2026 wird KI vom Innovations- zum Produktivitätsmotor

2026 wird KI vom Innovations- zum Produktivitätsmotor

Nürnberg, 22. Januar 2026 – Die Fertigungslandschaft hat im vergangenen Jahr stürmische Zeiten erlebt und KI war mittendrin. 2026 wird das Jahr, in dem der KI-Einsatz von der experimentellen Test- in die produktive Wertschöpfungsphase tritt.

Schwierige Umgebungsbedingungen, enormes Innovationstempo und strenge regulatorische Anforderungen haben 2025 für Produktionsunternehmen eine komplexe Gemengelage geschaffen. Der Einsatz Künstlicher Intelligenz galt und gilt in dieser Situation für die Branche als Königsweg. Laut einer weltweiten Manufacturing-Studie (www.mckinsey.com/capabilities/operations/our-insights/from-pilots-to-performance-how-coos-can-scale-ai-in-manufacturing) planen folgerichtig 93 Prozent der befragten COOs großer Unternehmen eine weitere Steigerung ihrer Investitionen in KI und digitale Technologien. Beide müssen in diesem Jahr sinnvoll, sprich wertschöpfend in die Produktionsprozesse eingebunden werden, die Zeit des Experimentierens ist vorbei. IFS, führender Anbieter von Industrial-AI-Software, zeigt die Leitlinien auf, die das Jahr 2026 in der Fertigungsbranche prägen werden.

1. KI-gerechte Organisationsstrukturen: Ein wirklich produktiver und wertschöpfender Einsatz von KI verträgt sich nicht mit den herkömmlichen linearen Prozessen und sequenziellen Organisationsstrukturen. Zuständigkeits- und Hierarchiegrenzen sind strukturelle Barrieren, die Fortschritte behindern. Es wird 2026 daher die wohl wichtigste Aufgabe sein, vorhandene Strukturen zu überdenken und anzupassen.

2. Intelligente Lieferketten: Produktionsunternehmen müssen sich prädiktiv auf Störungsszenarien vorbereiten. Mit KI-Unterstützung ist es möglich, komplexe Was-wäre-wenn-Szenarien zu modellieren, Störungen zu simulieren und Reaktionen zu planen, bevor Probleme die Produktion erreichen. So werden Optimierung, Widerstandsfähigkeit und Wertschöpfung direkt in das Management der Lieferketten integriert.

3. KI-gestützte Nachhaltigkeit: Zu den typischen Produktionskriterien wie Kosten und Qualität tritt die Nachhaltigkeit als gleichwertiger Faktor. Dementsprechend streng müssen die Auswirkungen auf die Umwelt in Echtzeit überwacht, gemeldet und optimiert werden. Die Vorschriften zur Offenlegung von Emissionen und zur Energietransparenz erfordern jederzeit KI-gestützte Einblicke in Energieverbrauch, Emissionen und Abfall.

4. Humanoide Roboter und KI im Teamwork: Knappe Arbeitskraftressourcen sind der wohl größte Bremsklotz für Produktivitätssteigerungen. Daher ist der nächste Sprung in der industriellen Produktivität nur mit einem grundlegend neuen Betriebsmodell möglich, bei dem Menschen, humanoide Roboter und KI-fähige Systeme zusammenarbeiten. Das betrifft die passende Technologie ebenso wie die sinnvolle Arbeitsteilung und die Sicherheitsprotokolle.

„2026 wird für die Produktionsbranche von zwei Leitlinien geprägt sein. Unternehmen müssen ein immenses Innovations- und Transformationstempo bei gleichzeitig volatilen Rahmenbedingungen vorlegen“, erklärt Sören Michl, Vice President AI Adoption bei IFS. „Dynamisches und diszipliniertes Handeln mit klarem Fokus des KI-Einsatzes auf die wertschöpfenden Prozesse wird dabei zum Rückgrat des Erfolgs.“

Dieses Listicle und das Bild in höherer Auflösung können unter www.pr-com.de/companies/ifs abgerufen werden.