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Sommerferien sind Streamingzeit: Aber Finger weg von illegalen Portalen!

7. Juli 2021 – In den Sommerferien schauen sich viele Kinder Filme und Serien im Internet an. Aber Vorsicht: Zahlreiche Portale streamen illegal. Welche Gefahren drohen und was Eltern dagegen tun können.

Es sind wieder große Ferien – und der Nachwuchs will beschäftigt sein. Wegen Covid-19 sind die Freizeitmöglichkeiten aber nach wie vor eingeschränkt. Da kann das Internet eine willkommene Abwechslung bieten. Besonders hoch im Kurs steht bei vielen Kindern, sich Filme und Serien im World Wide Web anzuschauen. Die Auswahl ist riesig, denn im Internet wimmelt es nur so vor Portalen, die alle erdenklichen Formate streamen. Doch Vorsicht: Viele davon sind illegal und übertragen Filme und Serien, ohne die erforderlichen Lizenzen zu besitzen. Mit solchen Portalen sind zahlreiche Risiken verbunden:

– Geldstrafen. Nicht nur das Anbieten von illegalen Streams ist rechtswidrig, sondern auch ihre Nutzung. Wer sie im Internet abruft, begeht juristisch gesehen eine Urheberrechtsverletzung und riskiert Abmahngebühren und Schadenersatzforderungen.

– Viren. Illegale Streamingseiten sind regelrechte Virenschleudern. Sie sind meist schlecht geschützt und das ermöglicht es Hackern, dort ihre Schadsoftware zu platzieren. Nutzer laufen Gefahr, dass Cyberkriminelle ihnen persönliche Daten und Bezahlinformationen stehlen oder so genannte Ransomware-Angriffe ausführen. Dabei verschlüsseln Hacker die Endgeräte der Nutzer und verlangen dann Lösegeld für ihre Entschlüsselung.

– Unangemessene Inhalte. Einstellungen für den Schutz von Kindern sucht man auf illegalen Streaming-Portalen vergeblich. Minderjährige können dort problemlos an Filme und Serien gelangen, die für ihr Alter ungeeignet sind. Und selbst wenn sie kindgerechte Filme schauen, droht immer noch die Gefahr, dass plötzlich Werbeanzeigen mit anstößigen Inhalten aufpoppen.

Aus diesen Gründen sind Eltern gut beraten, ihre Kinder von solchen Portalen fernzuhalten. Das können sie dafür tun:

– Aufklären. Eltern sollten ihre Kinder nachdrücklich für das Problem des illegalen Streamings sensibilisieren und sie umfassend über die Risiken aufklären.

– Bei der Erkennung illegaler Portale unterstützen. Kinder brauchen die Hilfe ihrer Eltern, um illegale Streamingportale überhaupt erst einmal erkennen zu können. Verdächtig ist beispielsweise, wenn einige Inhalte nur mit Hilfe eines VPNs zugänglich sind. Weitere Alarmzeichen sind ein fehlendes Impressum oder der Sitz des Anbieters auf einer Karibikinsel.

– Garantiert legale Dienste zur Verfügung stellen. Auf der sicheren Seite sind Eltern, wenn sie ihren Kindern unzweifelhaft seriöse und geeignete Streamingdienste zur Verfügung stellen. Dazu zählen etwa die Mediatheken und Apps der bekannten Kindersender und Kinderprogramme, die in der Regel kostenlos sind. Aber auch die bekannten Abonnementdienste bieten viele kindgerechte Inhalte. Sie können in der Regel unproblematisch kurzfristig wieder gekündigt werden – etwa, wenn die Ferien zu Ende gehen und der Ernst des Lebens wieder beginnt.

„Keine Frage: Das Internet bietet Kindern jede Menge altersgerechte und pädagogisch wertvolle Inhalte“, sagt Kieron Sharp, CEO von FACT. „Ihre Eltern müssen aber darauf achten, dass diese Inhalte legal zur Verfügung gestellt werden und sich in einer vertrauenswürdigen und sicheren Umgebung abrufen lassen. Dann steht dem Streamingspaß in den Sommerferien nichts mehr im Weg.“

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