7. Januar 2026 – Noch immer verstehen viel zu viele Unternehmen nicht, warum ihre KI-Initiativen keinen nachhaltigen Impact auf ihren Geschäftserfolg haben oder generell im Sande verlaufen. Dabei ist der Grund in praktisch allen Fällen der gleiche: Isolation. Während in einigen Organisationen ein Wildwuchs an abteilungsinternen Insellösungen herrscht, setzen andere KI-Lösungen zwar unternehmensweit ein, aber eben für ganz spezifische Probleme. Beide Ansätze sind auf lange Sicht zum Scheitern verurteilt.
Allerdings ist dieser KI-Einsatz keinesfalls üblich. Wie unser aktueller AI Readiness Report enthüllt (www.climbcs.com/de/lp/2025-ai-readiness-report/), sind in Deutschland lediglich etwas mehr als die Hälfte der Unternehmen überhaupt schon auf dem Stand, KI einzusetzen und deren Mechanismen wirklich zu durchschauen. In einer Zeit, da quasi jeder KI-Tools in seiner Hosentasche mit sich herumträgt, ist das ein ernüchterndes Bild.
Natürlich gibt es dafür Gründe: Datenschutz ist insbesondere in Deutschland nach wie vor ein heikles Thema, doch KI-Lösungen benötigen für sinnvolle Anwendungen eben Zugriff auf Unternehmensdaten – auch auf die sensiblen. Gleichzeitig sind Sicherheitsbedenken groß, da die passende IT-Infrastruktur durch den Einsatz von KI meist wächst und mehr Angriffsfläche bietet. Daraus resultiert oft, dass Unternehmen die Implementierung Künstlicher Intelligenz an ihre IT-Abteilungen abschieben, die ihrerseits auf Zuruf der jeweiligen Teams agieren oder eben Tools für einzelne Prozesse implementieren. Ein Teufelskreis.
Was ist also zu tun? Zunächst muss das C-Level als Stakeholder für eine zentralisierte und holistische KI-Initiative verantwortlich zeichnen. Ist KI nicht Chefsache, wird sie scheitern. Ideal ist ein KI-Team mit Vertretern aller Abteilungen, IT-Spezialisten und der Geschäftsführung, das KI in die Gesamtstrategie und sämtliche Prozesse integriert. Denn nur wenn alle Ebenen mitziehen, entfaltet die Technologie ihre Fähigkeiten und wird vom Risiko zum Wettbewerbsvorteil.
Dieses Statement und das Bild in höherer Auflösung können unter www.pr-com.de/companies/climb-channel-solutions abgerufen werden.