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Neue Bedrohung: Malware per Steam-Profilbild

Eine neu entdeckte Art der Malware-Verteilung nutzt Profilbilder auf der beliebten Spiele-Plattform ?Steam?. Der schädliche Code ist in den Bilddateien versteckt und wird von einem anderen Schadprogramm entschlüsselt und geladen.

Dass sich Schadsoftware in Bilddateien verstecken lässt, ist nichts Neues ? doch dass eine öffentliche Spiele-Plattform wie Steam effektiv als Downloadserver missbraucht wird, hat zumindest G DATA Malware-Analyst Karsten Hahn in dieser Form auch noch nicht gesehen. Zwar wird diese Art der Malwareverteilung bisher nicht aktiv genutzt, aber es ist offensichtlich, dass Kriminelle derzeit aktiv an der Methode arbeiten und diese verfeinern.

?Steam ist eine beliebte Spiele-Plattform mit einer riesigen Anzahl an Accounts. Die manipulierten Profilbilder sind zwar bereits auf Steam zu finden, die Downloader befinden sich aber noch in einer Testphase?, sagt Karsten Hahn, Malware Analyst bei G DATA CyberDefense. ?Es ist nur eine Frage der Zeit, bis die Malware auch aktiv eingesetzt wird. Für Steam ist es schwierig, derartig manipulierte Bilder ausfindig zu machen.?

Dabei muss ein Nutzer noch nicht einmal Steam oder irgendeine andere Spiele-Plattform installiert haben oder dort ein Konto besitzen. Sobald der passende Downloader, der sich etwa in einem Mailanhang verbergen kann, gestartet wird, lädt er die Bilddatei herunter und extrahiert den darin versteckten Schadcode.

Diese Methode hat für Kriminelle einige Vorteile, da sie auf diesem Weg ihren Schadcode schnell und effektiv bereitstellen können. Für Nutzer macht es keinen großen Unterschied ? sie können sich weiterhin zum Beispiel durch Vorsicht und Skepsis im Umgang mit Dateianhängen vor Schadsoftware schützen.

Mehr Informationen und technische Details finden sich im englischsprachigen Beitrag auf dem G DATA TechBlog: https://www.gdatasoftware.com/blog/steamhide-malware-in-profile-images

Mit umfassenden Cyber-Defense-Dienstleistungen macht der deutsche Erfinder des AntiVirus Unternehmen verteidigungsfähig gegen Cybercrime. Mehr als 500 Mitarbeiter sorgen für die digitale Sicherheit von Unternehmen und Anwendern. „Made in Germany“: Mit über 30 Jahren Expertise in Malwareanalyse betreibt G DATA Forschung und Softwareentwicklung ausschließlich in Deutschland. Höchste Ansprüche an den Datenschutz sind oberstes Gebot. Bereits 2011 hat G DATA mit dem Vertrauenssiegel „IT Security Made in Germany“ des TeleTrust e.V. eine „No-Backdoor“-Garantie abgegeben.

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Posted by on 9. Juni 2021. Filed under Internet-Portale. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0. You can leave a response or trackback to this entry

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