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„Du sollst Dir kein Bildnis machen“ – Für Handys gilt das Bibelzitat schon lange nicht mehr

Bonn/Düsseldorf – Du sollst Dir kein Bildnis machen: Bei diesem Satz hat der liebe Gott wohl nicht ans Handy gedacht. Denn laut einer aktuellen Studie von Lyra Research http://www.lyra.com werden bis Ende 2006 rund 850 Millionen Mobiltelefone mit integrierter Kamera weltweit verbreitet sein. Bis zum Jahr 2010 soll sich diese Zahl sogar auf 1,5 Milliarden erhöhen, schreibt pressetext http://www.pressetext.com. Nach Angaben der Studienautoren gibt es bereits heute mehr Fotohandys als digitale Kameras und Filmkameras zusammen. Innerhalb der nächsten Jahre werde sich die Bildqualität wesentlich verbessern, die Upload-Geschwindigkeit sich erhöhen und die Kunden würden die Vorteile drahtloser Bildübertragung entdecken, so die Prognose von Steve Hoffenberg, Leiter des Bereichs Consumer imaging research bei Lyra.

„Auf der Ende September stattfindenden Photokina in Köln wird dies sicher auch ein grosses Thema sein“, bestätigt Hans Magon, Geschäftsführer der a & o imaging solutions GmbH http://www.ao-imaging.de, einer Tochter der auf IT-Dienstleistungen spezialisierten a & o-Gruppe http://www.ao-services.de mit Firmensitzen in Neuss und Potsdam. „Etwas überspitzt könnte man formulieren: Digitale Fotoapparate werden verschwinden. Die Zukunft gehört dem Fotohandy. Diese Feststellung gilt aber vor allem für private Nutzer. Das Handy hat man in der Regel immer dabei, so dass man es zum Beispiel für Schnappschüsse verwenden kann. Der passionierte Hobbyfotograf wird selbstverständlich auch weiterhin mit einer Kamera fotografieren.“ In Zukunft werde es verstärkt zu Kooperationen von Kamera- und Mobiltelefonherstellern kommen, sagt Magon.

In Frankreich, Deutschland, Grossbritannien und den Vereinigten Staaten besitzen bereits 50,7 Prozent der Mobilfunkkunden ein Fotohandy. Doch in der Geschäftswelt gelten andere Gesetze. Fotografieren ist definitiv keine Business-Anwendung. Das M600i von Sony Ericsson http://sonyericsson.com unterstützt UMTS und kann Videos wiedergeben, hat aber keine Kamera. Dies trägt der Tatsache Rechnung, dass in vielen Unternehmen Fotografieren verboten ist. Daher haben die Business-Modelle des schwedischen Anbieters auch keine solche Funktion. Wer zum Beispiel an der New Yorker Börse gelistet ist, unterliegt dem Sarbanes Oxley Act (SOX) und den darin enthaltenen Sicherheitsvorschriften. Experten gehen davon aus, dass das M600i sogar in grösseren Stückzahlen auf den Markt gehen werde als das „neue Topmodell“ P990i, welches über eine Kamera verfügt.

Posted by on 18. August 2006. Filed under Information & TK. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0. You can leave a response or trackback to this entry

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