Mit drei integrierten Lösungsebenen für Produkt- und Material-Compliance, Mineralienbeschaffung und -Compliance sowie Lifecycle Management bietet IntegrityNext Unternehmen eine zentrale Plattform zur Steuerung von Materialkonformität, verantwortungsvoller Rohstoffbeschaffung und der nächsten Generation des Lifecycle-Reportings.
München / New York, 5. Mai 2026 – IntegrityNext, Anbieter der KI-gestützten Plattform für nachhaltige Lieferketten, gibt heute die strategische Erweiterung seines Product-Compliance-Produktbereichs bekannt. Damit ergänzt das Unternehmen seine Plattform über Sorgfaltspflichten, Emissionsmanagement und Risikointelligenz hinaus, um Unternehmen bei der Bewältigung der wachsenden regulatorischen Anforderungen auf Produktebene zu unterstützen.
Mit dem zunehmenden regulatorischen Druck im Bereich Material- und Produkt-Compliance stehen Unternehmen, die auf isolierte Einzellösungen setzen, vor strukturellen Herausforderungen: geringe Rücklaufquoten bei Lieferanten, fragmentierte Compliance-Daten über verschiedene Systeme hinweg, separate Workflows je Regulierung, sich kontinuierlich ändernde Stofflisten mit rückwirkenden Auswirkungen sowie komplexe Ausnahmeregelungen je nach Regulierung und Rechtsraum. Ohne Automatisierung lassen sich diese Anforderungen kaum skalierbar bewältigen.
IntegrityNext begegnet diesen Herausforderungen mit einem integrierten Product-Compliance-Produktbereich, der direkt in die bestehende Plattform für Sorgfaltspflichten, Emissionsmanagement und Risikointelligenz eingebettet ist. Das bedeutet: kein zusätzliches System, kein paralleles Lieferantenmanagement und keine neuen Datensilos.
„Product Compliance ist längst kein reines Pflichtfeld mehr. Sie entscheidet darüber, ob Produkte in den Zielmärkten zugelassen werden und bleiben“, sagt Till Reiter, Chief Product Officer bei IntegrityNext. „Wer sie als isolierten Prozess behandelt, kontaktiert Lieferanten doppelt, erhebt Daten doppelt und investiert in zwei Systeme für ein zusammenhängendes Problem. Genau diese Lücke schließen wir mit unserer Lösung.“
Regulatorische Dynamik übersteigt operative Skalierbarkeit
Für viele Hersteller liegt die Herausforderung weniger im Verständnis der Anforderungen als in deren operativer Umsetzung. Kleine Compliance-Teams verantworten häufig tausende Produktlinien, die parallel Bewertungen nach unterschiedlichen Regularien erfordern. Gleichzeitig enthalten Stücklisten sensible IP-Daten, was die externe Weitergabe einschränkt und Outsourcing erschwert.
Die KI-Agenten von IntegrityNext analysieren Stücklisten automatisch, extrahieren Material- und Stoffdaten und erstellen virtuelle Stücklisten. Diese liefern regulatorisch aufbereitete Sichtweisen auf Produktzusammensetzungen auf Basis von Lieferantendaten, ohne manuelle Zuordnung. Prozesse, die bislang Wochen pro Produktlinie beanspruchten, lassen sich so innerhalb weniger Stunden und über ganze Produktportfolios hinweg skalieren.
Hinzu kommt: Stofflisten werden kontinuierlich aktualisiert, mit potenziell rückwirkenden Auswirkungen auf bestehende Bewertungen. Unterschiedliche Ausnahmeregelungen je Regulierung sowie heterogene Lieferantendatenformate erfordern zusätzliche manuelle Abstimmung.
Drei Lösungsebenen. Eine integrierte Plattform.
IntegrityNext strukturiert Product Compliance in drei miteinander vernetzte Lösungsebenen mit gemeinsamer Datenbasis:
01 | Produkt- und Material-Compliance
Abgedeckte Regularien: REACH, RoHS, PFAS, POPs, PBT5
Ein zentrales Dashboard bietet Echtzeit-Transparenz über das gesamte Produktportfolio und regulierte Stoffe, mit Drill-down-Funktion bis auf Material- und Stoffebene. Lieferanten liefern pro Material nur einmal die Daten, die dann systemseitig auf alle relevanten Regularien angewendet werden. KI-Agenten übernehmen Dokumentenanalyse, Datenextraktion, regulatorische Zuordnung und Identifikation von Datenlücken. Bei regulatorischen Änderungen erfolgt eine automatische Neubewertung bestehender Produktdaten, ohne erneute Lieferantenabfragen oder manuellen Aufwand.
