeitern getragen und erfassen anonym alle Annährungen anderer Tracer unter zwei Metern – weitere Daten werden nicht aufgezeichnet. Im Infektionsfall können alle Begegnungen für die zurückliegenden zwei Wochen von einer Vertrauensstelle wie der Personalabteilung ausgelesen und Mitarbeitern zugeordnet werden. Damit genügen Corona Tracer den höchsten Anforderungen an den Datenschutz und helfen, Kontaktpersonen schnell zu ermitteln und zügig weitere Maßnahmen einzuleiten, etwa Corona-Tests zu veranlassen oder Mitarbeiter in Quarantäne zu schicken.

Angesichts einer dynamischen Infektionsentwicklung, die zu weiteren Lockerungen, aber auch erneuten Verschärfungen der Corona-Maßnahmen führen kann, müssen Unternehmen geeignete Lösungen finden, um ihren Betrieb vor Ort aufrechtzuerhalten. Eine digitale Kontaktnachverfolgung kann dabei ein entscheidender Bestandteil des Hygiene- und Sicherheitskonzepts sein, denn um die gesundheitlichen wie wirtschaftlichen Risiken zu reduzieren, ist eine schnelle Kontaktnachverfolgung im Unternehmen entscheidend. Darüber hinaus helfen digitale Lösungen zur Reduzierung von Personenkontakten, das Infektionsrisiko deutlich zu minimieren: Mit einer spezialisierten Software für die Personaleinsatzplanung können Unternehmen beispielsweise Arbeitsschichten mit stets derselben Besetzung und mit gestaffelten Anfangszeiten planen, um Kontakte zu stetig wechselnden Kollegen und größere Mitarbeiteransammlungen in Umkleiden oder am Betriebseingang zu vermeiden. Auch eine mobile Zeiterfassung, Raumbuchungssysteme, ein digitales Besuchermanagement und ein Zeitfenstermanagement für die Organisation von Pausenzeiten tragen zu einem besseren Infektionsschutz bei.

Dieser Kommentar und das Bild in höherer Auflösung können unter www.pr-com.de/companies/inform abgerufen werden.

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