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AzweiO Mobilitätsapp und die neue Radabstellanlage am Achimer Bahnhof vorgestellt

Im Rahmen einer feierlichen Eröffnung mit Birgit Honé, Niedersächsische Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten und Regionale Entwicklung, Bundestagsabgeordnetem Andreas Mattfeldt, sowie Vertretern des Niedersächsischen Landtags, dem Landrat und weiteren Politikern und Vertretern bedeutsamer Vereinigungen wurde am 3. Juni 2021 die neue Fahrradabstellanlage und die AzweiO-Mobilitätsapp eingeweiht. AZWEIO ? das sind Achim, Ottersberg und Oyten. Diese drei Gemeinden arbeiten zusammen. Gegründet wurde die Gesellschaft im Jahr 2012 um in einem starken Verbund Projekte aus dem Sektor Energie umzusetzen. Zwischenzeitlich ist das Thema Mobilität dazu gekommen.

Die Entwicklung eines regionalen Mobilitätskonzepts und die Umsetzung innovativer Verkehrslösungen ist das aktuelle Projekt der AZWEIO. Das Projekt wird im Rahmen des Landesförderprogramms ?Zukunftsräume Niedersachsen? gefördert. Ziel ist die AZWEIO Mobilitätsregion! Das Mobilitätsverhalten der Menschen wird sich künftig ändern ? und das muss es angesichts des Klimawandels auch. Die Schwierigkeit dabei ist nicht nur, ein breites Angebot an umweltfreundlichen Verkehrsmitteln zu schaffen. Die Menschen müssen auch aus ihren Gewohnheiten gelockt und zum Umsteigen motiviert werden. Die AZWEIO Mobilitäts-App unterstützt hierbei, indem sie Verkehrsangebote bündelt und den Nutzern individuelle Vorschläge und Alternativen für ihre Routen unterbreiten.

Der europäische Tag des Fahrrads (jährlich immer am 3. Juni) war ein perfekt gewählter Termin, um die Fahrradstation und die App zu präsentieren. Nun startet sowohl die MobilitätsApp als auch die digital schließbare Fahrradabstellanlage in die Testphase.

Für die AZWEIO ist dieses Projekt ein Meilenstein in ihrer Unternehmensgeschichte. Erstmals wird ein Projekt in der Gesellschaft realisiert, dass sowohl den interkommunalen Zusammenschluss stärkt als auch die Unternehmen und die Bürger:innen aktiv mit einbindet.

Nutzer:innen, die die App testen und Anregungen zu ihr geben möchten, können eine E-Mail an die Adresse Fahrrad@stadt.achim.de senden oder sich unter der Rufnummer 04202/9160576 melden und sich registrieren lassen. Sie bekommen dann einen Aktivierungslink zugeschickt und können die AZWEIO Mobilitäts App in ihrer Basisversion nutzen. Weitere Informationen unter www.azweio.de.

Im Rahmen der Europäischen Mobilitätswoche (16. bis 22. September) wird die MobilitätsApp A2O dann im iOS-AppStore und Google Play Store frei verfügbar sein.

In der ersten Phase sind über die MobilitätsApp A2O die Fahrradstationen nutzbar und auch die dort eingestellten Leihfahrräder für die Unternehmen buchbar. Auch eine Beauskunftung über die Abfahrzeiten an ausgewählten VBN-Haltestellen, Daten zu den Bürgerbussen und Car Sharing sowie zahlreiche städtische Informationen werden enthalten sein. Die neue Mobilitäts App der AZWEIO, die von highQ Computerlösungen aus Freiburg entwickelt und bereitgestellt wird, soll in der nächsten Entwicklungsstufe dann auch die Aufgabe der Optimierung von betrieblicher Mobilität in den Industrie- und Gewerbegebieten übernehmen. Hier gab es durch die Bürgermeister:in zahlreiche zielführende Gespräche. Das betriebliche Mobilitätsmanagement ist ein wichtiger Baustein, das Unternehmen und Kommunen gleichermaßen einsetzen können, um die Mobilitätswende voran zu bringen und einen maßgeblichen Beitrag zur Einhaltung der Klimaschutzziele zu leisten. Dabei werden die Nutzer:innen motiviert, ihre Wege möglichst ressourcenschonend zurückzulegen, und für die Nutzung belohnt.

Die App wird eine Lösung für das individualisierte Mobilitätsmanagement von Bürger:innen und Pendler:innen bieten, die tagtäglich mit Verkehrsproblemen, limitierten Parkplatzflächen und der Überwindung der ?letzten Meile? zu kämpfen haben.

Ihnen werden optimierte Pendelwege vorgeschlagen.

Das 1996 in Freiburg gegründete Software-Unternehmen unterstützt, Kommunen, Verkehrsunternehmen und Finanzinstitute mit innovativen IT-Lösungen bei der effektiven Planung, Durchführung, Optimierung und Überwachung ihrer Aufgaben. Im Bereich Mobilität will highQ dazu beitragen, den öffentlichen Personenverkehr flüssiger und umweltfreundlicher zu gestalten. Im Mittelpunkt steht dabei das Konzept der Mobilitätsplattform, die verschiedene Anbieter von Verkehrsleistungen digital vernetzt; in Osnabrück und im Schwabenbund sind bereits die ersten Projekte erfolgreich in den Echtbetrieb gegangen. Zurzeit beschäftigt highQ rund 60 Mitarbeiter an den fünf Standorten Freiburg, Berlin, Frankfurt, Hamburg und Stuttgart.

Posted by on 10. Juni 2021. Filed under Softwareindustrie. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0. You can leave a response or trackback to this entry

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