02 | Mineralienbeschaffung und -Compliance
Abgedeckte Regularien: Konfliktmineralien (3TG), Extended Minerals (EMRT)
Diese Lösung ermöglicht die Rückverfolgbarkeit von Mineralien bis zur Schmelze durch strukturierte Datenerhebung mittels CMRT und EMRT, inklusive automatisierter Follow-ups. Für Branchen mit Anforderungen an verantwortungsvolle Beschaffung von 3TG, Kobalt oder Glimmer stellt IntegrityNext die notwendige Infrastruktur und revisionssichere Dokumentation bereit, ohne zusätzliche Tools oder separate Lieferantenansprache.
03 | Lifecycle Management
Abgedeckte Regularien: PCF, DPP/ESPR, EU-Batterieverordnung, EPR/PPWR
Lifecycle Management macht die erhobenen Daten strategisch nutzbar. Stoff- und Lieferkettendaten aus den ersten beiden Ebenen fließen direkt in CO?-Fußabdruckberechnungen, Digital Product Passport Anforderungen, Batterieverordnung und EPR-Reporting ein. Durch einmalige Datenerhebung und deren Mehrfachnutzung vermeiden Unternehmen eine linear steigende Kostenstruktur bei wachsender regulatorischer Komplexität.
Eine Plattform. Viele Benefits.
Product-Compliance basiert auf derselben Plattform, die über 600 Unternehmen bereits für Sorgfaltspflichten nutzen, unterstützt durch ein Netzwerk von über 3 Millionen Lieferanten, eine einheitliche Datenbasis und KI-gestützte Workflows. Unternehmen erweitern damit bestehende Systeme, statt neue Anbieter einzuführen oder Prozesse neu aufzusetzen.
Der Vorteil ist operativ und strategisch: Einkaufsteams erhalten belastbare Stoff- und Rohstoffrisikodaten für fundierte Beschaffungsentscheidungen. F&E und Engineering gewinnen frühzeitig Transparenz auf Materialebene. Compliance- und Nachhaltigkeitsteams arbeiten mit einer einheitlichen Datenbasis, einem gemeinsamen Audit-Trail und einer konsistenten Datenquelle.
„Product Compliance entwickelt sich zu einem zentralen Wettbewerbsfaktor in der Industrie“, so Reiter. „Führend werden die Unternehmen sein, die Produktdaten strategisch nutzen, um Marktzugang zu sichern, Resilienz zu stärken und schneller auf neue Anforderungen zu reagieren.“
Nachweisbarer ROI, erweitert auf Product Compliance
Eine unabhängige Verified Value Delivery Studie von Verdantix belegt den finanziellen Mehrwert der Plattform für einen Modellhersteller mit 3,5 Milliarden Euro Umsatz und 3.000 Lieferanten: 180 Prozent ROI über drei Jahre, 1,7 Millionen Euro Kapitalwert und Amortisation nach acht Monaten. Haupttreiber sind Zeitersparnisse durch automatisierte Datenerhebung, Risikobewertung und auditfähiges Reporting sowie reduzierte Kosten durch Non-Compliance unter Regularien wie CSDDD, CBAM und EUDR.
Diese Effizienzvorteile übertragen sich auf alle drei Product-Compliance-Ebenen. Unternehmen, die REACH-Updates, CMRT- und EMRT-Meldungen sowie PCF-Berechnungen in separaten Systemen verwalten, tragen steigende Kosten mit wachsender Komplexität. IntegrityNext reduziert diesen Aufwand durch eine zentrale Datengrundlage und Mehrfachnutzung über verschiedene Anforderungen hinweg.
Durch die Integration von Product Compliance in eine bestehende KI-gestützte Plattform erhalten Unternehmen eine skalierbare Lösung, um aktuelle Anforderungen zu erfüllen und sich gleichzeitig auf kommende regulatorische Entwicklungen vorzubereiten. Das Ergebnis: verbesserter Marktzugang, höhere operative Resilienz und nachhaltiger Geschäftswert.
Weitere Informationen unter www.integritynext.com/product-compliance
