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Was kostet ein B2B-Webportal-

Immer mehr mittelständische Unternehmen haben die Vorteile von B2B-Systemen erkannt und möchten diese einsetzen. Folgende Bereiche stellen die Schwerpunkte der gewünschten Nutzung von B2B-Systemen dar:

B2B-Händlerportale

B2B-Shopsysteme

B2B-Angebots- und Auftragserfassungssysteme (CPQ)

Eine der wohl wichtigste Frage ist: was kostet mich als Unternehmen die Einführung eines B2B-Systems? Prinzipiell wird zwischen initialen und wiederkehrenden Kosten (Folgekosten) unterschieden.

Bei den Initiale Kosten unterscheidet man zwischen den Kosten für das System und den Kosten für das Projekt. Für das System fallen normalerweise erst einmal Lizenzkosten an. Im B2C-Bereich ist es selbstverständlich, dass häufig auf kostenlose Open-Source Produkte zurückgegriffen wird. Im B2B-Umfeld schaut dies anders aus: hier kommen überwiegend kostenpflichtige Systeme zum Einsatz. Auf der einen Seite möchten Unternehmen zuverlässigen Support haben, auf der anderen Seite bieten viele Open-Source Lösungen die besonderen Funktionen des B2B-Business gar nicht. Diese sind z.B.:

Kundenindividuelle Preise

Rechte und Rollen

Tiefe Integration in ERP, CRM oder MES-Systeme

Erzeugung von Angeboten sowie Angebotsversionen

Individuelle Rabattierungen

Viele Hersteller von B2C-Systemen versuchen auf die verstärkte Nachfrage aufzuspringen. Oftmals sind die B2B-Funktionen aber nur in den Prospekten zu finden oder werden bestenfalls im Projekt individuell erstellt. Ein Beispiel hierfür sei die Integration in eine ERP-System: eine Schnittstelle zum Auslesen der Artikel ist schnell erstellt. Soll aus dem Websystem jedoch mehr als nur ein Angebot mit einigen Positionen übergeben werden, wird die Luft für die meisten Shopsysteme bereits sehr dünn: Online-Produktkonfiguration mit individuell erzeugter Stückliste und Arbeitsplan, die an das ERP-System übergeben werden und die automatisch die Fertigung steuern können (Stichwort Industrie 4.0) gibt es im B2C-Umfeld sehr selten.

D.h. wer bei den initialen Kosten spart, spart möglicherweise am falschen Ende: durch notwendiges Customizing befinden sich die gesparten Lizenzkosten schnell auf die Projektkosten aufaddiert.

Nichtsdestotrotz müssen die Systeme immer an die individuellen Anforderungen und Gegebenheiten angepasst werden. Z.B. eignes Corporate Layout, individuelle ERP-Felder, die im Webshop angezeigt werden sollen), oder einfach auch nur das Setup des Systems an sich (Installation und Einrichtung der Funktionen, wie z.B. Rollen und Rechte). Bei Produktkonfiguration müssen noch die individuellen Produktregelwerke aufgebaut werden.

Ist das B2B-System aufgebaut und im produktiven Betrieb, so fallen regelmäßige Folgekosten an.  Diese können je nach Kostenmodell unterschiedliche benannt oder gestaffelt werden. Meistens wird für die Lizenz eine Wartung oder die Anwendung via Miete berechnet. Daneben gibt es auch hybride Modelle: geringe Lizenzkosten für das Basissystem mit monatlich geringer Miete für die Extra-Funktionsmodule oder Anwender inkl. Wartung. Zusätzlich kommen häufig Erweiterungen und individuelle Beratung hinzu. Zu den Folgekosten zählt auch die Infrastruktur – dazu gehört z.B. der Webserver (Hardware) sowie die Betreuung mit Erstellung von Backups und Installation von Updates.

