Unternehmen wachsen, Märkte passen sich an und Technologien entwickeln sich weiter. Für die IT bedeutet dies, dass auch diese auf derartige Veränderungen und Entwicklungen entsprechend reagieren muss. Nur so ist sie in der Lage, die stetig neuen Anforderungen verlässlich zu erfüllen.
Oft zeigen sich die internen Unternehmenssysteme mit den nötigen Change-Anforderungen allerdings überfordert, etwa, weil sie sich als zu zeitaufwendig oder riskant gestalten. Nicht zu vernachlässigen ist zudem, dass der Arbeitsalltag und die Produktivität der Mitarbeiter maßgeblich eingeschränkt werden können, wenn Veränderungen an den Systemen durchgeführt werden.
Somit ist es für eine erfolgreiche Umsetzung von Veränderungen entscheidend, die nötigen Schritte professionell zu dokumentieren, zu genehmigen und zu implementieren.
Was ist unter IT Change Management zu verstehen?
Im Rahmen des IT Change Managements werden sämtliche Veränderungen als Standard, Notfall oder Normal eingestuft. Sollte die Möglichkeit dazu bestehen, sind die Changes idealerweise zu automatisieren.
Von dem herkömmlichen Change Management in Unternehmen unterscheidet sich das IT Change Management insofern, als dass sich dieses nicht auf die IT, sondern hauptsächlich auf die Verwaltung von Mitarbeiterprozessen und -rollen in der Firma bezieht. Doch sowohl im Rahmen des Change Managements auf Unternehmensebene als auch im IT-Bereich kommt es in hohem Maße darauf an, die Mitarbeiter in die anstehenden Veränderungen einzubinden. Ob dies bereits gut gelingt, lassen sich zum Beispiel die smarte Mitarbeiterbefragungen mit zweikern Analytics nutzen.
Die Bedeutung des IT Change Managements
Um die Wichtigkeit eines professionellen IT Change Managements zu verdeutlichen, kann eine Routineaufgabe als gutes Beispiel dienen.
Ist so etwa ein geplantes Update des Virenschutzes nötig, gestalten sich die verbundenen Wartungsarbeiten in der Regel recht unkompliziert und simpel. Während der Anwendung des Sicherheitspatches könnte es jedoch zu einem Ausfall der internen und externen Systeme kommen. Das Unternehmen muss somit die Entscheidung treffen, ob es während der Systemupdates regelmäßige Unterbrechungen hinnimmt oder die Sicherheitstools gar nicht aktualisiert – dies würde natürlich ein großes Risiko bedeuten.
Um ihre Wettbewerbsfähigkeit aufrechtzuerhalten, müssen IT-Teams fähig sein, einen einheitlichen, zuverlässigen und stabilen Service zu bieten. Ihnen kommt eine große Aufgabe dabei zu, wenn es um Anpassungen an neue Anforderungen geht. Allerdings entsteht hier oft ein Widerspruch, denn Zuverlässigkeit und Stabilität benötigen Beständigkeit – Updates bedeuten jedoch immer Veränderung.
Ein professionelles IT Change Management macht jedoch beides möglich: Unternehmen können einem festen Plan folgen, um wichtige Veränderungen zu implementieren. Gleichzeitig werden die Serviceunterbrechungen minimiert.
Diese Ziele verfolgt das IT Change Management
Geht es um das Unternehmenswachstum, nimmt das IT Change Management eine wichtige Rolle ein. Verfolgt werden mit diesem verschiedene Ziele.
Größere Kontrolle
Der Überblick über Veränderungen kann ohne die passenden Prozesse schnell verloren gehen. Ein strukturiertes IT Change Management sorgt allerdings dafür, dass über die implementierten Changes stets eine umfassende Kontrolle besteht.
Alle Schritte, wie Planung, Risikobewertung und Kontrolle, können nachvollzogen werden. Auf diese Weise werden Risiken reduziert und eine präzise und schnelle Implementierung der Changes unterstützt.
Optimierte Implementierung
Sämtliche Change-Anforderungen werden durch das IT Change Management verfolgt. Dadurch ergibt sich zum einen ein wesentlich übersichtlicherer und organisierterer Ansatz für die Changes. Zum anderen werden auch nicht autorisierte Änderungen vermieden.
Es lassen sich klare Zuständigkeiten und festgelegte Prozesse definieren, sodass sich die Implementierung in allen Unternehmensbereichen als optimiert zeigt.
Stetige Verbesserungen
Besonders mit weitreichenden Veränderungen geht immer auch ein hohes Risiko einher. Wesentlich einfacher lassen sich dagegen laufende, kleinere Changes organisieren. Diese können für eine stetige Verbesserung der IT-Infrastruktur eines Unternehmens sorgen.
Deswegen zeichnet sich ein gutes IT Change Management auch dadurch aus, dass sich die Verantwortlichen kontinuierlich über aktuelle Trends informieren und somit immer wieder auch kleinere Veränderungen umsetzen. Für diese muss der Geschäftsbetrieb häufig nicht unterbrochen werden.