Sophos XGS Firewalls werden ab Juli 2026 teurer: Unternehmen sollten geplante Projekte frühzeitig prüfen

Sophos XGS Firewalls werden ab Juli 2026 teurer: Unternehmen sollten geplante Projekte frühzeitig prüfen

Sophos passt zum 1. Juli 2026 weltweit die Preise für ausgewählte Firewall-Produkte an. Betroffen sind Sophos XGS Hardware Firewalls, Hardware-Bundles sowie Firewall-Subscriptions für XGS-Appliances. Die Preise steigen in diesen Bereichen um 10 Prozent. Virtuelle Firewalls und reine Software-Subscriptions sind nach aktuellem Stand nicht betroffen.

Für Unternehmen, Behörden und öffentliche Einrichtungen, die in den kommenden Monaten eine neue XGS Firewall anschaffen, eine bestehende Subscription verlängern oder eine Migration von älteren SG- oder Fremdhersteller-Systemen planen, entsteht damit konkreter Prüfbedarf.

Angebote und Projekte rechtzeitig bewerten

Bestehende gültige Angebote bleiben zunächst bestehen. Wird ein Angebot nach dem 1. Juli 2026 jedoch geändert, erweitert oder neu kalkuliert, können die neuen Preise zur Anwendung kommen. Das ist insbesondere für Projekte relevant, die sich noch in Abstimmung befinden oder bei denen technische Anpassungen, Laufzeitänderungen oder interne Freigaben ausstehen.

Die Aphos Gesellschaft für IT-Sicherheit empfiehlt deshalb, laufende Firewall-Projekte frühzeitig zu prüfen und offene Entscheidungen möglichst vor dem Stichtag zu treffen. So lassen sich Budgets besser planen und mögliche Mehrkosten vermeiden.

Empfehlung von Aphos

„Die Preisanpassung ist kein Grund für überhastete Beschaffungen, aber ein klarer Anlass, geplante Firewall-Projekte jetzt verbindlich zu prüfen“, sagt Roman Jacobi, Geschäftsführer der Aphos GmbH. „Wer ohnehin eine XGS Firewall anschaffen, eine Subscription verlängern oder von SG oder einem anderen Hersteller migrieren möchte, sollte den Zeitraum bis zum 1. Juli 2026 aktiv nutzen. Eine rechtzeitige Planung schafft Budgetklarheit und vermeidet unnötige Überraschungen im Beschaffungsprozess.“

Hintergrund der Preisanpassung

Sophos begründet die Anpassung mit gestiegenen Kosten in globalen Lieferketten. Besonders Hardwarekomponenten wie RAM und SSD-Speicher stehen weiterhin unter Kostendruck. Zusätzlich erhöht die weltweit starke Nachfrage nach KI-Infrastruktur den Bedarf an bestimmten Speichertechnologien.

Für Security-Appliances wirkt sich diese Entwicklung unmittelbar auf zentrale Hardwarebestandteile aus. Sophos verweist darauf, Produktion und Bevorratung bereits angepasst zu haben, die gestiegenen Kosten jedoch nicht vollständig auffangen zu können.

Was Unternehmen jetzt prüfen sollten

Aphos empfiehlt, insbesondere folgende Punkte zeitnah zu bewerten:

* bestehende XGS-Lizenzlaufzeiten und anstehende Renewals
* offene Angebote und interne Freigabeprozesse
* geplante Neuanschaffungen oder Hardware-Erweiterungen
* Migrationsprojekte von SG oder anderen Herstellern auf XGS
* notwendiges Firewall-Sizing bei neuen oder wachsenden Umgebungen

Gerade bei komplexeren Projekten mit mehreren Standorten, Hochverfügbarkeit, VPN-Strukturen oder umfangreichen Regelwerken sollte ausreichend Zeit für Planung und Umsetzung eingeplant werden.

Unterstützung durch Aphos und Firewalls24

Die Aphos Gesellschaft für IT-Sicherheit unterstützt Organisationen bei der Prüfung bestehender Sophos-Umgebungen, beim passenden Firewall-Sizing sowie bei der rechtzeitigen Angebotserstellung. Über die von Aphos betriebene Einkaufsplattform Firewalls24.de stehen weitere Informationen zur angekündigten Sophos-Preisanpassung und zu den betroffenen Produktgruppen bereit.