Kosten sparen durch eigenes Engagement und Vorbereitung

Wie auch bei Hausbau gilt beim B2B-System: je mehr Eigenleistung Sie übernehmen können, desto mehr Kosten sparen Sie, z.B. bei der Realisierung von Schnittstellen oder der Erstellung von Produktregelwerken.

Je besser die Vorbereitung mit definierten Anforderungen mach die Planungsphase kürzer und damit Ihr Projekt günstiger. Versuchen Sie das Projekt so schlank wie möglich zu halten (weniger kritische Funktionen lieber in eine zweite Projektphase) und setzen Sie – wo es möglich ist – auf die Standardfunktionen der Softwarelösung.

Kostenvergleich B2B-Systeme

Oxid

Zielgruppe: KMU

Lizenzkosten: ja

Projektkosten: ab ca. 100.000 €

Magento

Zielgruppe: KMU

Lizenzkosten: nein (Community Edition) / ja (Enterprise Edition)

Projektkosten: ab ca. 30.000 €

Hybris

KMU / Groß-unternehmen

Lizenzkosten: ja

Projektkosten: ab ca. 500.000 €

Intershop

KMU / Groß-unternehmen

Lizenzkosten: ja

Projektkosten: ab ca. 250.000 €

PROMETHEUS eBUSINESS

Zielgruppe: KMU

Lizenzkosten: ja

Projektkosten: ab ca. 30.000 €

 

PROMETHEUS eBUSINESS ist mehr als ein Shopsystem

Die Überschrift des Artikels lautet „Was kostet ein B2B-Webportal?“. Warum haben wir nicht Webshop geschrieben? Weil PROMETHEUS eBUSINESS der ACBIS GmbH mehr als ein reiner Webshop darstellt. Während Oxid, Magento und Intershop aus dem B2C Bereich kommen und in erster Linie für als Shopsystem agieren (wenn auch immer stärker im B2B-Umfeld), haben Hybris und PROMETHEUS auf der anderen Seite zusätzlich noch einen weiteren Fokus auf CPQ-Anforderungen: diese Systeme können für den eigene Vertrieb zur Erstellung von Angeboten und Aufträgen genutzt werden. „PROMETHEUS geht sogar noch einen Schritt weiter: nicht nur Mitarbeiter, sondern auch Partner bzw. Händler sollen ich in das System einloggen und für Ihre Endkunden im eigenen Firmen Look & Feel Angebote erstellen können. Wir wollen damit nicht nur die Prozesse unserer Kunden, sondern auch die Prozesse der Kunden unserer Kunden deutlich vereinfachen“, so Torsten Heiob, Geschäftsführer der ACBIS GmbH und als Entwicklungsleiter auch verant wortlich für das Webportal PROMETHEUS eBUSINESS.

Folgekosten günstiger als ein Mitarbeiter

Mathias Eck, Head of Sales bei der ACBIS GmbH ergänzt: “Die Folgekosten für ein B2B-Webportal sind in der Regel deutlich günstiger als ein Mitarbeitergehalt im Vertrieb. Beim Kostenvergleich einiger Open-Source-Anbieter werden gerne die Kosten für die Infrastruktur übersehen bzw. schöngerechnet. Unsere Kunden rechnen Mehrwert und Umsatzsteigerung bei gleichzeitig professioneller Beratung und Betreuung gegen und haben am Ende immer ein dickes Grinsen im Gesicht.”

Die ACBIS GmbH liefert Lösungen zur automatisierten Angebotserstellung und Auftragserfassung für Unternehmen mit komplexen und individuellen Produkten und Dienstleistungen. Die Lösungen der ACBIS GmbH umfassen Produktkonfigurator Software, CPQ Software und B2B-Shop-/B2B-Portal-Software. Die Lösungen der ACBIS können in ERP-Systeme integriert, online in Webanwendungen genutzt und offline zur Unterstützung des Vertriebes eingesetzt werden.

Posted by on 30. August 2021. Filed under Softwareindustrie. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0. You can leave a response or trackback to this entry

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