Der Düsseldorfer Technologiekonzern Rheinmetall hat einen neuen mehrjährigen Rahmenvertrag über die Fertigung von Handgranaten mit den Niederländischen Streitkräften abgeschlossen. Nach vorherigen Rahmenverträgen von u.a. 155-mm-Artillerie- und 40-mm-Munition, umfasst der Vertrag die Lieferung von rund 15 verschiedenen Typen von Handgranaten aus mehreren Rheinmetall-Produktionsstätten in Deutschland und Europa. Der Rahmenvertrag wurde für eine Laufzeit von fünf Jahren mit einer Option auf Verlängerung um weitere zwei Jahre geschlossen und hat ein Auftragswert im zweistelligen MioEUR Bereich. Er ermöglicht der Niederländischen Armee eine flexible und bedarfsgerechte Beschaffung unterschiedlicher Handgranatentypen über die gesamte Vertragslaufzeit hinweg.
Die Handgranaten werden in den Rheinmetall-Werken in Trittau (Deutschland), Silberhütte (Deutschland) und in Schwanenstadt (Österreich) gefertigt. Sie entsprechen modernsten sicherheits- und qualitätsrelevanten Anforderungen. Sie dienen der weiteren Stärkung der Einsatzbereitschaft und Ausbildung der niederländischen Streitkräfte.
„Dieser Vertrag unterstreicht das Vertrauen unserer Niederländischen Partner in die Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit von Rheinmetall als führenden europäischen Systemanbieter im Bereich der Munition“, so Robbin Reijm, Vertriebsleiter für die Benelux-Staaten bei Rheinmetall. „Gleichzeitig stärkt er unsere industrielle Basis in mehreren europäischen Standorten.“
Der jetzt geschlossene Vertrag ist Teil einer Reihe von Rahmenvereinbarungen zwischen Rheinmetall und den Niederlanden. Beide Seiten bekräftigen damit ihre langjährige und enge sicherheits- und industriepolitische Zusammenarbeit im Bereich moderner Wehrtechnik.
Mit seinem breit aufgestellten Produktionsnetzwerk und umfassender technologischer Expertise ist Rheinmetall ein zentraler Partner der europäischen Streitkräfte bei der Sicherstellung einer nachhaltigen und resilienten Munitionsversorgung.Â
